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IS-Terror: Papst fordert mehr Schutz für verfolgte Christen
AP

Papst Franziskus hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Christen im Irak und in Syrien vor Gewalt und Vertreibung zu schützen. Die internationale Gemeinschaft müsse angemessen auf den Terror der IS-Miliz antworten.

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4magda 20.10.2014, 17:45
1.

Würde die Menschheit die biologische Masse "Mensch" als das betrachten was es biologisch ist, dann bräuchten wir keine "Glaubenswahrheiten" und "Glaubenskrieger". Und der "Mensch-Christ" bräuchte nicht vor dem "Mensch-Moslem" oder wie auch immer geschützt werden.

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tantew 20.10.2014, 18:05
2. Thema verfehlt,

lieber Papst: es sind nicht Christen, die von IS brutalst möglich hingeschlachtet werden, sondern Menschen (von denen die allermeisten keine Christen sind!)

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m.ohler 20.10.2014, 18:21
3. Lieber tantew,

wenn man sich die Zahlen vor allem der im Irak, aber auch der in Syrien lebenden Christen von vor 15 Jahren anguckt und dann mit den heutigen vergleicht, dann haben wohl doch eher Sie das Thema verfehlt. (Dazu ein Beispiel von vielen:
http://www.deutschlandfunk.de/orientalische-christen-massenexodus-aus-dem-irak-und-syrien.886.de.html?dram:article_id=295150)

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tantew 20.10.2014, 19:18
4.

Zitat von m.ohler
wenn man sich die Zahlen vor allem der im Irak, aber auch der in Syrien lebenden Christen von vor 15 Jahren anguckt und dann mit den heutigen vergleicht, dann haben wohl doch eher Sie das Thema verfehlt. (Dazu ein Beispiel von vielen: http://www.deutschlandfunk.de/orientalische-christen-massenexodus-aus-dem-irak-und-syrien.886.de.html?dram:article_id=295150)
Wir reden hier über IS, die es vor 15 Jahren noch nicht gab. Unter den aktuell von IS Getöteten sind in der Mehrzahl alles andere als Christen (die meisten sind Moslems). Und selbst wenn die Christen in der Überzahl wären: warum sollten Christen ein größeres Recht auf Eingriff zu ihrem Schutz haben als Nichtchristen? Die Stelle in der Bibel, die ja dann wohl zur Argumentation herangezogen werden müsste, möchte ich gerne sehen - wenn es eine solche gäbe, dann hätte das Christentum in meinen Augen seine letzte Existenzberechtigung verloren!

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Ich_sag_mal 20.10.2014, 19:21
5. Lieber tantew

Wo kaum noch Christen sind, können auch keine hingeschlachtet werden.
Aber sonst ist ihr Beitrag zeitlich und politisch korrekt.
In Nigeria ist auch nicht die IS, es ist Boko Haram.

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mightyschneider 20.10.2014, 19:43
6.

Zitat von tantew
lieber Papst: es sind nicht Christen, die von IS brutalst möglich hingeschlachtet werden, sondern Menschen (von denen die allermeisten keine Christen sind!)
Hätten Sie mehr als nur die Überschrift gelesen, wären Sie auf folgende Aussage Franziskus' getroffen: "(...) Das Bewusstsein über den Wert des menschlichen Lebens sei verloren gegangen" oder "der Mensch zählt nicht und wird für andere Interessen geopfert". Wie Sie nun unschwer erkennen können, sprach Franziskus nicht vom "christlichen Leben" oder "dem Christ", sondern von Menschen. Ihren Populimus hätten Sie sich also ersparen können.

Christen sind im Orient übrigen verhältnismäßig oft Opfer von Greueltaten und Diskriminierung. Dafür braucht es keinen prosperierenden, islamischen Terrorclub wie IS, das klappt auch sonst leider hervorragend.

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hartmannulrich 20.10.2014, 19:57
7.

Zitat von 4magda
Würde die Menschheit die biologische Masse "Mensch" als das betrachten was es biologisch ist, dann bräuchten wir keine "Glaubenswahrheiten" und "Glaubenskrieger". Und der "Mensch-Christ" bräuchte nicht vor dem "Mensch-Moslem" oder wie auch immer geschützt werden.
Ja, klar, die, welche die Menschen als biologische Masse betrachteten, waren schon immer die größten Friedensstifter und Menschenfreunde...

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capote 20.10.2014, 20:03
8. Langsam

Wenn der Papst mehr Schutz für Christen im nahem Osten fordert, macht er damit nichts falsch, wenn er das mit der Forderung nach Demokratie als Staatsform verbindet, hätte er besser geschwiegen, denn von Demokratie, ausser bei der Papstwahl der Kardinäle, will die katholische Kirche bei sich selber nichts wissen. Bei aller Sympathie für den amtierenden Papst Franciscus, damit können sich die Päpste bis 1870 die Hand reichen mit dem selbst ernannten Kalifen des ISIS, beide habe/hatten das gleiche Selbstverständnis.

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Prieg_den_Palästen 20.10.2014, 20:05
9.

Zitat von mightyschneider
Christen sind im Orient übrigen verhältnismäßig oft Opfer von Greueltaten und Diskriminierung.
Naja, verhältnismäßig, so ist das halt bei den Theisten - diejenigen, die in der Mehrheit sind, diskriminieren die anderen. Wo es mehrheitlich christliche Spinner gibt, haben eben alle anders- und, vor allem, nichtgläubige ein Problem. Die Menschheit sollte sich endlich vom Joch der Religionen befreien.

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