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US-Fahrdienstleister: Wieso Uber-Fahrerinnen weniger Geld verdienen
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Weibliche Uber-Fahrer verdienen laut einer Studie weniger als ihre männlichen Kollegen, obwohl der Bezahl-Algorithmus angeblich geschlechtsneutral ist. Warum ist das so?

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Olaf 08.02.2018, 16:03
1.

Steht doch in der Untersuchung, warum das so ist.

Frauen leisten weniger als die männlichen Fahrer. Ganz schlicht.

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einervonderbasis 08.02.2018, 16:04
2. Ein sehr schönes Beispiel

Hier wird doch sehr schlüssig erläutert, warum es zu den Lohnunterschieden kommt und dass es sich eben nicht um eine Diskriminierung handelt. Es ist eben eine Korrelation und keine Kausalität.
Trotzdem spürt man in dem Artikel eine gewisse Entrüstung als wäre hier wieder mal eine Ungerechtigkeit zu Lasten der Frauen aufgedeckt worden.
> Seinen Bezahl-Schlüssel anpassen möchte Uber trotz der Ergebnisse nicht.
Natürlich nicht - warum auch?

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supergrobi123 08.02.2018, 16:10
3. Klasse!

Ein weiterer Artikel, der klar und offen anspricht, dass die Lohnungleichheit nicht aus Lohnungerechtigkeit erwächst! Schade, dass dies nicht besser herausgestellt wird, aber hey, man kann nicht alles haben.

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girge 08.02.2018, 16:14
4. Steht doch da.

Steht doch da warum Frauen weniger verdienen. Das ist eben der statistische Normalverteilung der m/w Eigenschaften zuzuschreiben. Fertig. Ist weder diskriminierend noch sonst was, sondern einfach ok.
Danke uber. Vielleicht können wir damit diese dummen 7% aus der Debatte mal endlich rausrechnen. Dann gibt es nämlich keine Diskriminierung mehr.

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muellerthomas 08.02.2018, 16:17
5.

"Neue Arbeitsstrukturen, alte Nachteile für Frauen"

Wo liegt denn nun der Nachteil für Frauen, der sich aus dem Frausein ergibt? Niemand hindert die Frauen, schneller zu fahren oder such lukrativere Gegenden zu suchen oder ebenfalls lange beu Uber zu bleiben.

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AZ1 08.02.2018, 16:19
6. ein bisschen zu schlicht

Zitat von Olaf
Frauen leisten weniger als die männlichen Fahrer. Ganz schlicht.
Leider wird mindestens ein wesentlicher Parameter der Leistung unterschlagen. Es wäre ja denkbar, dass Frauen an weniger Unfällen beteiligt sind, und Männer daher öfter ihren Kunden keine Leistung oder gar einen Schaden erbringen. Dann wäre der Algorithmus grob ungerecht weil er sicherere (langsamere) Fahrt finanziell bestraft.

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t_mcmillan 08.02.2018, 16:24
7.

Es fragt sich auch, wie der Schlüssel angepasst werden soll. In Richtung "positive Diskriminierung"? Das kann's nicht sein. Nein, ich sehe hier ein Phänomen, höchstens, aber keinen Skandal.

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Nordstadtbewohner 08.02.2018, 16:30
8. Jeder entscheidet selbst

"Dabei, so schreiben die Wissenschaftler, werde oft angenommen, dass neuartige, flexiblere Arbeitsstrukturen gerade Frauen zugutekämen - ihre Präferenzen führten aber zumindest bei Uber weiter dazu, dass sie weniger verdienten."

Dann ist es eine individuelle Entscheidung. Das beschreibt ja auch schon der Artikel an sich: So fahren Männer schneller als Frauen (= was sich in mehr Fahrgästen widerspiegelt) und sie fahren in wohlhabenderen Gegenden. Wenn also Frauen ihr Taxifahrverhalten dem Verhalten der Männer angleichen, verdienen sie dank des geschlechtsneutralen Uber-Algorithmus genau das Gleiche wie männliche Taxifahrer. Daran ist nichts Ehrenrühriges. Alles andere ist eine Sache der eigenen Präferenzen.

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Bondurant 08.02.2018, 16:36
9. Peinlich

Laut den Wissenschaftlern erklärt sich der Unterschied in der Bezahlung durch drei Faktoren, die offenbar indirekt eben doch mit dem Geschlecht der Fahrer zusammenhängen:

Männer fahren im Schnitt 2,2 Prozent schneller als Frauen und werden durch die Bezahl-Formel für ihre Eile honoriert. Die Hälfte der Lohnlücke lasse sich allein dadurch erklären.
Uber honoriert erfahrene Fahrer besser. Wer mehr als 2500 Fahrten absolviert hat, erhält drei Dollar mehr pro Stunde. Die Daten zeigen, dass Männer häufig länger als Fahrer bei Uber blieben und schneller auf die hohe Fahrtenzahl kommen.
Männer fahren öfter in lukrativeren Gegenden, wo beispielsweise die Wartezeiten auf neue Fahrgäste niedriger sind als anderswo.

Neue Arbeitsstrukturen, alte Nachteile für Frauen

Trotz der neuartigen Arbeitsstrukturen setzt sich also zumindest laut dem Ergebnis der Uber-Studie die tradierte Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern fort.


Da wird lang erläutert, dass der Unterschied in der Bezahlung eben gerade nichts mit dem Geschlecht zu tun hat und dann genau der gegenteilige Schluss gezogen. Eigentor der Woche.

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