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Zweite Vorschauversion: Das ist das neue Windows 10
Matthias Kremp

Seit wenigen Tagen ist die zweite Vorabversion von Windows 10 verfügbar. Wir erklären, wie man sie bekommt, welche neuen Funktionen man ausprobieren sollte - und wie man Cortana zum Sprechen bringt.

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mongolord 27.01.2015, 12:36
1. naja brauch ich das unbedingt?

Ich finde das reduzierte Design ganz angenehm, auch wenn man sich da wohl klar an Apple orientiert hat. Trotzdem wie gesagt finde ich das Gesamtergebnis ansprechend.

Ansonsten wüsste ich nicht warum ich jetzt unbedingt Windows10 brauchen sollte.
-Ein Startmenü? Habe ich nicht mehr vermisst fand ich schon immer umständlich und unnötig.
-Der neue Sprachassistent scheint ganz nett zu sein, wirklich brauchen tue ich den aber auch nicht.
- Bessere Einbindung von anderen Windows-Mobilgeräten? Hab ich nicht, brauch ich nicht.
- DX12? Wird bestimmt in ein paar Jahren relevant, im Augenblick eher noch kein Thema.

Wenn ich gratis updaten kann, werd ich das vielleicht machen. Aber dann mehr aus Interesse als wirklicher Notwendigkeit. Hab aktuell Win8.1 und kann mich eigentlich nicht beklagen, läuft alles stabil und wie es soll.

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ColynCF 27.01.2015, 12:36
2. Abo

Was fehlt ist der Hinweis, dass Win 10 als "Windows as a service" verteilt wird. D.h. wie in Office 365 wird Windows, zumindest Teile oder Extrafeatures, künftig als zeitgebundener Aboservice verkauft werden. Die Zeiten wo man seine Windows Version einmal gekauft und dann 10 Jahre nutzen konnte geht also vorbei. Künftig muss man mit festen monatlichen / jährlichen Gebühren rechnen.

Ein Grund weswegen man sich die Installation der "kostenlosen" Version gut überlegen sollte. Denn das kostenlos gilt für 1 Jahr (zumindest wird nicht mehr versprochen).

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Fred Widmer 27.01.2015, 12:44
3. Das Problem für Microsoft ist

Das Problem für Microsoft (und alle anderen Mitspieler) ist wohl, dass 95% aller Computernutzer alles, was sie benötigen, mit Windows XP, Office 2003 und ein paar freien Programmen wie VLC etc. hinbekommen.

Auch benötigen sie für den Hausgebrauch nicht mehr als einen Rechner der Core2-Duo oder -Quad-Klasse (bzw. das AMD-Pedant) von ca. 2008-2010.

Aber das sind natürlich ganz subversive Gedanken. "Die Industrie" lebt vorwiegend von "Luxusprodukten", welche für eigens hergestellte "Luxusbedürfnisse" produziert werden müssen - mit fatalen Folgen für die ganze Welt.

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Layer_8 27.01.2015, 12:45
4. Ganz gut bis jetzt

Ich habs seit Samstagabend. Wegen schlechtem Wetter hab ich mich mal vor die Kiste gesetzt. Komme direkt von Windows 7 und hab von 8 keine Ahnung. 10 finde ich bis jetzt ganz gut, zumal es keine so große 'mentale' Umstellung ist, wie damals von XP nach 7.

btw hab vor dem "Upgrade" noch ne Imagesicherung gemacht.

P.S. Oracle Virtual PC funzt bei mir allerdings nicht mehr

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bockwurst09 27.01.2015, 12:46
5.

Zitat von ColynCF
Was fehlt ist der Hinweis, dass Win 10 als "Windows as a service" verteilt wird. D.h. wie in Office 365 wird Windows, zumindest Teile oder Extrafeatures, künftig als zeitgebundener Aboservice verkauft werden. Die Zeiten wo man seine Windows Version einmal gekauft und dann 10 Jahre nutzen konnte geht also vorbei. Künftig muss man mit festen monatlichen / jährlichen Gebühren rechnen. Ein Grund weswegen man sich die Installation der "kostenlosen" Version gut überlegen sollte. Denn das kostenlos gilt für 1 Jahr (zumindest wird nicht mehr versprochen).
Das ist richtig und eigentlich das Entscheidende und einzige Kriterium! Es stellt sich zukünftig nicht mehr die Frage, ob man ein Betriebssystem kauft, sondern mietet. Alles andere ist Augenwischerei von Microsoft und so mit den Vorgängern bis Windows 7 ebenfalls realisierbar.

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marthaimschnee 27.01.2015, 12:47
6.

"Um sie aber tatsächlich laden zu können, muss man sich für Microsofts Windows Insider Program registrieren"

Unfug, die ISOs für x86 und x64 sowie alle verfügbaren Sprachen gibt es ohne Umstände hier:
http://windows.microsoft.com/en-us/windows/preview-iso

der key steht oben drüber, den braucht man aber gar nicht, das Teil aktiviert sich bei Internetverbindung alleine

Funktionell ist und bleibt es ein Windows 8, jeder der nicht viel mit dem Rechner macht, ist meist zufrieden, Intensivnutzer müssen sich erstmal die Finger verbiegen, um das System in einen nutzbaren Zustand zu bekommen und zB die ganzen Dreingaben wie OneCloud zu deaktivieren. Grafisch ist es eine unausgegorene Mischung aus Googles Minimalismus und Farben mit augenkrebserzeugender Sättigung.
Die wichtigste Frage beantwortet MS leider weiterhin nicht: wie sieht das Lizenzmodell in Zukunft aus? Es läuft ja offensichtlich auf ein Abo mit regelmäßigen Zahlungen hinaus, da wären Infos über die Preise schon relevant um zu wissen, ob man sich überhaupt noch damit beschäftigen soll, oder lieber gleich einen harten Schnitt macht.

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dave82 27.01.2015, 12:50
7. @ Abo

Genau das ist falsch. Win 10 wird das erste Jahr nach erscheinen kostenlos für Nutzer von Win 7 - 8.1 sein und das auch Lebenslang. Mit Windows as a Service ist gemeint, dass einzelne Module nach dem Abo Modell berechnet werde. Zum Beispiel für Unternehmen die einen Domainservice nutzen wollen etc.. Vom Prinzip ist Win 10 "Home" und evtl. auch "Professional" kostenfrei, aber eben nicht alles was darüber hinaus geht!

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rmuekno 27.01.2015, 12:51
8. Win 7 war das letzte Windows

das ich mir angetan habe. WIN XP war OK mehr habe ich nie gebraucht, WIN 7 hat einige Vorteile, der gravierenste Nachteil sind die Updates da ist mehr als nervig.

Für mich gibt es in Zukunft nur OS X und Linux, die M$ Gängelei mit all den Sicherheitslücken hab ich ein für allemal satt. Die Oberfrecheit ist ja das nun als Abo und unsichere Cloud.

M$ tschüss auf Nimmerwiedersehen

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Bengurion 27.01.2015, 12:54
9. Da bin ich ja mal gespannt

Zitat von ColynCF
Was fehlt ist der Hinweis, dass Win 10 als "Windows as a service" verteilt wird.
auf die Quelle, mit der Sie Ihre Glaskugel gefüllt haben, dass Windows 10 zukünftig als SaaS vermarktet werden soll.
Sicherlich ist die Ankündigung, dass Windows 10 ein Jahr nach Release als kostenloses Update von Windows 7/8/8.1 verteilt werden soll, richtig. Wo Sie da allerdings schon verbindlich eine anschließende Nutzungsmiete festmachen, das ist mir schleierhaft.

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