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Urheberrecht: Streit um Affen-Selfie beigelegt

Das Selfie des Affen Naruto beschäftigte jahrelang die Justiz. Dem Makaken gehöre das Foto, fand die Tierrechtsorganisation Peta - und verklagte den Fotografen, der die Kamera stellte. Nun haben sie sich geeinigt.

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jo.kurth 12.09.2017, 07:55
1.

und wie viel dieser 25% fließen an Peta?

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benny_na_lievo 12.09.2017, 08:14
2.

Es geht hier nicht um Tierrechte, sondern wie man an Geld für Verbände kommt. Dem Affen ist das Bild nämlich herzlich egal. Dann darf also demnächst ein Naturfotograf, der Wölfe mithilfe einer Lichtschranke abgelichtet hat, Geld an Wolfsschutzorganisationen überweisen. Der Wolf hat ja dann die Kamera ausgelöst, also ist er dann Urheber seines Selfies.

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tomatosoup 12.09.2017, 08:16
3. Fortschreitender Schwachsinn

Tiere stehen unter Tierschutz, wer sie quält macht sich strafbar. Ansonsten sind Tiere Sachen wie eine Palme oder ein Kefirpilz, egal, ob Regenwurm, Haifisch oder Makake. Tiere sind nicht rechtsfähig, sie können nicht Träger von Rechten oder Pflichten sein. Die Grüne Mamba als Hauseigentümerin? Die kann nicht mal die Grundsteuer bezahlen, geschweige denn, bei Schnee und Eis räumen und streuen. Der infantile Schwachsinn, einen Affen für urheberrechtsfähig erklären zu wollen, konnte vermutlich nur im Land von Barbie und Ken entstehen. Wahrscheinlich hatte der Beklagte Angst vor einem Mob hysterischer Fanatiker, sonst hätte er sich im Prozess wohl kaum mit der Klägerseite geeinigt.

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luehrs 12.09.2017, 08:29
4. Das gibt es doch nicht

Das sich überhaupt ein Gericht mit so was befasst, ist schon der Hammer.
Das diese merkwürdige Organisation dann auch noch, zum Teil, Recht bekommt, lässt mich an den Gerichten zweifeln.

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d.r.c.b. 12.09.2017, 08:29
5. Hat sich gelohnt der Rummel darum...

...., denn der Marktwert dürfte mit dieser internationalen Werbung grandios gestiegen sein.

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rubberducki 12.09.2017, 08:34
6. Der erste Schritt zur Mordanklage gegen einen Schlachter ist gemacht!

Die Leute von Peta sind doch nur daran interessiert, ihre etischen Grundkonzepte mit aller Gewalt jedem normalen Menschenverstand aufzuzwingen. Demnächst müssen sich Berufsschlachter dann wohl als Serienmörder vor Gericht rechtfertigen und/oder 25% aus dem wirtschaftlichen Ertrag einer Schweineschlachtung an das Tierheim oder besser noch direkt an Peta stiften?! Hey PETA ... kümmert euch um die Beseitigung von mangelhaften Tierhaltungen ... da gibt es sicher ausreichend genug zu tun. Solche unsinnigen Aktionen werde ich künftig weder moralisch noch finanziell fördern ... das war es dann erstmal mit meinen Spenden für PETA.

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erlan90 12.09.2017, 08:35
7. Hier ging es nie um Tierschutz

sondern um Geld. Der Konzern Peta braucht Gelder, die bekommt er, indem er Aufmerksamkeit auf sich lenkt und Spendengelder kassiert. Dafür einem Naturfotografen das Leben zur Hölle zu machen und ihn finanziell auszuschlachten scheint PETA dabei nicht im Anatz zu stören. Mit Tierschutz hat das auch nichts zu tun.
Mehrmals wurde auf die kaltblütige Absurdität der Aktion auch aus der Presse hingewiesen.
Die psychische Mißhandlung des Fotografen endete nun mit der Teilzahlung an seine Peiniger... .

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kuschl 12.09.2017, 08:35
8. Aha, es ging also wieder nur um Kohle

Na bitte, jetzt isst es ja wieder raus, es ging um die Kohle, wie immer, auch bei den NGO.
Einen rührenden moralischen Anstrich der Menschen und Tierfreundschaft oder Umweltschutz geben und abkassieren. Genau so werden auch Heizdecken verkauft.

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der_durden 12.09.2017, 08:40
9.

Zitat von d.r.c.b.
...., denn der Marktwert dürfte mit dieser internationalen Werbung grandios gestiegen sein.
Wie man vor einigen Wochen lesen konnte, hat sich das, jedenfalls für den Fotografen, nicht gelohnt. Der ist wegen dieses Prozesses in eine finanzielle Schieflage gelangt.

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