Forum: Panorama
Brief einer verstorbenen Zwölfjährigen: "Wie ist deine Beziehung zu Gott?"
Facebook/ Tim Smith

Wenige Monate vor ihrem plötzlichen Tod schrieb die 12-jährige Taylor Smith ihrem zukünftigen Ich einen Brief. Ihre Eltern entdeckten das Schreiben und veröffentlichten es. Nun sollen die kindlichen Worte anderen Vätern und Müttern als Inspiration dienen.

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peter_gurt 17.01.2014, 20:53
1. Danke

So etwas in dieser gottlosen und gottverneinenden Gesellschaft zu lesen ist sehr selten geworden, danke.

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wkrüger 17.01.2014, 21:35
2. zutiefst menschlich!

wie interessant und schön ist diese Nachricht der Jugendlichen! Nicht nur DSDS etc. fasziniert Jugendliche, sondern auch die ernsten Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach Gott. Das ist eben zum Glück noch Realität.

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Newspeak 17.01.2014, 22:07
3. ...

Das Mädchen schreibt "to be opened by ... ONLY!" auf den Brief und "Confidential" und das heißt natürlich, daß man den Brief ins Internet stellt und eine Story daraus macht. Würdiger kann man mit dem Willen der eigenen Tochter nicht umgehen.

Aber weil irgendwo in dem Brief die Frage nach Gott auftaucht, darf sowas natürlich sein. Verlogene Heuchelei!

Um das Mädchen tut es mir leid, aber die Eltern sind für mich keine Vorbilder.

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tomymind 17.01.2014, 22:38
4.

Zitat von peter_gurt
So etwas in dieser gottlosen und gottverneinenden Gesellschaft zu lesen ist sehr selten geworden, danke.
Ich bin als Atheist schon 46 Jahre alt. Wenn ihr liebender Gott nichts besseres zu bieten hat als Kinder sterben zu lassen, immerhin noch besser als von seinen Priestern vergewaltigt zu werden, dürfen wir, auch sie!, froh sein in so einer Gesellschaft zu leben. Interessant wäre es ja mal die Anzahl der Straftäter anhand Gläubig - Gottlos gegenüber zu stellen. Eigentlich müssten seine Anhänger, Bibel/Koran, ja unterrepräsentiert sein.

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kalim.karemi 18.01.2014, 23:20
5. @ newspeak

Was für Eltern der Tod eine Kindes, nur der Gedanke daran, kann nur jemand nachvollziehen, der auch Kinder hat. Demnach müssen Sie wohl kinderlos sein. Ob Eltern ihre Trauer verarbeiten, indem sie einen, wie in diesem Fall, besonderen Nachlass ihres Kindes der Allgemeinheit zugänglich machen, müssen Sie schon den Betroffenen überlassen. Mein Beileid den Hinterbliebenen.

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divStar 18.01.2014, 23:43
6. Die Frage ...

... nach dem Sinn des Lebens stellen sich nicht nur Leute, die meinen an Gott zu glauben! Diese Unterstellung bin ich von der Kirche und den angeblichen Gläubigen schon lange Leid.
Alle stellen sich die Frage irgendwann - nur flüchten sich einige in eine von jeglicher Realität verlassene Fantasiewelt aus einem Buch, die anderen in eine aus einem virtuellen (Computer-)Spiel und wieder andere in eine aus dem Fernsehen.
Was dabei sehr oft auf der Strecke bleibt ist die eigene Meinung und der eigene Wille. Auch die Leute, die von DSDS fasziniert sind (ich gehöre zwar nicht dazu, halte die Sendung jetzt aber nicht für das Schlimmste im Fernsehen), können über die Frage des Seins nachdenken oder gar an Gott glauben.

Letzten Endes aber sollte es jedem frei stehen, ob und wie er mit dieser Frage umgeht. Unter dem Gesichtspunkt der Diskriminierung ist es sehr amüsant Beiträge wie von @peter_gurt zu lesen, dass die Gesellschaft ja gottlos und gottverneinend wäre.

P.s.: mein persönlicher Grund weshalb ich nicht an Gott glaube, ist, dass einige damit reich werden. Ich könnte mir einen Schöpfer, jedoch keine allmächtige Vaterfigur vorstellen. Davon ab: Religion sorgte über Jahrhunderte dafür, dass die Entwicklung still stand oder auf Sparflamme fuhr - von den ganzen Kriegen mal ganz zu schweigen. Wären Menschen ohne Religion besser dran? Vermutlich nicht - aber ohne den damit oft verbundenen Fanatismus sehr wohl!

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benutzer10 18.01.2014, 23:46
7. Entblößen

Zitat von Newspeak
Das Mädchen schreibt "to be opened by ... ONLY!" auf den Brief und "Confidential" und das heißt natürlich, daß man den Brief ins Internet stellt und eine Story daraus macht. Würdiger kann man mit dem Willen der eigenen Tochter nicht umgehen. ................. Um das Mädchen tut es mir leid, aber die Eltern sind für mich keine Vorbilder.
Diese Ansicht teile ich, das ist ein großer Vertrauensbruch dem Kind gegenüber. Die Kleine öffnet ihr Innerstes, und die Eltern bewahren das nicht, sondern entblößen es im Internet.

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alpha.nerd 18.01.2014, 23:49
8. lieber herr gurt,

es ging dem mädchen sicher nicht nur darum, sein zukünftiges ich an ihren glauben zu erinnern. alles lesen und verstehen, und nicht nur das rauspicken, was die eigene meinung glanzpoliert.
ich lebe übrigens gerne in einer gottlosen und gottverneinenden gesellschaft.

ich finde die idee toll, sich selbst einen brief zu schreiben.

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na!!! 18.01.2014, 23:52
9. was die Eltern damit machen

Ist Ihre Sache. Aber ich finde es lächerlich was manche hier schreiben, von wegen, schön. Das es noch glaube an Gott gibt!!!
Leute das war ein Kind... Kinder glauben auch an Nikolaus.!!! Mit dem erwachsen werden hätte sie auch gelernt, das Religion nur Aberglaube ist. Pseudo-moralität. die Leute sollten es als das sehn was es ist.... Ein kinderbrief,

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