Forum: Panorama
Anne Hathaway: Erst Frauenfeindin, dann Frauenaktivistin
REUTERS

Die Rechte von Müttern sind ein Herzensanliegen Anne Hatheways - dabei hat die Schauspielerin das Ziel der Gleichstellung einst selbst torpediert: Nicht immer habe sie Chefinnen ernst genommen, räumte sie nun ein.

DJ Doena 21.04.2017, 15:29
1.

Na zumindest hat sie schon mal all die wichtigen Buzzwords drauf. "verinnerlichte Frauenfeindlichkeit" ist im Englischen das Feminismus-Buzzword "internalized misogyny" und beschreibt Frauen, die sich mit Männern absolut gleichberechtigt fühlen, weil ihnen einfach noch niemand die Augen geöffnet und ihnen gezeigt hat, wie sehr sie das Patriarchat doch unterdrückt.

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MutzurLücke 21.04.2017, 15:41
2. Wenn sie...

...wenigsten ein paar Worte dazu verloren hätte, was genau am Frausein von Lone Scherfig sie dazu bewogen hat, sie nicht ernst zu nehmen, hätte dieses Interview vielleicht weiterführen können. Ging es wirklich nur darum, dass Hathaway seinerzeit den Job des Regisseurs nur einem Mann zutraute?
Oder geht es vielleicht doch mehr um krampfige Selbstbezichtigung , die nur die Bedeutung der neuen Mission (und die Eignung der ach so geläuterten Frau Hathaway dafür) hervorheben?

In beiden Fällen müsste man ihre Einsichten zu dem Thema freilich etwas niedriger hängen und über die Berufung zur UN-Botschafterin nachdenken. Es gibt wirklich fähigere berufstätigere Mütter für sowas...

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Sibylle1969 21.04.2017, 18:03
3. Blöde Überschrift

Anne Hathaway war ja nicht aktiv oder bewusst eine Frauenfeindin, sondern sie ist unterbewussten Verhaltens- und Denkmustern unterlegen, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist. Aber es ist gut, dass sie sich das jetzt bewusst gemacht hat.

Wissenschaftliche Studien haben schon mehrfach ergeben, dass Frauen oft als weniger kompetent als Männer angesehen werden, auch wenn es dafür keinerlei sachlichen Grund gibt.

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