Forum: Netzwelt
Unterschätzter Windows-Helfer: Das alles kann Ihr Task-Manager
c't

Fast jeder Windows-Nutzer hatte schon mit dem Task-Manager zu tun. Doch das Werkzeug zur Systemdiagnose kann mehr, als viele ahnen. Hier erklärt das Tech-Magazin "c't" ausführlich seine Funktionen.

Seite 1 von 3
marthaimschnee 28.05.2017, 11:41
1. die Aussage mit dem dynamischen Verschieben von Threads ist nicht korrekt

es ist zwar möglich, einen Arbeitsthread auf einen anderen Kern zu schieben, aber bei Single-Thread Programmen macht das keinen Sinn, denn es nutzt ja auch dort nur einen Thread. Das erzeugt nur nutzlosen Overhead und wird höchstens gemacht, um gezielt Kerne wegen Stromsparfunktionen abzuschalten (wofür die Prozessorhersteller üblicherweise nur bestimmte Kerne vorsehen). Das Betriebssystem verteilt im Fall einer hängenden Single-Thread-Applikation eher die übrige Arbeit auf andere Kerne, der von der Applikation benutzte Kern ist eben doch in der Regel zu 100% ausgelastet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 28.05.2017, 12:11
2.

Dieser Artikel ist hilfreich für wen?

Ich kann dem nur entnehmen, dass der Task-Manager erheblich mehr an unverständlichen Informationen anzeigen kann, als man bisher genutzt hat (hängende Prozesse abschießen).

Ein wirkliches Tool zum Erkennen von Problemursachen ist es meiner Meinung noch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 28.05.2017, 12:21
3. ...

Der Task Manager war frueher (z.B. unter XP) ein hilfreiches Werkzeug, um ueberfluessige Prozesse abzustellen. Heute ist er vor allem eines...unuebersichtlich. Und im Zweifel schmiert Windows 10 sowieso so ab, dass man ihn nicht oeffnen kann. Warum es nicht moeglich ist, einen kleinen Teil des Speichers zu reservieren, um den Rechner immer und unter jeden Umstaenden ansprechbar zu halten, konnte mir auch noch niemand erklaeren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
murksdoc 28.05.2017, 12:40
4. Windows10 nein danke

Für die ohne Windows 10: das kostenlose Open Source Programm Process Hacker 2 ist das Original, von dem der aufgeblasene Task Manager von Windows 10 abgekupfert zu sein scheint. Läuft auf allen Windows-Versionen ab 2008. http://processhacker.sourceforge.net/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 28.05.2017, 13:44
5. Toll das TEIL! Der Task-Mamager kann fast genau so viel wie top, sysctl usw.

Wenn jetzt noch ein vernünftigen Log geschrieben wird. dmesg, syslog usw... mit lesbaren Fehlermeldungen, kann man ja fast ahnen warum MS$ dies oder jenes nicht macht, so langsam ist, abstürzt... usw.
.
Doch, so langsam kommt das "dediziertes ehemalige Einplatzsystem" ohne Netzanbindung, dahin, wo netzfähige Multitasking-Mehrplatzsysteme vor einigen Jahre auch mal waren.
.
Wenn jetzt noch ein solides, mehrfach gestuftes "Rechte-Management" implementiert wird, könnte man über Win$ viellieicht mal nachdenken, wenn es nicht so oft nach Hause telefonieren wollte:-((

Beitrag melden Antworten / Zitieren
langenscheidt 28.05.2017, 14:03
6. PC-Kompetenz...

