Forum: Panorama
Debatte über Hunde: Die Kampfschmuser sind los
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Ein Hund tötet zwei Menschen - und nun? In der Diskussion über gefährliche Rassen und verantwortungslose Halter kommt eines zu kurz: Wenn wir aufhören, Hunde mit Projektionen zu überfrachten, wäre viel gewonnen.

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drebold 14.04.2018, 22:53
1. Danke!

Als gelernter Tierpfleger spricht mir dieser Artikel aus der Seele.

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knok 14.04.2018, 23:09
2.

Hunde sind eben Raubtiere und als solche einfach keine Kuscheltiere. Und ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen ist wichtig, gerade in der Öffentlichkeit. Letzteres lässt bei einem bestimmten Teil der Hundebesitzer zu wünschen übrig, zum Teil werden auch große Hunde ja selbst im Stadtpark ohne Leine laufen gelassen... Gerne auch an Spielplätzen, Liegewiesen oder auf Radwegen.

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clausina 14.04.2018, 23:14
3. Hunde an der leine führen

und allen ist geholfen.Leider wird es zu oft ignoriert.Und Hunde die getötet haben sofort einschläfern.Das es da Unterschriftenaktionen gibt die fordern das der am Leben bleibt sind ein schlechter Scherz.

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würstl 14.04.2018, 23:17
4. Chico und alles andere

Danke für den Beitrag. Das Problem ist bei ALLEN Hunden nur der Mensch. Ich bin Hundebesitzer (80 cm Schulterhöhe, 52 kg schwer - der Hund -nicht ich) und ich stelle immer wieder mit Entsetzen fest, wie viele Menschen wirklich keine Ahnung davon haben, was ein Hund braucht und wie man mit ihm umzugehen hat. Das betrifft vor allem Menschen ohne Hund aber leider auch 90% der Hundebesitzer. Ein Hund ist ein Rudeltier, er braucht Auslauf, Kopfarbeit, gutes Futter, soziale Kontakte ( Hund und Mensch) und vor allem anderen einen Leader of the Pack, der ruhig, selbstbewusst und konsequent ist. Der auch in stressigen Situation ruhig bleibt und damit für Ruhe bei seinem Rudel sorgt. Der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, dann lässt sich der Hund normalerweise auch nicht aus der Ruhe bringen. Ausnahmen können sein: aggressive/aufdringliche andere Hunde, aggressive/aufdringliche Menschen und u. U, mal das Reh oder der Hase. Aber der Hund ist aus meiner Sicht immer das Spiegelbild des "Herrchens". Und es werden kleine Hunden eben nicht so behandelt als das was sie sind :kleine Wölfe aber ansonsten mit den gleichen Bedürfnissen wie mein Hund. Und Chico sollte eingeschläfert werden und zwar NICHT, weil er aggressiv im eigentlichen Sinnen ist, sondern weil er aufgrund seiner Erfahrungen niemals mehr mit einem Rudel zusammenleben kann, denn das Rudel weiß nicht, was ihn so aggressiv gemacht hat, dass er sein Rudel tötet. Er wird einfach nie wieder artgerecht gehalten werden können und daher halte ich die sanfte Tötung für eine Erlösung für Ihn - keine Strafe. Es gibt auch ein Leben ohne Hund - aber es lohnt sich nicht. Der Vergleich im Artikel mit Investionen (Liebe, Arbeit,Geld) und den daraus resultienden "Zinsen" trifft es genau. Mein Hund ist Famlienmitglied (Famile=Rudel) OHNE das er vermenschlicht wird. Das ist der entscheidende Punkt und das halten die meisten Hundebesitzer nicht so. Ich mache jeden Tag die Erfahrung bei Spaziergängen....

