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Immobilien-Irrsinn in Spanien: Kirche gehört jetzt der Kirche
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Durch ein abstruses Gesetz konnte sich die katholische Kirche in Spanien eine der größten Sehenswürdigkeiten des Landes unter den Nagel reißen: die Mezquita-Kathedrale. Nun machen Bürger und Wissenschaftler aus aller Welt ihrer Empörung Luft.

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Eduschu 20.12.2015, 10:08
1.

Stimmt es, dass die "Mezquita" 1236 der katholischen Kirche vermacht wurde? Wenn ja, dann ist doch alles in Ordnung.

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Marellon 20.12.2015, 10:14
2. Wenn schon, denn schon

Wenn der SPON schon grandiosen Enthüllungsjournalismus betreibt, soll er ihn wenigstens seriös betreiben. Wertungen wie "abstrus" haben darin nichts verloren ? aber etwas buchhalterisches Wissen: Wenn "der Staat der Kirche Mittel überweist" für Schulen etc., äufnet sie damit keine Kassen, sie gibt diese Mittel und übrigens auch die Einkünfte aus "Garagen und Wohnhäusern" aus für diese Leistungen. Zudem wüsste man gerne, wo der vermeintliche Schaden ist, wenn die in Frage stehende Kirche nun im Eigentum der Kirche ist statt im Eigentum des Staates. Man darf davon ausgehen, dass die Kirche den Bau nicht abreißt, um Bürogebäude zu bauen.

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güti 20.12.2015, 10:15
3.

Interessant wie man durch weglassen von Informationen leicht einen einseitigen Meinungsartikel noch einseitiger macht.
1. war das erste Gebäude dass dort stand eine Kirche bevor die Mauren es bei der "gewaltsamen Eroberung" der christlichen Bevölkerung "entrissen und eine Moschee an die Stelle setzte.
2. Die besagte Schenkung aus dem 12. Jahrhundert ist urkundlich festgehalten
3. Die Kirche hat angefangen Franco zu unterstützen als die " Republikaner " angefangen haben Priester zu ermorden und Kirchen zu rauben.
4. klar ist die Enteignung der Kirch der feuchte Traum eines jeden Kommunisten. Aber wenn man alle Fakten beinbezieht gehört das Gebäude am ehesten der katholischen Kirche und nicht einem Staat, der seit 40 Jahren existiert und demokratisch beschlossene hat, der Kirche diese Gebäude zu überlassenn.

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leo19 20.12.2015, 10:18
4. Ja ist das nicht normal, dass die Kirche der Kirche gehört?

Und muss die dann nicht für die Instandhaltung aufkommen?
Auch in Deutschland wird nach dem Konkordat mit der Hitler-Regierung immer noch Kirchensteuer vom Staat für die Kirche eingetrieben. Ist das nicht der grössere Skandal?

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Scheidungskind 20.12.2015, 10:26
5. ...

Der Selbsthass verwöhnter Westeuropäer ist immer wieder erstaunlich.

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ramuz 20.12.2015, 10:28
6. Mit Lesen haben Sie es nicht so, gelle?

Zitat von Marellon
Zudem wüsste man gerne, wo der vermeintliche Schaden ist, wenn die in Frage stehende Kirche nun im Eigentum der Kirche ist statt im Eigentum des Staates. Man darf davon ausgehen, dass die Kirche den Bau nicht abreißt, um Bürogebäude zu bauen.
Sagt doch das Priesterchen selber: "Die Stadt ist doch nur auf das Geld aus, das die Mezquita als Einnahmen generiert." ... und sich hinzudenkt: "die Kohle wollen wir aber selber einsacken"
Udn mti Schreiben haben Sie es auch nicht so, oder was soll uns das sagen:
"Wenn "der Staat der Kirche Mittel überweist" für Schulen etc., äufnet sie damit keine Kassen, sie gibt diese Mittel und übrigens auch die Einkünfte aus "Garagen und Wohnhäusern" aus für diese Leistungen."

Wie steht es mit dem Denken bei Ihnen?

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tobiwithyou 20.12.2015, 10:30
7. bitte besser recherchieren

Es gibt in Spanien keine Kirchensteuer. Was es gibt ist folgendes. Ein Prozentsatz des Bruttolohnes wird genommen und man darf selbst entscheiden welche Organisation diesen Betrag bekommt. Natürlich wählen viele die Kirche (z.B. die katholische), aber man kann eben auch z.B. das Rote Kreuz wählen.Es ist eben eine eigene Entscheidung und nicht so wie hier in Deutschland etwas Vorgeschriebenes.

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windpillow 20.12.2015, 10:30
8. Spanien/Deutschland?

Ich mag mich nicht gerne mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen. (K.Tucholsky)

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ramuz 20.12.2015, 10:30
9. Nein.

Zitat von leo19
Ja ist das nicht normal, dass die Kirche der Kirche gehört? Und muss die dann nicht für die Instandhaltung aufkommen?
Gehen Sie mal in die Gemeinden und fragen Sie nach der Lastenverteilung bei Erhalt, Renovierung und Umbau etc. . Und nach Eigentum, Besitz, Niessbrauch und ".. haben wir schon immer so gemacht." Sie werden sich wundern - versprochen!

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