Forum: Netzwelt
Studie über Surfverhalten von Kindern: Eltern sind oft ahnungslos

Was treiben Kinder eigentlich, wenn sie vor dem Computer hocken? Viele Eltern glauben darüber bestens informiert zu sein. Einer aktuellen Studie zufolge eine krasse Fehleinschätzung. Vor allem, wenn ihren Zöglingen ungewöhnliches im Web passiert, werden sie oft nicht informiert.

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fatherted98 15.06.2010, 15:25
1. Typisch..

Zitat von sysop
Was treiben Kinder eigentlich, wenn sie vor dem Computer hocken? Viele Eltern glauben darüber bestens informiert zu sein. Einer aktuellen Studie zufolge eine krasse Fehleinschätzung. Vor allem, wenn ihren Zöglingen ungewöhnliches im Web passiert, werden sie oft nicht informiert.
Typische Folge von PC im eigenen Zimmer. Lösung: Gibts nicht - fertig. Am PC wird nur gesurft wenn die Eltern im Raum sind und der PC ist im Wohnzimmer...ganz einfach (da werden sich die Sprößlinge hüten nackte Mädels/Männle oder irgendwelche Klingeltöne herunterzuladen). Wenn man sich da nicht durchsetzen kann hat man in seinen Job als Eltern versagt.
Und wer das surfen mit: "mein Kind muss ja für den PC fit werden" begründet, hat wohl noch nicht begriffen das im Internet 90% Schrott steht und fast nichts der Bildung dient...ich empfehle einen Besuch der öffentlichen Bücherei (hoffentlich ohne online-Anbindung).

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Monsterpudel 15.06.2010, 15:43
2. Lösung gibts doch!

Kindersicherung - fertig. Serienmäßig in jedem Mac. Nur solange Eltern keine Lust haben, sich um einfachste Dinge, die ihrer Kinder beschäftigen, zu kümmern, ist es eben schlecht. Aber nicht nur am Computer.

Und wer glaubt, ein Computer und das Internet müsse der Bildung dienen, selber aber bei SPON postet, beweist, dass er nichts verstanden hat.

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snickerman 15.06.2010, 16:44
3. Uhh...

Einige Kinder/Jugendliche haben schon mal im Netz "mit Fremden geredet", einige wurden von "Fremden" in social networks aufgefordert, sie als Freunde hinzuzufügen-
booah, wie gefährlich...
Mit solchen Andeutungen soll Angst gemacht werden, die Net-Kids wissen wahrscheinlich selbst am Besten, wie sie sich dann verhalten müssen.
Bei Facebook z.B. habe ich hunderte "Freunde", die ich aber nur für einige dieser Online-Games ("Mafia Wars", "Kingdoms of Camelot") geaddet habe, jeglicher Kontakt dient nur spieltechnischen Zwecken.

Aber heute steht wahrscheinlich alles unter dem Generalverdacht des "Grooming".

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pulegon 15.06.2010, 17:51
4. Wo soll man denn da nur anfangen?

Zitat von sysop
Was treiben Kinder eigentlich, wenn sie vor dem Computer hocken? Viele Eltern glauben darüber bestens informiert zu sein. Einer aktuellen Studie zufolge eine krasse Fehleinschätzung. Vor allem, wenn ihren Zöglingen ungewöhnliches im Web passiert, werden sie oft nicht informiert.
Hauptkritikpunkt: eine Studie von Symantec? Komisch wenn eine Pharmastudie von einer Pharmafirma gesponsert wurde, dann heißt es immer gleich Betrug, Gekauft etc.
Zumal Symantec ja auch Kindersicherungen im Paket hat.

Am besten finde ich folgende Stelle in der Werbebroschüre, äh ich meine natürlich internationalen Studie:
Zitat von
Top-Tipp Um zu sehen, was sich Ihr Kind im Internet ansieht, verwenden Sie: • die Schaltfläche 'Verlauf' in Ihrem Browser • die Registerkarten 'Search' oder 'Web Activity' in Norton Online Family • OnlineFamily.Norton.com
Ansonsten bleibt wohl nur zu sagen, was eigentlich klar sein sollte... das Internet ist kein Babysitter, aber das hat ja schon beim Fernsehen keinen Interessiert.

