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Upload-Filter und Leistungsschutzrecht: EU-Parlament stimmt für Feenstaub
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Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hat mit ihrer Zustimmung zur Urheberrechtsreform bewiesen, dass sie das Internet nicht versteht - und an magische Lösungen für technische Probleme glaubt.

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newline 12.09.2018, 18:28
1. Es wäre doch gelacht,

wenn Politiker nicht das WWW ruinieren könnten. Bisher haben sie mit etwas Mühe so ziemlich alles klein oder kaputt bekommen.

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halihalo52 12.09.2018, 18:32
2.

Wieder einmal ein Beweis, dass dort nur Nieten von abgehalfterten Politikern versammelt sind. Von den normalen Menschen völlig abgehoben und nur den Interessen von Konzernen zugeneigt. Und dann wundert man sich, dass die Bevölkerung kein Interesse an der EU hat und dies auch bei den Wahlen mit ihrer Wahlbeteiligung zeigt.

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hansgustor 12.09.2018, 18:39
3. Goodbye IT

Genau deshalb spielt Europa in der IT kein Rolle. Innovationen werden woanders entwickelt, die europäischen Nutzer überweisen in die USA und demnächst nach China. Gut, man muss nicht alles können, aber dann bitte nicht weiter rummotzen und immer weiter dieselben Unbelehrbaren wählen.

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Nania 12.09.2018, 18:50
4.

Ich persönlich glaube, als EU-Freund und durchaus auch als Freund von engagierten EU-Politikern, dass hier vor allem beim Alter und bei dem Umgang mit modernen Medien der Zugang fehlt.

Beispiel: Wer nicht weiß, was ein Meme ist, wie es zustande kommt und genutzt wird, der wird auch nicht begreifen, warum diese mögliche neue Gesetzgebung problematisch ist.

Das heute schon Menschen beim Posten von Links und Bildern überlegen, ob sie das überhaupt dürfen, selbst, wenn man selbst das Bild geschossen hat, ist einfach absurd.

Ein modernes, zeitgemäßes Gesetz zu einem solchen Thema muss die Nutzer mit ins Boot holen und hier vor allem: die jüngeren Nutzer, die bewusst Kunst und Kultur im Internet gestalten. Diese Kunst und Kultur basiert sehr häufig auf bereits vorhandener Kunst und das ist auch völlig normal.

Um es mal so zu sagen: wenn wir die heutigen Gesetze schon im Mittelalter gehabt hätten, uns wäre unendlich viel Literatur verloren gegangen, weil vieles damals als sogenannte "Adaptation" geschaffen wurde (Adaptation, nicht Adaption), also aufbauend auf bereits vorhandenen Werken anderer Schriftsteller und Dichter.

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Fuxx81 12.09.2018, 18:51
5. Das muss besser werden

Die EU sollte sich dringend professionalisieren, wenn sie das nächste Jahrzehnt als Institution überleben will. Immer mehr Menschen fragen sich, wozu sie den Laden eigentlich noch brauchen, und Stümperei wie diese ist nicht dazu geeignet den Rückhalt in der Bevölkerung zu stärken.

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Herbert Deichselmann 12.09.2018, 18:51
6. magische Lösungen

...werden doch mittlerweile in allen Lebensbereichen gefordert. Der gemeine Bürger versteht es nicht, hat aber eine klare Meinung, die umgesetzt werden muss. Insbesondere bei technischen Fragen zum Internet sollte das wenig überraschen, zumal es ja doch noch Neuland ist.

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langenscheidt 12.09.2018, 18:55
7. Mustopf

Es geht darum, private soziale Netzwerke im www faktisch rechtlich unmöglich zu machen. Was traumatisiert Regierungen am meisten? Wenn sich Bürger vernetzen, zu Demos sich treffen oder dergleichen und Politik wirksam kritisieren. Um Urheberblabla und solch Gedöns geht es nur zweitrangig.

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schlumz 12.09.2018, 18:57
8. halihalo52

Bitte gehen sie zu Wahl

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Lemjus 12.09.2018, 19:02
9. Ganz einfach

YouTube müsste doch nur (60x400x3) 72.000 Menschen einstellen die dann 7Tage die Woche je acht Stunden arbeiten. Das einzige Problem was dann noch bleibt ist, wie etwas am Sonntag hochgeladen werden soll, wenn es ein Mensch kontrollieren soll...

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