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Technik-Grundlagen: Das steckt in einem PC-Netzteil
DPA

Wie sieht eigentlich das Innenleben eines PC-Netzteils aus? Selbst nachschauen sollten Sie wegen der darin auftretenden hohen Spannungen lieber nicht. Hier aber liefert das Tech-Magazin "c't" die Antwort.

Europa! 09.08.2018, 10:36
1. Sagen wir mal so ...

Kapiert hab ich zwar (fast) überhaupt nichts, aber mein Respekt vor der Technik ist wieder mal mächtig gewachsen. Außerdem stellt sich mir automatisch die Frage: Können das alles bloß Chinesen und Amerikaner oder auch Europäer?

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skusku 09.08.2018, 10:50
2.

Danke für den kleinen Einblick in die PC-Netzteil-Welt

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spon_2999637 09.08.2018, 12:11
3. Engineered in Germany, Manufactured in Asia

Zitat von Europa!
Können das alles bloß Chinesen und Amerikaner oder auch Europäer?
Sagen wir mal so - konzipiert, entwickelt, designet wird in Deutschland (Ingenieursjobs), produziert wird dann in Asien (Facharbeiter/Ungelernten-Jobs). Beispiel BeQuiet.

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Emil Peisker 09.08.2018, 12:43
4. Der alte Fritz...

Europa! Heute, 10:36
1. Sagen wir mal so ...
Kapiert hab ich zwar (fast) überhaupt nichts, aber mein Respekt vor der Technik ist wieder mal mächtig gewachsen. Außerdem stellt sich mir automatisch die Frage: Können das alles bloß Chinesen und Amerikaner oder auch Europäer?

Das können auch deutsche Firmen.
Die Technologie dieses Schaltnetzteils ist kein High Tech, sondern Brot- und Butter Technik.

Die Chinesen kamen erst in den Fokus, als große Stückzahlen und bekannte Technologien relevant wurden.

Bei kleinen Stückzahlen wurde High Tech entwickelt und die Massen-Produktion ging dann in Länder, die extrem niedrige Lohnkosten zu bieten hatten.
Taiwan und Südkorea zuerst und dann China und Malaysia.

Mit der Zeit haben diese Werkbanken die Technologie "übernommen".
Ich habe Ende 70er als Leiter der deutschen Niederlassung eines europäischen Importeurs, den Auftrag bekommen, mit mehreren deutschen Elektronikprodukten nach Südkorea zu fliegen und prüfen zu lassen, zu welchen Einkaufspreisen man diese Produkte kopieren könnte.
Wenn man 50.000 Kopfhörer oder mehr haben wollte, die der deutsche Hersteller für 70-80 DM anbot, bekam man diese schon für 8-10 DM das Stück.

Mit diesen kopierten Produkten stand ich dann auf dem Messestand in Düsseldorf. Damals wurde die Funkausstellung nicht in Berlin gezeigt, sondern in Düsseldorf.
Ein älterer Herr sah sich den Kopfhörer an. Er schien in gut zu kennen, denn er zerlegte ihn gekonnt. Dann sagte er erstaunt, ihr habt sogar unseren Produktionsfehler kopiert.
Dann stellte er sich vor, er sei der Fritz Sennheiser von gleichnamiger Firma.

Ich bekam rote Ohren und fühlte mich ertappt.
Er gab mir seine Karte und lud mich ein, am Nachmittag an seinen Messestand zu kommen.
Ich dachte, jetzt kommt ein dickes Ding auf mich zu, aber ich ging hin.

Fritz Sennheiser fragte mich, wie ich auf die Idee gekommen war, und als er den Namen des belgischen Unternehmens hörte, war ihm alles klar.
Er erklärte mir dann, dass dieser Kopfhörer zu den guten aber doch einfacheren Modellen gehört. Er machte mir das Angebot, dass ich meinem Chef eine Tantieme an Sennheiser pro importiertem Gerät
vorschlagen sollte.
Ich habe das vorgeschlagen und konnte den Kopfhörer später als von Sennheiser lizenziert vermarkten.
Viele Firmen, die Asien als Werkbank benutzen, wissen was sie da tun. Man kann Technologien kaum schützen.
Fritz Sennheiser wusste das schon damals

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theadlaberlin 09.08.2018, 13:22
5. die 80 plus

zertifizierung geht doch bis titanium als hoechste klasse oder?

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Newspeak 09.08.2018, 16:01
6. ....

"der aus den 230 Volt Wechselspannung eine (mit 100 Hz) pulsierende Gleichspannung macht."

Gleichspannung pulsiert? Ist das nur ungenau beschrieben oder was ist damit gemeint? Ich vermute in der c't ist es besser beschrieben.

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quark2@mailinator.com 09.08.2018, 17:14
7.

Angesichts des Fotos und der "leckeren" Beschreibung sollte man vielleicht groß oben hinschreiben, daß interessierte Jungs und Mädels bitte nicht nachmachen sollen, was auf dem Bild zu sehen ist ... nämlich mit ungeschützten Händen paar Millimeter oberhalb des am Stromnetz hängenden Netzteils mit zweifelhaften Meßspitzen rumhantieren. Da bekommt man ja das Gruseln (und ich habe in meinem Leben schon 100e Geräte selbst gebaut, bzw. repariert).

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herdatec 09.08.2018, 18:10
8. pulsierende Gleichspannung

Das haben sie schon richtig gelsenen. Die Gleivhspannung wird in kurzen Abständen an und wieder aus geschaltet. Ähnlich wie bei der Herdplatte wird so eine geringere Spanung erzeugt. Über diese Technik werden LEDs gedimmt. Puls-Weiten-Modulierung PWM nennt sich die Methode.

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winfield06 12.08.2018, 13:14
9. Warum

wird eigentlich als erstes Bild bei dem Artikel das Netzteil für einen Laptop gezeigt? Ein PC (ist für mein Empfinden) immer noch diese "Desktop" Geschichte bei der ein "richtiges" Netzteil (z. B. Bequiet u. ä.) im Gehäuse verbaut ist.
Diese anderen Teile sind doch im Prinzip nur Handwärmer für den Winter. ;-)

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