Forum: Panorama
Architekten zur Flüchtlingsunterbringung: Drei Wege aus der Wohnkrise
Brandlhuber+Emde

Tausende Asylsuchende leben in Notunterkünften, trotz kalter Witterung. Langfristige Lösungen für das Wohnraumproblem sind Mangelware. Drei Architekten sagen, was jetzt zu tun wäre - und erklären, warum die Flüchtlinge nicht das Problem sind.

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Medienkritiker 06.12.2015, 11:55
10. Schön

Aber an Barrierefreiheit hat der Architekt bei der Treppe offenbar nicht gedacht...

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dachristoph 06.12.2015, 11:57
11. Bezahlbarer

Wohnraum nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für Niedriglöhner. Das sind Tagträume...

Leider!

Der Wohnraum wird in den großen Städten immer weniger.

München, Berlin und Hamburg sind alles verpasste Möglichkeiten. Die Preise steigen seit 5 Jahren überall deutlich an. Wohnen in diesen Städten war noch nie so teuer wie heute.

Gerade diese Städte sollen jetzt zusätzlichen Wohnraum bereit stellen für die Flüchtlinge.

Haben Sie sich mal die Verhältnisse im LaGeSo angeschaut?

Erbärmlich und beschämend, daß sowas in einer deutschen Großstadt, die dazu sogar "Hauptstadt" ist, passieren kann.

Die Politik fährt doch seit Monaten auf "Sicht". Solange dort nicht energisch gehandelt wird, passiert in Deutschland gar nichts.

So traurig ist das.

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Oldtimer 1 06.12.2015, 11:58
12. Warum jahrelang planen?.....

denn im schönen Deutschland können auf die Schnelle auf Industriebrachen und im freien Land Alten- und Ferienhäuser in Leichtbauweise gebaut werden, die nach dem Rückzug, falls der stattfindet hier weiter genutzt werden können. In den Städten würde das auch die Stdenten freuen und der Mietskaserne könnte so ade gesagt werden.

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francoilgatto1! 06.12.2015, 12:00
13. Vernünftige Sichtweise

Vernünftige Sichtweise. Zumal man die hohen heutigen Standards auch dem Umstand geschuldet sind, dass Deutschland immer noch das Land der Ingenieure und mittelständischen Unternehmen ist, die uns ihre Ideen z. B. für Heizungen verkaufen wollen und müssen. An so einer schönen Wärmepumpe etwa lässt sich ja auch gut verdienen. Nur um eines bitte den Herrn Architekten: Dass er nämlich die Hühnerleiter von Treppe, die auf dem Bild zu sehen ist, nicht in die Realität umsetzt - im Winter etwa ist so ein Teil ein Graus. Treppen sind ja als Verbindung gedacht, und so etwas gehört, so weit es geht, ins Haus verlegt und nicht nach außen.

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jh72 06.12.2015, 12:01
14. Architekt aus Kaiser-Zeit

„Seit den Zehnerjahren des 20. Jahrhunderts beschäftigt er sich intensiv mit dem 1977 entstandenen Stadtmodell "Das grüne Archipel - Die Stadt in der Stadt".“

Wow! Schon seit über hundert Jahren! Echt Spitze!

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beatbox 06.12.2015, 12:02
15. 1500-2000 sind zu kurz gegriffen

Mit kommender Enev zuzüglich obligatorischen Stellplätzen und Kellerräümen bekommen wir keine Angebote unter 2400 Euro Schlüsselfertig.
Wohlgemerkt ohne Grundstück, Planung , Statik und Baunebenkosten.

Bei vielen Grundstücken käme noch der Abriss dazu.
Modernisierung kommt oftmals noch teurer.
Die Wunderlösung ist nicht in Sicht, wer will schon ernsthaft auf Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz etc verzichten. Auch Stellplätze Kosten Geld.
Straßen und Kanalisation gibt's auch nicht für lau.
Ich wittere hinter diesen Berichten das der erwartete ökonomische Abstieg in die Berechnungen eingepreist ist.

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bonus 06.12.2015, 12:05
16. Liest sich ganz vernünftig

und aufgrund der derzeitigen Lage müssen rasche, unkonventionelle Lösungen her. Alleine mir fehlt der Glaube. Wie schwer das Beharren der Bürokratie sein wird, sieht man schon alleine, dass die Beamten, die rasch Asylanträge bearbeiten sollen, nach wie vor Freitag Abend nach Hause gehen. Genauso schwer die Beamtenregeln geändert werden können, genauso schwer wird das Baurecht zu ändern sein. Die Beharrungskräfte der Bürokratie sind einfach zu groß. Über div. Bürgerinitiativen gegen alles, möchte ich mich in dem Zusammenhang gar nicht näher auslassen.

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observer2014 06.12.2015, 12:06
17. Regelungswut

Ich sehe ein großes Hindernis im Neubau von Wohnungen vor allem in der Regelungswut in Deutschland. Viele Regeln sind gut gemeint, dienen aber oft einzig und allein den Interessen bestimmter Wirtchaftskreise und Berufsgruppen (Schornsteinfeger) und treiben vor allem die Preise in unbezahlbare Höhe. Als praktmatisch denkender Mensche frage ich mich, warum die hunderttausenden Flüchtlinge ohne Aufgabe in den Notunterkünften verharren müsen, anstatt dass sie tatkräftig an dem Neubau bzw. Instandsetzung von Wohnung aber auch notwendigen Erweiterungen von Schulen und Kindergärten aktiv mitwirken. Auch in Syrien sind Häuser und Infrastruktur gebaut werden und unter den Flüchtlingen sind mit Sicherheit auch Menschen mit Bauberufen, die auch ohne deutsche Sprachkenntnisse baggern, mauern, Elektro- und Wasserleitungen und Estrich verlegen können. Um die technisch sinnvollen aber strengen Sicherheitsvorschriften einzuhalten wird dies zwar nur unter der Anleitung und Aufsicht von deutschen Experten gehen, aber warum sollte es nicht möglich sein? Aber Pragmatismus ist in Deutschland schon lange unter den Wirtschaftsinteressen und Lobbyismus begraben. Der Wohnungsmarkt ist - auch schon lange vor der Asylantenflut - vor allen ein gewinnverträchtiges Geschäft an dem sich mit der Grunderwerbssteuer auch der Staat schamlos und in assozialer Art und Weise bedient. Oder gibt es hier eine Ausnahme für ärmere Bauherren oder Käufer von Wohnungen?

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Eutighofer 06.12.2015, 12:06
18. Alle wollen in die Großstädte-es fehlt Baugrund

Fast alle wollen in die Großstädte, möglichst noch ins Zentrum. Dort aber fehlt schlicht der Baugrund. Oder man baut so wie in Hong-Kong oder Shanghai, riesige Hochhäuser mit winzigen Wohnungen und entsprechenden verkehrsproblemen Auf "Altstadtflair" wird man dann eben verzichten müssen.

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FrederikMore 06.12.2015, 12:07
19. Interessengruppen

Deregulierung ist dringend notwendig. Die Interessenverbände werden sich mit Händen, Füßen und Lobbyarbeit dagegen wehren.
Viele Vorschriften haben keinen anderen Zweck, als Handwerkern Arbeit zu verschaffen. Wärmedämmung, Baunormen.
Bauland: Darauf sitzen die Gemeinden, die die Preise für die Landbesitzer und die Eigenheimbesitzer hochhalten. Preisverfall soll vermieden werden.

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