Eindeutig ein großes Stück Qualitätsjournalismus.
Ich frag mich ja immer, wieviel Schrott unter den Artikeln ist, deren Hintergründe man nicht so 1 zu 1 versteht.

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DS17 15.06.2010, 18:12
5. Schwachsinn

Zitat von fatherted98
Typische Folge von PC im eigenen Zimmer. Lösung: Gibts nicht - fertig. Am PC wird nur gesurft wenn die Eltern im Raum sind und der PC ist im Wohnzimmer...ganz einfach (da werden sich die Sprößlinge hüten nackte Mädels/Männle oder irgendwelche Klingeltöne herunterzuladen). Wenn man sich da nicht durchsetzen kann hat man in seinen Job als Eltern versagt. Und wer das surfen mit: "mein Kind muss ja für den PC fit werden" begründet, hat wohl noch nicht begriffen das im Internet 90% Schrott steht und fast nichts der Bildung dient...ich empfehle einen Besuch der öffentlichen Bücherei (hoffentlich ohne online-Anbindung).
Hinter diesem Post sehe ich leider nicht den Hauch eines Verständnisses mit dem Thema Internet für Jugendliche und Kinder.
Die Kinder, die heutzutage keinen eigenen PC haben, haben zum größten Teil mehr Nach- als Vorteile bei der eigenen Jobsuche im späteren Leben. Aber welches Kind hat denn heute schon keinen eigenen Computer mit Internetanschluss? In vielen Schulen wird sowas bereits vorausgesetzt - zurecht.

Welche Studie besagt denn, dass das Internet aus 90% Schrott besteht? Könnten Sie mir bitteschön die Quelle dieser Statistik schicken bzw. hier schreiben?

Man sieht immer wieder, dass es noch Leute gibt, die sich nicht mit solchen Themen befassen, alternativ handeln und meinen, dass die Technik nichts als ein Teufelszeug der heutigen Zeit ist. Dass mit einer solchen Handlung nichts als der pure Egoismus einer eigenen Ideologie hervorgeht, der das nicht vorhandene Wissen verbergen soll, ist nicht nur traurig, sondern auch ärgerlich, denn das Kind hat später einmal die Nachteile.
Und wer behauptet, dass die Eltern ihren Job versagt hätten, nur weil sie nicht ständig bei den Kindern während des Surfens dabei sitzen, dem kann ich wohl auch nicht mehr helfen. Vielleicht hilft hier aber doch etwas und zwar das kleine Wörtchen: Privatsphäre.
Wie dem auch sei; oben erwähnt gibt es genug (kostenlose) Programme, die die Kinder auch beschützen können - auch bei ihrem eigenen PC im eigenen Zimmer.

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Rainer Helmbrecht 15.06.2010, 19:13
6. Für einen titelfreies SpOn-Forum.

Zitat von DS17
Hinter diesem Post sehe ich leider nicht den Hauch eines Verständnisses mit dem Thema Internet für Jugendliche und Kinder. Die Kinder, die heutzutage keinen eigenen PC haben, haben zum größten Teil mehr Nach- als Vorteile bei der eigenen Jobsuche im späteren Leben. Aber welches Kind hat denn heute schon keinen eigenen Computer mit Internetanschluss? In vielen Schulen wird sowas bereits vorausgesetzt - zurecht....
Ich Stimme Ihnen zu, dass die Jugend PC und Internet haben sollte. Aber es fehlt ganz offensichtlich eine gute Begleitung für die Jugend. Die Eltern haben selbst keinen Zugang zum Thema und wissen gar nicht was die lieben Kleinen da machen. Natürlich ist das eine Pauschalaussage, aber wenn der Papa Ahnung hat, dann übernimmt er alles für den PC des Kindes. Updates, die gesamte Pflege, von Dateien, Sicherungen usw. Alles was einen selber nervt, machen die Kinder auch nicht.

Alles was zur sogenannten Theorie gehört, wird den Eltern vorgespielt, wenn die selbst keine Ahnung haben. Die Eltern halten alles, was ihnen da vorgegaukelt wird, für Fachwissen.

Recherche, Exel, Schreibprogramme, nur um Hausarbeiten zu Kopieren. Erziehung macht eben Mühe und den Eltern mindestens so viel, wie den Kindern;o).