...wird leider nicht geschult. So muss solch Uraltwissen seit WIN 95 immer wieder mal in den Medien auftauchen. Seit WIN 7 wird der Unwissende mit dem Task-Manager zusätzlich mit überflüssigen Diagrammwirrwar überschüttet. Früher verursachten reine Zahlen Aha-Effekte und Entscheidungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bold_ 28.05.2017, 19:18
7. Das Besondere an M$-SW ist,

daß M$ meint, für den Nutzer Entscheidungen besser treffen zu können als es diesem jemals möglich wäre.
Ich will grundsätzlich wissen, welcher Prozeß gerade was veranstaltet mit meinem Rechner. Shortcuts, Macros & Co. mögen hilfreich sein für Leute, die diese "Hilfen" als bequem empfinden.
Die Erfahrung zeigt, daß Bordsteinschwalben und Fleischfressende Pflanzen sich mit Schönheit tarnen, aber ihre eigene Agenden verfolgen.
Macros, beispielsweise, werden gern von Leuten genutzt, die Böses im Schilde führen. Ja, man kann sie deaktivieren, aber dann ist die Bequemlichkeit dahin...
Zu lange habe ich mich über M$ geägert - vor 15 Jahren bin ich radikal auf Linux umgestiegen, und jedes Mal, wenn ich einen WIN-PC in die Finger bekomme, wird mir übel!
M$ legt - scheinbar - immer mehr offen - also auch über den TM. In Wahrheit wird M$-SW von Version zu Version immer "nebelkerziger"!

Gut, wer keinen Durchblick braucht, fühlt sich vielleicht wohl im Nebel. Ich jedenfalls brauche Licht und frische Luft zum Atmen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
braindead0815 28.05.2017, 20:03
8. vielleicht haben sie

Zitat von Newspeak
Der Task Manager war frueher (z.B. unter XP) ein hilfreiches Werkzeug, um ueberfluessige Prozesse abzustellen. Heute ist er vor allem eines...unuebersichtlich. Und im Zweifel schmiert Windows 10 sowieso so ab, dass man ihn nicht oeffnen kann. Warum es nicht moeglich ist, einen kleinen Teil des Speichers zu reservieren, um den Rechner immer und unter jeden Umstaenden ansprechbar zu halten, konnte mir auch noch niemand erklaeren.
den richtigen noch nicht gefragt.

wenn man bedenkt was der prozessor mit dem kleinen speicher leisten muss. dafür hat er einen begrenzten befehlsatz, ständige anfragen für prozessorleistung und die informationen zwischenspeichern - bis der auftrag erledigt ist und die leistung wieder für den nächsten prozess freigegeben werden kann.

bestimmt können sie ja bei amd oder intel anregen für solche geistesblitze noch resourcen möglichkeiten zu schaffen.
das ganze wird bestimmt billiger, besser zu kühlen und auf OS ebene wird es dann (für windows - linux - apple) gut umsetzbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
braindead0815 28.05.2017, 20:11
9. kann man machen

Zitat von bold_
Zu lange habe ich mich über M$ geägert - vor 15 Jahren bin ich radikal auf Linux umgestiegen, und jedes Mal, wenn ich einen WIN-PC in die Finger bekomme, wird mir übel! M$ legt - scheinbar - immer mehr offen - also auch über den TM. In Wahrheit wird M$-SW von Version zu Version immer "nebelkerziger"!
es soll aber nutzer geben, die sich das nicht leisten können.
mit dualboot system arbeiten bzw. diverse installationen vom stick einfach laden.

es gibt programme, die laufen "verlässlich" nur auf windows - dafür wurden sie geschrieben. und kommt mir jetzt keiner mit irgendwelchem "wine".

alles IT menschen mit "ahnung" wissen, wann sie welches tool einsetzen bzw. OS. da gibt es keine berührungsängste oder dogmen.

ich nutze auch gerne linux. spricht nichts dagegen. da wo es für mich sinn macht. ansonsten nutze ich eben windows. das ist auch das interessante in der IT WELT - persönliche freiheiten anhand der aufgabenstellung nutzen und ausleben.

dogmen helfen nur selten ein problem zu beheben, geschweige zu erkennen. sie sorgen nur dafür ängsten zu konservieren und sich dem neuen zu verschließen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3