Forum: Panorama
Architekten zur Flüchtlingsunterbringung: Drei Wege aus der Wohnkrise
Brandlhuber+Emde

Tausende Asylsuchende leben in Notunterkünften, trotz kalter Witterung. Langfristige Lösungen für das Wohnraumproblem sind Mangelware. Drei Architekten sagen, was jetzt zu tun wäre - und erklären, warum die Flüchtlinge nicht das Problem sind.

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Karl_Knapp 06.12.2015, 11:48
1. Richtig!

Wohnraum ist das klassische Beispiel für Markt- und Politikversagen. Eigentlich ist es ein Versagen der Gesellschaft: die "mündigen Bürger" fordern in guter alter deutscher Tradition ein Schlafmützenambiente und drücken das notfalls mit Hilfe der bestehenden Rechtslage juristisch durch.
Einerseits erzählt man den Menschen, dass eigener Wohnraum die beste Altersvorsorge ist, andererseits hängt man durch aberwitzige Regelungen und Vorgaben die Zielerreichung in derartige Höhen, dass sie für Normalbürger unerreichbar wird.
Sozialer Wohnungsbau ist das Gebot der Stunde - und Regelungsabbau.

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bristolbay 06.12.2015, 11:50
2. Warum erst jetzt

Haben wir nicht in den vielen Universitätsstädten schon seit Jahren Bedarf an preiswertem Wohnungsbau?

Haben viele junge Familien oder ärmere Menschen nicht schon seit Jahren Bedarf?

Da hat es in der Vergangenheit immer unisono geheissen: KEIN GELD.

Hätte der Gesetzgeber und die Gerichte in der Vergangenheit und bis heute nicht immer zu Lasten der Vermieter entschieden, dann gäbe es mehr Wohnungen als heute.

Wir haben jetzt die Situar´tion, dass die eigene Bevölkerung in der Vergangenheit NICHTS zählte und jetzt werden Schulden gemacht ohne Ende, um dann wieder nichts als Getthos der Zukunft zu bauen.

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Nachnahme 06.12.2015, 11:50
3. Sehr geehrter Herr Brandlhuber

die von Ihnen aufgezählten "Wahnwitzverordnungen" sind das Produkt unserer Industrie. Viel Erfolg wünsche ich Ihnen, wenn Sie versuchen sich gegen deren Lobby zu stellen.
Bauherren (besonders die Privatpersonen) sollen so viel Geld ausgeben, weil sie es haben.

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sepp08 06.12.2015, 11:51
4. Die Architekten

sehen hier das große Geld. Die ganze Zeit, vor allem die Grünen, waren gegen die großflächige Versiegelung der freien Flächen durch den Wohnungsbau. Interessant finde ich auch die Äußerung, dass nicht die Flüchtlinge das Problem sind, sondern die wenigen Wohnungen.
Im sozialen Wohnungsbau wurde die ganzen Jahre gespart, auch bei unseren sozialschwachen Mitbürgern, aber jetzt soll aufeinmal geklotzt werden.
Die Grünen, werfen ihre Vorsätze mal wieder immer den "Haufen".
Die Baubranche wird hier dem Wohnungsbau auch nicht nachkommen, denn baut man für den Staat , ist dies ein Geschäft, wo die Gelder schlecht fließen, deshalb bleibt man hier bei Privatkunden, da ist das Geld zu 99 Prozent sicher, denn staatliche Aufträge ziehen eine schlechte Zahlungsmoral nach.

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Powerslave 06.12.2015, 11:51
5. Eher das 21te Jahhunder, oder?

Zitat von
Arno Brandlhuber ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Architektur an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Unter dem Namen Brandlhuber+ arbeitet er in wechselnden Partnerschaften an Bauprojekten. Seit den Zehnerjahren des 20. Jahrhunderts [...]
In den Zehnerjahre des 20.ten Jahrhundert war er vermutlich noch nicht geboren.

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skeptikerin007 06.12.2015, 11:53
6. Ghettos

Also Ghettos schon von Anfang an bilden. Oder wie stellen diese Architekten das weitere Leben der Menschen, ohne berufliche Perspektive ? Außerdem will fast jeder Ankömmlinge in einen bestimmten Ort, möglichst Großstadt, wo die Verwandten und Bekannte wohnen.
Preiswerte Wohnung zu bauen wäre due Aufgabe für unseren aufgeplusterten Politiker gewesen. Anderseits, wo und was wollen sie noch bebauen?
Grade die Grünen, die am lautesten nach neudeutschen rufen, beweinen bei jeder Gelegenheit den Landverlust.
Ich wohne in einem Gegend, wo auf eine Annonce für eine bezahlbare Kleinwohnung 100 Anfragen kamen. Ich sehe niergens Potential für Neubauten , außer wenn die Acker und Felden von der Bauern wegnimmt.

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karlsiegfried 06.12.2015, 11:54
7. Komisch

Warum erst jetzt? Es gibt viele deutsche Familien, welche sich den vorgestellten bezahlbaren Wohnraum schon seit Ewigkeiten wünschen.

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eggie 06.12.2015, 11:55
8.

Mal ganz böse gesagt: sobald diese Wohnungen gebaut sind, falls es jemals dazu kommt, werden sie sowieso meistbietend an irgendwelche Rentenfonds in Singapur oder und so weiter verscherbelt und wir sind wieder zurück auf Los.

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spon-41s-8ch0 06.12.2015, 11:55
9. Seit über hundert Jahren ...

Schon seit den Zehnerjahren des 20. Jahrhundert... Das ist schon ziemlich lange her.

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