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Erdbeben in Iran und im Irak: "Wir müssen den Menschen beim Aufbau zur Seite stehen"
TAHERKENAREH/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Hunderte Menschen starben, noch immer herrscht Chaos in den Erdbebengebieten an der Grenze von Iran und Irak. Die besonders betroffenen Gegenden sollen nun schnell Hilfe erhalten.

Knossos 15.11.2017, 10:18
1.

Akute Hilfe kann nunmehr nur noch unnötigen Opfern zukommen.
Grundlegende Hilfe und Abhilfe vermag hingegen allein erfolgen, wenn alles dominierender Korruption etwas entgegengesetzt wird. Dieser wird ein Präsident allerdings kaum Herr werden, denn sie wird in erster Linie von Paramilitärs inflationiert, welche wiederum des religiösen Oberhauptes Stütze und damit unantastbar sind.

Sie haben sich von Stasi und Junta zu Abkassierern entwickelt. Dabei reichte Aneignung von Liegenschaften und Betrieben und keilen zwischen Produktion / Einfuhr und Verbraucher nicht, und es wurden künstliche Marktnischen, wie jene des Hochbaus kreiert. Im Zuge dieses Goldesels und seiner artifiziell aufrechterhaltenen Superprofite sind überall unversiegelte Flächen bis in Naturschutzgebiete hinein mit Wohnsilos zugeklotzt worden, von denen ein guter Teil leersteht und bald nach Fertigstellung bereits wieder zu verfallen beginnt. Gewinne gibt es, neben Verkäufen enorm überteuerter Immobilien, wohl auch bei Leerstand über Anzapfen der Staatschatulle.

Im Dorado kennt besessenes Ausreizen der Superprofite keinen Halt.
Der, -wie Vieles- vom zugleich 'satanischen Gegner' USA übernommenen, Stahlgerüstbauweise ist es zu verdanken, daß bei dem Erdbeben nicht bedeutend mehr Menschen umgekommen oder obdachlos geworden sind. Zugleich indes hält das Stahlgerüst dafür her, daß Wände ohne Verstrebungen aufgezogen werden, und vor der letzten Lage Mörtel zwischen Mauer und Decke umzukippen drohen, sobald man sich dagegen lehnt. Hinzu kommt berüchtigte Einsparung von Zement, die Beton dort bereits unter Spitzhacken bröseln läßt. Daher jetzt Gebäude, deren Außenmauern abgefallen sind. Nicht genug des Pfusches haltloser Gier, werden die meisten Wände, einschließlich der äußeren, aus einfacher Reihe an Ziegelsteinen aufgezogen, welche obendrein längsseitig hochkant gesetzt sind, um Material einzusparen. Obwohl nach Bauvorschrift verboten, werden überall weithin sichtbar solch etwa 10 cm dünnen Wände hochgezogen. Und wer es jemals wagte, gegen volldreist korrupte Aufsicht zu klagen, riskiert seine Existenz.

Die ungeahndete Gefährdung und Halsabschneiderei setzt sich fort in eingespartem Querschnitt von Abflußrohren, die bereits ein Stück Toilettenpapier dauerhaft verstopft bis hin zu (ohnedies zu knapp gesetzten) Steckdosen hinter denen verdutzte Hausherren weder Kanal noch Kabel finden. Und für Wasserdruck oder gar Kanalisation fühlt sich traditionell kaum eine Kommune zuständig. Da sind für jedes Gebäude Pumpen zu montieren und Sickergruben anzulegen. Daher auch verseuchtes Trinkwasser.

Radikal gewissenlose Beutelschneiderei und deren unzählige Varianten stellt sagenhaften Reichtum von Bütteln des Regimes, welche vor gebeutelten Landsleuten schamlos in Porsche-und Ferrari-Vehikeln kutschieren und sich in Übersee etwa Londons oder New Yorks Spitzenimmobilien zulegen, wie Semmeln am Stück.

Über Unheil entfesselter Macht und Gier bilden Zelte, Decken bei winterlichen Temperaturen und heute versprochene Kredite für Wiederaufbau insofern nur sehr begrenztes Pflaster.

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