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Waffe aus dem 3-D-Drucker: Sechs Schüsse als Meilenstein
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Umstrittene Innovation: In den USA hat eine Entwicklergruppe eine Waffe ausprobiert, die zumindest teilweise aus einem 3-D-Drucker stammt. Sonderlich erfolgreich war der Test jedoch nicht, nach sechs Schüssen brach der Prototyp auseinander.

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bob_sleigh 04.12.2012, 16:23
1. Sechs Schüsse nur?

.. aber völlig ausreichend, um ein paar Leute umzubringen. Furchtbar.

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fatherted98 04.12.2012, 16:24
2. Immerhin....

...mit 6 Schuss kann man schon ganz schönen Schaden anrichten...davon mal abgesehen...das mit den 3 D-Druckern ist schon ne dolle Sache.

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gurrke 04.12.2012, 16:50
3. optional

Naja, Pistolen bzw. Schusswaffen sind ein recht einfaches Konstrukt. Einen 3D Drucker zu kaufen um sich damit eine Waffe auszudrucken ist wahrscheinlich Hundertausendfach Teurer als sich einfach eine Waffe für $15 aus dem amerikanischen Supermarkt zu besorgen...

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suppenkoch 04.12.2012, 17:02
4.

Für eine Privatperson dürfte das uninteressant sein. Für Gruppen, die sich im Untergrund bewaffnen möchte, oder gar Länder, die Embargos umgehen möchte, könnte das schon eine interessante Option sein.

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huerdler 04.12.2012, 17:13
5. Haben die ganzen Bedenkenträger und Gutmenschen

den Artikel überhaupt gelesen und verstanden?

Ich zitiere:
"Nach sechs Schüssen brach die Waffe auseinander, von der lediglich das Griffstück mithilfe eines 3-D-Druckers hergestellt worden sein soll."

Alle wirklich relevanten Teile der Waffen waren vermutlich aus konventionellem Material hergestellt.

Also bitte nächste Woche wieder weiter aufregen, wenn jemand 'nen gedruckten Schlüsselanhänger für einen Panzer oder ähnlich gefährliche Güter auf ebay anbietet.

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toshpeter 04.12.2012, 17:14
6. Die Technik eignet sich

wenig zur Herstellung funktionsfähiger Teile (wie man sieht..) Das ist eher was für Sichtmodelle oder für Vorlagen zum Abformen.
Wäre allerdings schön, wenn alle Waffen nach 6 Schuß auseinanderfallen würden.

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hxk 04.12.2012, 17:24
7. Wie bitte?

Zitat von suppenkoch
Für eine Privatperson dürfte das uninteressant sein. Für Gruppen, die sich im Untergrund bewaffnen möchte, oder gar Länder, die Embargos umgehen möchte, könnte das schon eine interessante Option sein.
Die mengenmäßig größten Exporteure von leichten Waffen sind Ländern wie China und Pakistan, die sich einen Sch... um Moral und Embargos kümmern.

An AKs usw. kommt man so leichter und billiger, als mit einem 3D-Drucker.

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citizengun 04.12.2012, 17:27
8.

Wenn zumindest theoretisch Jedermann(-frau) über eine Waffe verfügen kann, so wird dies das gesellschaftliche System im positiven Sinne komplett revolutionieren, denn jeder ist dann physisch gleich stark. Es ist wesentlicher sinnvoller den Verzicht auf einen Gegenstand auf freiwilliger Basis zu erreichen, wie durch ein Verbot welches zwangsläufig zu Nutzniessertum und Ausbeutung führt. Das Vorurteil, die Menschen würden sich dann gleich umbringen ist einfach Unsinn. Im Gegenteil, man arrangiert sich schneller und das ist wichtig für den Evolutionsprozess.

Freie Länder erkennt man ihrer wenig restriktiven Waffengesetzgebung mit positiver Auswirkung auf Toleranz-/Demokratiefähigkeit als Folge.

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tomu1 04.12.2012, 17:42
9. Rechtliche Situation ist vollkommen klar!

Die rechtliche Situation ist sowohl in den USA als bei uns in der Bundesrepublik vollkommen klar.

In den USA darf jeder, dem der Waffenbesitz nicht durch Gesetze untersagt ist (z.B. Vorbestrafte, Unzurechnungsfähige etc.) eine Schußwaffe bauen (z. B. Selbstladewaffen kurz oder lang, Repetierwaffen und Einzellader), bei einigen Arten von Waffen ist eine vorherige Steuermarke des BATF nötig. In der Bundesrepublik ist die Herstellung jeder Art von Schußwaffen genehmigungspflichtig.

In den USA gilt das Griffstück (lower receiver) einer Schußwaffe als die Waffe selbst, Lauf, Verschluß und Kleinteile wie Abzug etc. sind dagegen gesetzlich nicht reguliert und können frei erworben werden.

In der Bundesrepublik gilt das Griffstück einer Langwaffe (Gewehr) nicht zwangsläufig als wesentliches Teil und ist daher für Modelle wie das AR-15 oder das G3 frei verkäuflich, allerdings unterliegen sowohl der Lauf als auch der Verschluß der Erwerbsgenehmigungspflicht.

Andere Waffenteile wie Lauf, Verschluß und u.u. Verschlußgehäuse sind in Deutschland als wesentliche Teile erwerbscheinpflichtig und werden genauso behandelt wie eine komplette Schußwaffe. D. h. der Erwerb, Besitz, Umgang etc. von und mit wesentlichen Teilen bedarf der Genehmigung, ebenso deren Herstellung, Bearbeitung und Veränderung.

Es ist in Deutschland ohne die erforderliche Genehmigung nicht möglich sich legal aus Einzelteilen ein Schußwaffe zusammenzubauen, schon der Erwerb wesentlicher Teile einer Schußwaffe wie Lauf und Verschluß, Schlitten, Kurzwaffengriffstück etc. bedarf eines Erwerbsscheins.

Es ist jedoch problemlos möglich aus frei verkäuflichen Normteilen, illegal eine voll- oder halbautomatische Schußwaffe zubauen. Ein 3D-Drucker ist dazu nicht notwendig, auch Werkzeugmaschinen (Dreh-, Fräsmaschinen etc.) werden dafür nicht benötigt.

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