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Verhandlungen zwischen Union und SPD: So digital wäre eine GroKo
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"Große Schritte" wollen Union und SPD wagen - beim Ausbau der Glasfasernetze, in der IT-Sicherheit und der digitalen Verwaltung. Doch im Kleingedruckten stutzen die Parteien ihre Ziele zusammen.

nine1011 07.02.2018, 17:14
1. digital fatal

...wenn ich das Bild von den Kindern vor den Rechnern sehe, wird mir ganz schlecht. Mal im Ernst: WILL MAN DAS WIRKLICH?!
Kinder sollen gemeinsam spielen, an der frischen Luft und ihre Talente und Interessen entdecken; und nicht vorgekaute Programme bedienen und Knöpfchen drücken.

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senapis 07.02.2018, 17:28
2. Sascha Lobo

...einfach die Kauder-Replik von Sascha Lobo lesen ( hier auf SPON!).
Bei dem Innenminister in Planung steht das Schlimmste zu befürchten.

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ratx 07.02.2018, 17:29
3. Schnelles internet....?

wurde uns schon vor Jahren von Frau Merkel versprochen: 50 Mbit/s.
Gut daß man künftig auf genaue Zahlen verzichtet und den Termin fast bis zum St. Nimmerleinstag in die Zukunft setzt. In meinem Dorf bekommen Sie aktuell bei Buchung eines Geschäftskunden-Anschlusses bei der Telekom weniger als 400 KBit/s im download !

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2b|!2b 07.02.2018, 17:31
4. Schönes Bild ohne Bezug zum Artikel

Bitte liefern Sie doch eine Betrachtung zur Digitalisierung der Schulen nach. Hier wurde ein Zeitraum von 5 Jahren für 5 Milliarden festgelegt. Also eine Milliarde pro Jahr. Deutschland hat etwas mehr als 10 Millionen Schüler (mit Berufsschülern, ohne Studenten).
Selbst als mathematisch minderbegabter Zeitgenosse erkenne ich das Problem. Wenn ich nur den individuellen PC und die Software für die Schüler betrachte und die Schulausstattung völlig ignoriere, und dann auch noch jedes Jahr 80% der Schüler ignoriere und 20% versorge, komme ich auf eine Summe von 500,- pro Schüler. Mit brauchbarer transportabler Hardware (Laptops, Tablets,...) wird das schon schwierig. Selbst wenn diese zu beschaffende Computertechnik dann 5 Jahre lang funktioniert, ist danach die gleiche Investition wieder nötig. Danach klingt es aber im Vertragstext nicht. Dabei will ich noch nicht einmal die praktische Seite betrachten (Wer verwaltet / wartet diesen Technikpark an der Schule? Der Info-Lehrer? Wohl kaum.)
Ich wünsche mir durchaus bessere technische Möglichkeiten an der Schule, aber die Erfahrung lehrt, dass wohl auch das nach hinten losgehen wird.

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fortyplus 07.02.2018, 17:47
5. zu Kommentar #1

Es wird natürlich immer Menschen geben, die erst zur Gegenwart aufschließen müssen, bevor sie sich der Zukunft zuwenden können. Andere, die das gerne möchten, davon abzuhalten, ist aber wirklich grober Unfug oder Böswilligkeit. Man muss kein Internet nutzen – ebenso wie Strom oder fließendes Wasser. Aber bitte werft denen, die es zur Entwicklung von Lebensvision und Arbeitsstelle brauchen, nicht länger Steine in den Weg. Peinlich ist es jetzt schon...

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NauMax 13.02.2018, 15:57
6.

Zitat von nine1011
...wenn ich das Bild von den Kindern vor den Rechnern sehe, wird mir ganz schlecht. Mal im Ernst: WILL MAN DAS WIRKLICH?! Kinder sollen gemeinsam spielen, an der frischen Luft und ihre Talente und Interessen entdecken; und nicht vorgekaute Programme bedienen und Knöpfchen drücken.
Ich nehme mal an, dass es sich hier um das handelt, was in vielen Schulen noch fälschlich "Informatikunterricht" genannt wird, eigentlich aber "Medienkompetenz" heißen müsste. Dabei wird Schülern Grundwissen in den gängigen Office-Einrichtungen vermittelt, es wird erklärt, wie man Netz-Recherchen betreibt, etc. Es ist Schulunterricht - und Grundkenntnisse im Bedienen von Computern sind in unserer heutigen Welt unerlässlich. Niemand nimmt heute z.B. noch handschriftlich geschriebene oder an der Schreibmaschine getippte Bewerbungen ernst.

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