MfG. Rainer

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oida_ouden_eidos 15.06.2010, 19:20
7. Sie sind ja ein echter Durchblicker

Zitat von Monsterpudel
Und wer glaubt, ein Computer und das Internet müsse der Bildung dienen, selber aber bei SPON postet, beweist, dass er nichts verstanden hat.
was Sie nicht hindert auch in SPON zu posten. Ein bischen Spaß muss sein, soviel geistigen Dünnschiss auf einmal findet man sonst kaum.

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Joerg grimm 16.06.2010, 05:20
8. :-)

Zitat von fatherted98
Typische Folge von PC im eigenen Zimmer. Lösung: Gibts nicht - fertig. Am PC wird nur gesurft wenn die Eltern im Raum sind und .....
Fuer Sie gibts ein schoenes englisches Wort:
Luddite

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fatherted98 16.06.2010, 10:37
9. so so....schwachsinn...

Zitat von DS17
Hinter diesem Post sehe ich leider nicht den Hauch eines Verständnisses mit dem Thema Internet für Jugendliche und Kinder. Die Kinder, die heutzutage keinen eigenen PC haben, haben zum größten Teil mehr Nach- als Vorteile bei der eigenen Jobsuche im späteren Leben. Aber welches Kind hat denn heute schon keinen eigenen Computer mit Internetanschluss? In vielen Schulen wird sowas bereits vorausgesetzt - zurecht. Welche Studie besagt denn, dass das Internet aus 90% Schrott besteht? Könnten Sie mir bitteschön die Quelle dieser Statistik schicken bzw. hier schreiben?......
Ihre Antwort beweist mir dass ich nicht falsch liege. Typische Reaktion von Eltern im Elternabendgespräch: Aber ich kann doch meinen Kindern nichts verbieten. - Welches Kind hat keinen eigenen PC oder Ferneseher? Die grausamen Eltern die Ihrem Kind dieses vorenthalten...sofort beim Jugendamt melden - und nein wo kämen wir denn da hin. Kinder haben Privatsphäre...sprich wenn das Kind nicht will das ich ins Zimmer komme muss ich draussen bleiben...tja da brauche wir uns über die negativen Folgen des Internets nicht zu wundern.
Kindern sollten Grenzen gesetzt werden - das ich nicht jede Minute hinter dem PC stehe ist wohl auch klar...trotzdem habe ich "die Hand auf dem Kasten" und kann nachvollziehen was das Kind sich anschaut oder runtergeladen hat. Folgt man Ihrer These braucht man sich nicht zu wundern das 8 Jährige mit harten Pornos auf den Handys durch die Schule laufen.
Warum sollten Kinder Nachteile davon haben wenn sie keinen eigenen PC haben? In der Schule? Der Schulstoff kann ohne die Hilfe von PC und Internet bewältigt werden - und sich vorgekaufte Aufsäzte aus dem Netz zu ziehen steigert wohl kaum die eigene Kreativität. Spätere Berufswahl - lach - sind Sie auch einer von denen die Ihre 6-12 Jährigen schon auf den Job trimmen.
Teufelszeug - Technikfeindlich - Blödsinn - bin ich keineswegs. Ich halte Autofahren z.B. für eine sinnvolle Technik...lasse deshalb aber keinen 12 Jährigen ans Steuer.
90 % Schrott....brauche ich keine Studie für...gehn Sie doch mal ins Netz und suchen nach "sinnvollen" Seiten für Kinder (oder von mir aus für Erwachsene). Was bleibt das groß außer Wikipedia? Sie meinen sicher das es Sinnvoll ist den ganzen Nachmittag in Schüler VZ oder Facebook zu chatten....ich motiviere die Kinder lieber rauszugehen und sich beim Sport oder Spiel zu treffen.
Die von Ihnen angesprochenen Schutzprogramme...also Zensurprogramme...na da machen Sie ja nix anderes als ich...nur das Sie das Programm für sie arbeiten lassen anstatt selbst zu schauen was Ihre Kinder treiben - so gehts natürlich auch...und viel bequemer. Bleibt zu hoffen das Ihre Sprösline nicht cleverer sind als Sie und Ihre Schutzprogramme und schnell mal einen Weg drumrum finden.
Übrigens versagen diese Programme kläglich wenn die Sprößlinge entsprechend gebrannte CDs einlegen die in der Schule die Runde machen. Mir kommt Ihre Einstellung tatsächlich etwas naiv vor...aber jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen...

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