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Emeritierter Papst: Was macht eigentlich Benedikt XVI.?
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Es war still geworden um Papst Benedikt XVI. Doch nun, so scheint es, mischt er sich wieder stärker in der katholischen Kirche ein. Seinem Nachfolger kann das nicht gefallen.

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Pixopax 09.08.2017, 16:28
1. Was er macht? Ist doch klar:

Er betet zu Gott, wie seit Jahrzehnten, und wartet immer noch auf Antwort. Armer Mann.

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karit 09.08.2017, 16:35
2. Das sieht diesem Benedikt ähnlich!

Wieso kommen alle diese schlimmen Leute an die Macht oder wieder aus ihren Löchern, wo sie hingehören? Hoffe Franziskus kann sich durchsetzen ... werde meinen Song vielleicht doch noch veröffentlichen, der sich mit diesem katastrophalen Papst beschäftigt! Unglaublich!

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StFreitag 09.08.2017, 16:47
3. Mir fehlen

die Predigten Benedikts. Aber mir bleiben seine Bücher. Im Gegensatz zu seinem Nachfolger ist er ein sorgfältig abwägender und präzise formulierender philosophischer Theologe. Papst Franz predigt - mit Verlaub - wie ein italienischer Dorfpfarrer daher. Das mag manchem sympathisch sein, zum Erkenntnisgewinn und zum Wohle der Kirche trägt er wenig bei. Er ist ein Ideologe des Zeitgeistes und spaltet, wo Versöhnung notwendig wäre.

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Sissy.Voss 09.08.2017, 16:53
4. Es verwundert mich immer wieder...

Zitat von Pixopax
Er betet zu Gott, wie seit Jahrzehnten, und wartet immer noch auf Antwort. Armer Mann.
Es verwundert mich immer wieder, dass diejenigen, die zum Thema nichts oder noch weniger zu sagen haben, immer die ersten sind, die sich melden.

Woher wissen Sie denn, dass Benedikt noch immer auf Antwort wartet? Göttliche Eingebung, persönliche Mitteilung oder einfach Logorhoe? Oder stellen Sie sich vor, dass Gott eine Mail an Benedikt schickt, mit Ihnen im CC?

Man weiß es schlicht nicht, ob diese Vatikanstratscherei überhaupt einen realen Hintergrund hat. Dass Franziskus so wenig souverän sein soll, dass er 'Mit verhaltener Wut, brüchiger Stimme, gar Zittern am Körper' ein Morgengebet spricht, kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Nicht bei Franz, der relativ wenig anfällig dafür zu sein scheint (und auch beansprucht) die Papstwürde selbst zu verkörpern.

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DieHappy 09.08.2017, 16:55
5.

Eine sinnvolle Tätigkeit von Herr J. Ratzinger könnte z.B. sein, mal seinen Bruder ins Gebet zu nehmen,
was er denn da den Kindern der Regensburger Domspatzen angetan hat. Aber das weiß er wohl eh schon.

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Sissy.Voss 09.08.2017, 17:02
6. Musik ist etwas schönes...

Zitat von karit
Wieso kommen alle diese schlimmen Leute an die Macht oder wieder aus ihren Löchern, wo sie hingehören? Hoffe Franziskus kann sich durchsetzen ... werde meinen Song vielleicht doch noch veröffentlichen, der sich mit diesem katastrophalen Papst beschäftigt! Unglaublich!
Musik ist etwas schönes, also sollten Sie nicht zögern, Ihr Lied dem Volk darzubieten. Hoffentlich haben Sie jetzt nicht schon zu lange gewartet, dass mangels Aktualität das Musikstück unter Umständen nicht die gebührende Rezeption findet. Den Vatikan wird Ihre Komposition vielleicht nicht erschüttern, aber das ist meine leichtfertige Meinung, schließlich kenne ich ja Ihre Stimme nicht.

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hm2013_3 09.08.2017, 17:22
7. Papst Benedikt XVI ist der Ersatz für den Papst Franziskus

es geht um die alte Prophezeiung von Saint Malachy. Der jetzige Papst ist der letzte Papst. Um die Prophezeiung zu umgehen, hat Vatikan es vorgezogen, einen "Ersatzpapst" im Amt zu halten. Wer früher stirbt, ist nicht der letzte Papst, oder doch?

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BettyB. 09.08.2017, 17:22
8. Möge Gott ihm beistehen und die nötige Kraft verleihen

Ein neues Zeitalter des Schismas vorzubereiten, bedarf nicht nur besonderen Mutes, sondern auch besonderer Kraft. Was Benedikt sich da anscheinend vorgenommen hat, ist wahrlich etwas Großes. Seine Brüder und Schwestern in Polen werden das wohl mit großem Interesse verfolgen, denn die Aufweichung des Glaubens durch Papst Franziskus ist unseren römisch-katholischen ein besonders schmerzlicher Dorn in ihren gottergebenen Herzen.

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Zaphod 09.08.2017, 17:25
9. Merkwürdiges Zeitverständnis

"Im vergangenen Jahr äußerte Sarah seinen Wunsch, die Eucharistie wieder "Richtung Osten", also mit dem Rücken zur Gemeinde zu zelebrieren. So war es nämlich in grauen Vorzeiten Sitte. Aber schon in Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils, 1962-1965, wurde die Blickrichtung geändert,..."

Die korrekte Aussage wäre, dass das Beten nach Osten seit "grauen Vorzeiten" Sitte war und erst in Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils geändert wurde. Somit wurde die Bet-Richtung gerade einmal vor 50 Jahren geändert, nachdem sie über 500 Jahre Bestand hatte. Daher ist es doch nur verständlich, wenn sich einige im Nachhinein frage, warum die Änderung einer langen und bewährten Tradition notwendig war. Der Priester soll ja nicht die Gemeinde anbeten, sondern Gott.

Es ist erfreulich, wenn Benedikt sich wieder stärker einbringt und die Kirche ermahnt, sich treu zu bleiben. Sein Nachfolger erliegt häufig der Gefahr, allzu gefällig und zeitgeistig zu sein. Aber eine Kirche, die sich nach dem Zeitgeist richtet, wäre nicht 2000 Jahre alt geworden.

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