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G20-Randale: Polizei hat keine Beweise für Hinterhalt im Schanzenviertel
AFP

Beim G20-Gipfel in Hamburg verwüsteten Randalierer ein ganzes Viertel - die Polizei sah stundenlang tatenlos zu. Neue Erkenntnisse schüren Zweifel an der bisherigen Rechtfertigung der Einsatzführer.

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xxbigj 06.10.2017, 15:20
1. .

Die Polizei hat die Randalierer im Schanzenviertel abgeschirmt und somit den Rest der Stadt weites gehend gesichert. Für die Schanze nicht schön. Aber ich bin dankbar, dass sich die Polizisten den Verbrechern in den Weg gestellt haben. Ich würde nicht verlangen wollen, dass sie da rein gestürmt wären und vielleicht dabei Menschen sterben! Und sobald ein Schuss gefallen wäre, wäre die Stimmung komplett gekippt. Der Fehler den ich sehe, war am ersten Tag wo die Polizei aufgrund von Vermummung die Demo gestoppt haben. Das war provozierend und nicht durchdacht. Aber sonst ein großes Dankeschön! an die Polizei!

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Xerophyt 06.10.2017, 15:29
2. War ja klar

Ich habe damals zufälligerweise 14 Minuten, bevor die genannte Straße geräumt wurde, einen Livestream eingeschaltet. Der Reporteder (N-TV oder N24) hat dauernd wiederholt, dass hunderte gewaltbereite sich hinter den Barrikaden versammelt hätten und sich, wie oben auch beschrieben, sich auf den Gerüsten verschanzt hätten.
Was man sah, war eine handvoll Leute, die sich haben nasspritzen lassen, Reporter und Schaulustige an den Seiten. Die Barrikaden (quasi brennender Müll) waren innerhalb von 3 Minuten zur Seite geschoben und gelöscht. Die Polizei rannte los und mehr war auch nicht mehr zu sehen.
Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Polizei seit Stunden auf die Räumung gewartet hat.
Natürlich ist eine Gefahr gegeben, wenn sich Leute oben verschanzen. Aber wer hat derart falsche Informationen in den Umlauf gebracht? Letztenendes war ja anscheinend die Polizei, welche Rechtsfreie Räume hat entstehen lassen...

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_luk_ 06.10.2017, 15:31
3. Die Linke mal wieder...

"Die viele Menschen bewegende Frage, warum die Polizei die Anwohner nicht geschützt hat, muss endlich zweifelsfrei aufgeklärt werden." Die Nacht auf den 8. Juli "spaltet die Stadt bis heute".
Soll ich lachen oder weinen...
Das ist ja wohl der größte Witz, dass gerade die Linke hier von "nicht geschützt" schreibt.
Wer stellt sich denn ständig auf die Seite dieser gewalttätigen Antifa. Diese schlägt und brennt doch alles kaputt, was sich ihr in der Vergangenheit in den Weg gestellt hat. Jetzt hat es halt mal die Straße getroffen wo ausgerechnet die Mehrheit links wählt. Ups. Hauptsache der Polizei in den Rücken fallen. Wer die Videos gesehen hat, weiß warum in die Straße keiner rein wollte. Diese Linken Politiker sollten am Pranger stehen nach dem Motto: Auf dem linken Auge blind!

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wirep 06.10.2017, 15:34
4.

dass es teilweise für die beamten gefährlich war, will ich gar nicht in abrede stellen. kann es aber vielleicht sein, dass ein bisschen (viel) übertrieben wurde bei der ach so gewalttätigen (pseudo)linken meute?

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mostly_harmless 06.10.2017, 15:38
5.

Keine Ahnung was das jetzt noch soll. Ist doch seit langem klar, das die Polizei bezüglich diverser Vorgänge nicht die Wahrheit gesagt hat. Leute, die nach Angaben der Polizei Steine von Dach eines Hauses geworfen haben, waren real russische Blogger, die fotographiert haben.

http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Russen-von-der-Schanze-Blogger-keine-Randalierer,gzwanzig252.html
Und das ist nur ein Beispiel unter vielen.
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um auf die Idee zu kommen, dass im Vorfeld der bundestagswahl Stimmung gemacht werden sollte.

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secret.007 06.10.2017, 15:39
6. Sieh an, sieh an.