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lostandfound 14.04.2018, 23:44
5. Ach ja, der süße Juri

Wieder einmal - der Artikel einer Hundehalterin, die ihren Hund, hier heißt er Juri, sehr lieb hat. Oh, ein toller Hund, er hat sogar einen Staffordshire dominiert, als er ihn trotz Impotenz besprang.
Da kann man als Hundehalterin richtig stolz sein. Nur: Lächerlicher geht es nicht.
Leider verhält sich ein Hund immer instinktgeprägt und kann keine ernstzunehmende echte Gegenliebe entwickeln kann. Ein Hund ist halt ein sich selbst durch sein Instinktprogramm steuernder Bioroboter und kein Mensch mit Fell, Schwanz und vier Beinen. Und manchmal einem sehr gefährlichen Gebiss.
Man steckt vorne Futter rein, und hinten kommt Kot raus. Deshalb nennt man sie auch Köter.
Wenn ein Hund groß und stark genug ist, um zu verletzen oder gar zu töten, stellt er immer ein erhebliches Risiko dar, besonders für Kinder. Dabei spielt die Rasse gar keine Rolle. Solche Hunde gehören nicht in Privathand. Sie haben als Gebrauchshunde für Behörden, Jäger, Schäfer, Behinderte usw. Ihre Berechtigung. Die private Haltung aber sollte ganz verboten werden. Ob Juri zu den großen und gefährlich beißenden Hunden gehört, ist nicht ganz sicher, aber man hat das anscheinend auch noch nicht getestet.
Auch die Einfuhr und Aufzucht von potentiell gefährlichen Beißern müssten streng reguliert werden. Die Nachzucht und Einfuhr von gefährliche großen Hunden, die sich nicht als Gebrauchshund eignen, sollte ganz verboten werden. Das zweifelhafte Vergnügen der Halter gefährlicher Hunde, deren Gefährlichkeit sich konkret immer zeigt, wenn es zu spät ist, ist kein einziges verletztes oder gar getötetes Kind wert. Und auch keinen erwachsenen Menschen.

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spontanistin 14.04.2018, 23:54
6. Perverse Züchtung und Haltung!

Der Artikel deutet die grundlegende Perversion nur an. Homo sapiens hat die heutigen Hunderassen zu seinem egoistisch-perversen Vergnügen gezüchtet und hält sie unter nicht artgerechter Bedingungen. Diese degenerierten (!) Rassen sollen überdies lebenslang in einem Welpenstatus gehalten werden - genauso wie es die Herrschenden (Herrchen) mit den unmündigen Wahlbürgern anstreben. Sanktioniert wird das Ganze durch den höchst profitträchtigen Warencharakter dieser bedauernswerten Geschöpfe!

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karl-felix 15.04.2018, 00:00
7. Mir

Zitat von drebold
Als gelernter Tierpfleger spricht mir dieser Artikel aus der Seele.
nicht. Ich würde keinen Fleischfresser , egal ob Hund oder Katze so groß züchten , dass er Menschen fressen kann .

Jeder Haushund ist eine Züchtung und wir benötigen die weder als Fleischerhunde die schwere Wagen ziehen mehr noch als Beschützer von Schafherden gegen Wölfe oder Bären .
Der Mißbrauch fängt bei der Züchtung an .

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b.klingauf 15.04.2018, 00:06
8. Was ein Blödsinn

Wie wäre es, wenn mal jemand ohne Hunde-Kenntnissen keine Artikel darüber schreiben würde?
Es ist nicht ok, wenn ein Hund einen anderen besteigt und dominiert. Auch "spielen" Hunde nicht miteinander. Außer Welpen. Sie begrüßen sich auch nicht.
Und vorallem sollte man aufhören ständig mehr in etwas rein zu Interpretieren als da ist.
Hunde müssen erzogen werden und brauchen eine Aufgabe.
Das einzige Wahre und Gute an dem Artikel ist, dass die meisten Vorfälle mit Nicht-Listen-Hunden passieren.

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ghp2 15.04.2018, 00:08
9.

Ein Freund von mir hatte mal ein echtes "Monster"(40-50kg) als Hund(sozialisiert in einem Hunderudel) - dieser Hund ging auf jeden los, der gegenüber ihm oder auch mir aggressiv war. Ansonsten war er geradezu verschmust. Dem Freund war allerdings immer klar, dass der Hund "weg" muss wenn er grundlos auf jemanden losgehen würde oder er ihn nicht mehr (fest-)halten könnte. So ein Hund geht auf die Kehle und das war's dann. Was der Hund dafür kann spielt im Endeffekt keine Rolle.

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