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Anschläge auf türkische Einrichtungen in Deutschland: Die Luft schmeckt nach Asche
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In ganz Deutschland haben Unbekannte Anschläge auf türkische Einrichtungen verübt. Sicherheitsbehörden sind alarmiert: Hängen die Taten mit dem Krieg Erdogans gegen die Kurden zusammen?

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dondon 12.03.2018, 21:34
1. Schlimm genug

Schlimm genug, was in der Türkei, in Syrien und im Umland derzeit geschieht. Aber wahr ist auch: Es ist tatsächlich ein Armutszeugnis, wie sich die Bundesregierung und auch die Nato, bezüglich des Türkeikriegs gegen die Kurdenregion, verhalten. Wie so vieles andere auch.

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schweizerbesserwisser 12.03.2018, 21:34
2. Unbekannte?

Jetzt aber mal wirklich. Unbekannte? Ist doch sonnenklar aus welcher Ecke das kommt. Wäre vielleicht mal Zeit für den deutschen Staat hier konstant nicht nur den Heilsarmee-verständnissvollen-Typus herauszukehren sondern sich auch mal ein bischen auf die Hinterbeine zu stellen, und sei es auch aus den "falschen" Gründen.

Ansonsten wird Deutschland wieder ein Spielfeld auf dem ausländische Mächte (und ihre Helfeshelfer) ihre Konflikte austragen.

Gruss aus Zürich

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meinerlei 12.03.2018, 22:12
3. Zu viel Schmusekurs

All dies hat viel damit zu tun, dass die Verantwortlichen in Deutschland auf allen Ebenen zu lange wegschauen und Schmusekurs fahren. Den Kurden bei der Demo mal zwei Öcalan-Bildchen wegnehmen und mit dem Zeigefinger wackeln, statt klare Grenzen zu setzen. Gegen die Kontrolle der muslimischen Gemeinden in Deutschland nicht vorgehen. Zur völkerrechtswidrigen Invasion türkischer Truppen in Syrien kaum was sagen. Was für ein Glück für "Heimatmuseum"-Horst (O-Versprecher Seehofer), dass er erst noch Innenminister wird. Und Maas noch nicht zuständig fürs Äußere. Appell an beide: Klare Kante zeigen!

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rrippler 12.03.2018, 22:43
4. Linksextreme ?

Auf indymedia.org ist folgender Aufruf zu finden:
"In der Nacht wurde ein Verein von türkischen Faschisten (Graue Wölfe, AKP, CHP, was auch immer) mit Mollotows beworfen. Grüße nach Afrin. ..... Auch auf Indy haben verschiedene Gruppen zu Aktionen aufgerufen oder ihre Aktionen geteilt. Also schließt euch an, macht was, Gründe gibt es wie schon so oft gesagt, genug."
Ob sie die Urheber der Anschläge sind, ist zweifelhaft. Aber zumindest haben sie sich damit als Trittbrettfahrer geoutet.

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zennus 12.03.2018, 22:43
5.

Afrin ist keine „Enklave“, welche irgendwie ausserhalb des syrischen staatsgebietes liegt. Daher ist jeder Einmarsch eines anderen landes dort völkerrechtswidrig

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hinifoto 12.03.2018, 22:49
6. Schmusekurs und Massaker

Nachdem lang anhaltende artige Demonstrationen der kurdischen Bevölkerung die Bundesregierung nicht davon abhalten konnten einen Schmusekurs gegenüber der aggressiv auftretenden türkischen Führung zu fahren, nachdem jetzt massive Massaker mit deutschen Waffen in Syrien zu fürchten sind, muss man sich nicht wundern wenn junge Leute die Nerven verlieren und nicht mehr an unsere demokratischen Spielregeln glauben mögen.

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Teddi 13.03.2018, 23:03
7. Höchste Zeit

Höchste Zeit ein Machtwort mit dem Diktator Erdogan zu sprechen. Er hat nichts in Syrien zu suchen, das ist eine Invasion. Niemand hatte ihm oder den Türken ein Leid getan und doch will er die Gelegenheit nutzen, die Kurden weiter zu verfolgen. Es ist nicht tragber, das er nun seine selbstverschuldeten Konflikte nach Deutschland bringt. Man sage ihm unverständlich, dass er seine Truppen nach Haus holen soll, und mache keinen Kuschelkurs mehr. Der bildet sich doch tatsächlich ein, er hätte hier etwas zu sagen. Und er soll ja keine Besuche hier machen, wir brauchen sein Gift nicht hier. Bitte Frau Merkel, mitlesen!

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knew8it8told8u8so 13.03.2018, 23:14
8. Wie kann...

es sein, dass eine als Terrororganisation eingestufte Gruppe offiziell demonstrieren darf bei uns? Ich kenne selbst Kurden die friedliebend sind und lassen sich von politischen Spielchen nicht instrumentalisieren aber diese Störenfriede haben mit denen nichts gemein. Ich bin kein Politikwissenschaftler aber wenn etwas als etwas eingestuft wird dann sollte diese auch so behandelt werden. Stellen wir uns vor nach dem 11. September hätten Anhänger der Täter bei uns demonstriert. Hätten wir oder besser die Amis das zugelassen? Ich hoffe diese Gewaltspirale nimmt bald ein Ende.

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WarSchlechterGehtBesser 13.03.2018, 23:21
9. Nicht akzeptabel

Jeder Anschlag ist ein Anschlag zuviel. Egal aus welcher Motivation heraus.
Ich denke es gibt für jeden von uns eine geeignete Strategie oder Maßnahme um den Entwicklungen die zu Anschlägen führen entgegen zu wirken.
Haltung, Klarheit und Offenheit helfen Tag für Tag jedem in seinem Einflussbereich.

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