Forum: Panorama
Arbeiten die Deutschen zu viel?

Die Deutschen haben immer noch den Ruf fleißiger Arbeiter. Laut einer Studie nicht zu Unrecht: durchschnittlich 41,2 Stunden pro Woche arbeiten deutsche Arbetnehmer und damit deutlich länger als die meisten Kollegen in anderen EU-Ländern. Finden Sie, dass die Deutschen zu viel arbeiten?

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ronghua 31.07.2009, 09:48
1. Unglaublich.....bin aber Gewerkschaftsfeind

Zitat von sysop
Die Deutschen haben immer noch den Ruf fleißiger Arbeiter. Laut einer Studie nicht zu Unrecht: durchschnittlich 41,2 Stunden pro Woche arbeiten deutsche Arbetnehmer und damit deutlich länger als die meisten Kollegen in anderen EU-Ländern. Finden Sie, dass die Deutschen zu viel arbeiten?
Geradezu eine Lachnummer fuer mich. Es hat nie eine 41,2 Stundenwoche gegeben fuer mich. Norm 48-60 Stunden. Bin bereits im 69-zigsten und noch voll im Einsatz, trotz 45-zig Jahre Diabetes Typ1.
Macht Euch nicht laecherlich mit dieser Frage.
Gruss aus China.

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Notausgang 31.07.2009, 09:53
2. Immer wieder die gleiche Mär

Gibt es wirklich Leute, die glauben, die Arbeitsmenge ist ein großer statischer Kuchen und wenn man die Stücke nur klein genug schneidet, dann bekommt jeder was ab?

Nein, wenn die Anzahl der Stücken größer und damit teurer wird, gibts halt für keinen mehr was zu essen. Dann wird eben woanders der Kuchen verteilt.

Insgesamt glaube ich schon, dass die Deutschen sehr fleissig arbeiten und das auch effektiv. Das können andere Menschen auch. Die Arbeitnehmer haben das erkannt..

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silenced 31.07.2009, 09:59
3. <->

Zitat von sysop
Finden Sie, dass die Deutschen zu viel arbeiten?
Die arbeiten eher viel zu Wenig.

104 Tage Wochenende + 30 Tage Urlaub = 134 Tage "frei" im Jahr. Nehmen wir jetzt noch die Feiertage dazu und Brückentage usw., ja, dann kommt man auf bald 150 Tage frei. Zumindest für die, welche Mo - Fr arbeiten und sowieso keinen Plan von nichts haben, und sehr gern vergessen wo die wirkliche Leistung erbracht wird, nämlich bei jenen die 24/7 verfügbar sein "müssen" und in Schichten arbeiten.

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Case Study 31.07.2009, 10:00
4.

Vor allen Dingen ist für die Deutschen Arbeit alles, was es gibt. Ohne Arbeit ist alles sinnlos. Und die sind dann auch noch stolz darauf, dass sie 60 Stunden in der Woche rackern. Wozu eigentlich? Geld? Gesellschaftliches Ansehen? Und auf dem Grabstein steht dann irgendwann:"Er war immer fleissig und hat gearbeitet". Toll! Vielleicht sollten alle mal weniger arbeiten und ich mehr auf andere Dinge konzentrieren.

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pj-hh 31.07.2009, 10:01
5.

Zitat von sysop
Die Deutschen haben immer noch den Ruf fleißiger Arbeiter. Laut einer Studie nicht zu Unrecht: durchschnittlich 41,2 Stunden pro Woche arbeiten deutsche Arbetnehmer und damit deutlich länger als die meisten Kollegen in anderen EU-Ländern. Finden Sie, dass die Deutschen zu viel arbeiten?
Was ein Unfug: 41,2 Stunden pro Woche in D, gegenüber 38,4 Stunden pro Woche in F, eine Differenz von 2,8 Stunden, und die soll
"Das schadet dem Familienleben und beeinträchtigt langfristig möglicherweise auch die Gesundheit".

Ein bekannter Franzose hätte dazu gesagt:
"Die spinnen, die Gewerkschaften."

Aber klar, die Arbeit auf mehr Personen aufteilen, dann kann man ja auch schön pro Betrieb mehr freigestellte Betriebsräte (die sog. Drückebergerkompanie) durchsetzen.
Daß das teurer wird, als weniger Leute eine normale Zeit arbeiten zu lassen, ist ja wohl klar. Von Dingen wie Rüstzeiten u.ä. will ich hier gar nicht reden.

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Mollari 31.07.2009, 10:02
6.

Wem soll jetzt dieser Schmnusekurs-Stuss helfen?
Jahrelang haben die Medien in Zusammenhang mit den Politikern uns vorgehalten das wir zu wenig arbeiten, zu viel Freizeit haben und unsere Volkswirtschaft dadurch kaputtgemacht werden würde.
Und jetzt plötzlich wird uns das gesagt was wir die ganze Zeit propagieren, nämlich das dem nicht so ist.
Soll das jetzt der CDU oder der FDP helfen? Alle anderen bekommen ja keine Hilfe der Medien. Na ja, um ehrlich zu sein kann der SPD sowieso nicht mehr geholfen werden.

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Polyantha 31.07.2009, 10:06
7.

Zitat von Case Study
Vor allen Dingen ist für die Deutschen Arbeit alles, was es gibt. Ohne Arbeit ist alles sinnlos. Und die sind dann auch noch stolz darauf, dass sie 60 Stunden in der Woche rackern. Wozu eigentlich? Geld? Gesellschaftliches Ansehen? Und auf dem Grabstein steht dann irgendwann:"Er war immer fleissig und hat gearbeitet". Toll! Vielleicht sollten alle mal weniger arbeiten und ich mehr auf andere Dinge konzentrieren.
Jetzt verlangen Se aber was Unanständiges.;o))

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Janak01 31.07.2009, 10:06
8.

Zitat von sysop
Die Deutschen haben immer noch den Ruf fleißiger Arbeiter. Laut einer Studie nicht zu Unrecht: durchschnittlich 41,2 Stunden pro Woche arbeiten deutsche Arbetnehmer und damit deutlich länger als die meisten Kollegen in anderen EU-Ländern. Finden Sie, dass die Deutschen zu viel arbeiten?
Diese Frage pauschal zu stellen führt natürlich völlig in die Irre.
Erstens haben Beamte, Angestellte oder Selbstständige eine sehr unterschiedliche Arbeitsauffassung und zweitens lebt ein überproportional große Anteil der Bevölkerung von deren Transferleistungen.
Fazit: Eine kleiner werdende Gruppe muß immer mehr für eine ständig größer werdende Gruppe arbeiten.

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DieterBonn 31.07.2009, 10:06
9. Rückschritt

Wieviel Wochenstunden gut für die Gesellschaft sind, kann niemand bestimmen.

Das Ziel sollte es immer sein, so wenig Zeit wie möglich mit fremdbestimmter Arbeit zu verbringen.

Der Trend zur Verlängerung der Wochenarbeitszeit und zu Überstunden ist für mich daher ein Rückschritt.

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