Wer hätte das gedacht. "Randalierer" waren auf den Dächern, hatten Steine, Stangen, diverse Wurfgegenstände, Böller sowieso usw. Nur gefunden und präsentieren kann man nichts! Hallo! Was geht denn jetzt ab! Wir leben doch in einem Rechtsstaat, dachte ich immer. Und ich denke, wer was behauptet, sollte es zumindest beweisen. Wenn die Polizei also getrickst, gelogen und wie wir wissen auch geschlagen hat, dann sollte sie langsam aber sicher die Fakten auf den Tisch legen. Mein Glaube an den Rechtsstaat hat leider Risse bekommen.

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Velociped 06.10.2017, 15:40
7. Märchenstunde

Der Verfassungsschutz hat eine Menge V-Leute unter den schwarz vermummten. Damit weiß er nicht nur, was diese vorhaben, er kann sie sogar in einem gewissen Maß steuern. Die schwarz vermummten sind dabei nicht unbedingt Linksradikale - Rechtsradikale treten inzwischen genauso auf.
Von daher stellt sich der inszenierte G20-Gipfel wie folgt dar:
Die Polizei fährt eine hart Linie, verlässt die Rechtstaatlichkeit - und erntet dafür öffentlich Kritik (das ist so eingeplant)
Dann gibt es die vom Verfassungsschutz organisierten Ausschreitungen. Die Polizei darf die V-Leute sowieso nicht verfolgen und müsste sie sofort nach Erfassung der Personalien freilassen. Sie wartet also ab, bis die Mischung aus vom Verfassungsschutz gesteuerten Recht- und Linksradikalen das Schanzenviertel verwüsten. Damit kippt die Stimmung. Die Bewohner_innen des Schanzenviertels distanzieren sich von der Roten Flora und die Kritik am kriminellen Vorgehen der Polizei ist vergessen. Vielmehr wird die Polizei wohl noch mehr Rechte erhalten, um bei Demos gegen friedliche Demonstrant_innen vorzugehen.
Beweise für dieses Szenario gibt es nicht, aber viele Indizien. Die große Koalition hat zudem Gesetze beschlossen, die dieses Vorgehen sogar legalisiert haben. V-Leute dürfen inzwischen Autos anzünden und werden ganz offiziell und legal vor Strafverfolgung geschützt.
Weder die Grünen noch die Linke haben die Rolle der Verfassungsschutzämter bei den Krawallen in Hamburg hinterfragt. Es gibt keine Anfrage dazu, ob V-Leute des Verfassungsschutzes darin involviert waren und ob der Verfassungsschutz oder die Polizei vorab wussten, dass eine Verwüstung des Schanzenviertels geplant war.
Wir haben mit unseren Geheimdiensten einen Staat im Staate geschaffen. Dieser ist nicht weniger mächtig als die Stasi in der DDR. Allerdings bleibt er mehr im Verborgenen, da Leute nicht willkürlich verhaftet werden und direkte Tötungen eher selten sind. Wenn solche Tötungen ans Tageslicht kommen, wie beim NSU wird auf Teufel komm raus vertuscht. Zeugen sterben und die Bundesanwaltschaft ist sich nicht zu schade, die Bestrafung von Straftätern zu vereiteln.

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hansgustor 06.10.2017, 15:47
8. @fiegepilz

Warum soll die Polizei gelogen haben? Haben Sie den Artikel gelesen? Dass die Polizei nach der Randale keine Zeit hatte überall Beweismittel zu sammeln, finde ich nachvollziehbar. Die Schanze wurde öffentlichkeitswirksam am nächsten Tag geputzt. Da hat man wohl leider auch Beweismittel entfernt.

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Philipp Reinhard 06.10.2017, 15:50
9. Die Polizei mal wieder...

Die Polizei hat gewartet, bis alle Staatschefs sicher in ihren Hotels waren und erst danach im Schanzenviertel eingegriffen. Die paar Leute auf dem Gerüst waren/sind eine ziemlich billige Ausrede.

Viele der geplünderten Läden befanden sich übrigens nicht in der "Kampfzone" am Schulterblatt, sondern in der Schanzenstraße. Dort gab es weder Gerüst, noch Barrikaden oder größere Menschenansammlungen. Die Polizei hätte problemlos einschreiten können.

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