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G20-Gipfel in Hamburg: Polizeipräsident warnt Leibwächter ausländischer Staatschefs
DPA

Als der türkische Präsident Erdogan jüngst Washington besuchte, prügelten seine Bodyguards auf Demonstranten ein. Beim G20-Gipfel in Hamburg soll es solche Szenen nicht geben.

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Marut 19.06.2017, 16:19
1. Auf keinen Fall!!!

Wenn Despoten ihre Vorstellungen von Gewaltherrschaft über ihre Bodyguards in Deutschland zur Schau stellen wollen, so muß dass auf alle Fälle unterbunden werden.
Gerade bei Erdogan muß damit gerechnet werden, dass er bewußt eine solche Situation provozieren läßt. Nach seiner Vorstellung ist ja schon eine Kritik an ihm einem Angriff auf seine Person gleizusetzen.
Darüber hinaus hätte er sicher viel Spaß dabei zuzusehen, dass Deutschland sich nicht traut, ihn in seine Grenzen zu weisen.
Ich kann nur hoffen, dass in einem solchen Fall seine Bodyguards sofort und ohne Diskussion verhaftet werden, bzw sofort über den Flughafen Hamburg ausgewiesen werden. Die deutsche Regierung sollte sich da bereits vorher eine Position zurechtlegen, die sie nicht diskutieren läßt, um nicht wieder wie die Doofen unentschlossen rumzustehen und zum Gelächter des Sultans zu dienen. Wenn er es nicht akzeptieren will, dann kann er gerne seine Bodyguards begleiten - hier braucht ihn sowieso keiner.

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peter.braun1@gmx.ch 19.06.2017, 16:21
2. Mal ne kleine Frage...

Weshalb, zum Kuckuck, muss ein megabrisantes internationales Treffen, das erwartbar Gewaltbereite in hellen Scharen anlockt, mitten in einer Stadt wie Hamburg stattfinden...?! Der Sicherheitsaufwand geht dabei ins Unermessliche. Muss das sein? Ich hätte gerne mal eine plausible Antwort. Danke.

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sven2016 19.06.2017, 16:22
3.

Worin lag gerade noch mal der Sinn dieser Gx-Treffen?

Eines der letzten soll für ein langes Wochenende über 300 Millionen Euro gekostet haben - das Ergebnis des Treffs war, dass man beim nächsten Treffen weiter sprechen wollte.

Sind derartige Veranstaltungen wirklich notwendig oder soll hier nur Macht gegenüber Kritikern demonstriert werden?

Dann wäre das nicht weniger aggressiv als die geplanten echten Demos

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walter_de_chepe 19.06.2017, 16:24
4. Das kann noch schlimmer werden

Die ausländischen Personenschützer tragen Waffen und dürfen diese auch einsetzen. Die türkischen sind da noch die geringste Gefahr. Ich würde während des Gipfels Versammlungen in Hamburg verbieten und gegen bekannte Straftäter aus der Szene ein Aufenthaltsverbot in Hamburg aussprechen. Alles andere ist ein Spiel mit dem Feuer.

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Riodria 19.06.2017, 16:25
5.

Irgendwie hat der Inhalt des Artikels, abgesehen vom ersten kleinen Teil mit der Überschrift kaum etwas zu tun.

Warum nennt man ihn nicht anders?

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guayaquil 19.06.2017, 16:26
6. Woanders

?Können die Politiker sich nicht woanders treffen?
?Muss das nun unbedingt im Zentrum einer Großstadt stattfinden, wo man weiß, daß es jede Menge Demonstranten geben wird?
Man könnte doch bspw die ehemalige amerikanische Militärbase am Frankfurter Flughafen mit Hotels ausbauen, dann können die einfliegenden Politiker gleich aus dem Flugzeug in's Hotel steigen, ohne über öffentliche Straßen fahren zu müßen. Sie bringen für die paar Stunden ihre eigene Verpflegung und Köche mit, ebenso ihre Zimmermädchen und nach 2 Tagen ist der Spuk wieder verflogen.
Die Hotels müße ja auch nicht luxuriös sein, Betten im Kasernenstil sollten reichen, damit diese Burschen auch mal das wirkliche Leben es Volks, welches sie angeblich vertreten, kennenlernen.

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weg-ki 19.06.2017, 16:31
7. Warum mitten in der City @peter.braun

Die Antwort ist recht einfach: Olaf Scholz, der SPD Vorsitzende ab dem 25.September 2017 und der nächste Kanzlerkanidat der SPD 2022 wollte zeigen was er kann. Hat er ja auch.

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jelissei 19.06.2017, 16:31
8. Ist schon richtig!

Demonstranten verprügeln ist traditionell die Aufgabe deutscher Polizisten.

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Riodria 19.06.2017, 16:32
9.

Zitat von peter.braun1@gmx.ch
Weshalb, zum Kuckuck, muss ein megabrisantes internationales Treffen, das erwartbar Gewaltbereite in hellen Scharen anlockt, mitten in einer Stadt wie Hamburg stattfinden...?! Der Sicherheitsaufwand geht dabei ins Unermessliche. Muss das sein? Ich hätte gerne mal eine plausible Antwort. Danke.
Vermutlich geht es darum zu zeigen, dass sich die Kanzlerin von nichts und niemanden, auch nicht von Protesten aus dee Bevôlkerung, beeindrucken oder aufhalten lassen will. Eine Machtdemonstration nach innen.

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