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Journalisten-Akkreditierung beim G20-Gipfel: Und viele Fragen offen
DPA

Wie konnte es dazu kommen, dass mehreren Journalisten die Akkreditierung für den G20-Gipfel entzogen wurde? In Hamburg würden sie das gern klären - aber es gibt ein großes Problem.

dasfred 22.12.2017, 05:19
1. Kindisches Verhalten

Da wurde in Berlin offensichtlich geschlampt und statt nun schnell alles aufzuklären soll mal wieder vertuscht werden. Berlin muss in Länderfragen nicht Aussagen. Wie lächerlich ist das denn. Zur Zusammenarbeit von Polizei und Verfassungsschutz finden sich erstmal keine Termine. Will man jetzt die Öffentlichkeit ausschließen, damit niemand merkt wo die eigendlichen Versager sitzen? Ohne freie Berichterstattung fehlt das Wesentliche für eine Demokratie. Die Information der Bevölkerung dient der Meinungsbildung und wenn das Bundespresseamt so reagiert wie hier, habe ich zumindest den Verdacht, es gibt was zu verbergen.

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acitapple 22.12.2017, 08:35
2.

Zitat von dasfred
Da wurde in Berlin offensichtlich geschlampt und statt nun schnell alles aufzuklären soll mal wieder vertuscht werden. Berlin muss in Länderfragen nicht Aussagen. Wie lächerlich ist das denn. Zur Zusammenarbeit von Polizei und Verfassungsschutz finden sich erstmal keine Termine. Will man jetzt die Öffentlichkeit ausschließen, damit niemand merkt wo die eigendlichen Versager sitzen? Ohne freie Berichterstattung fehlt das Wesentliche für eine Demokratie. Die Information der Bevölkerung dient der Meinungsbildung und wenn das Bundespresseamt so reagiert wie hier, habe ich zumindest den Verdacht, es gibt was zu verbergen.
Also bitte, 5000 andere Journalisten haben ihre Akkreditierung bekommen, 32 eben nicht. Das sieht mir eher nach Bürokratieschlamperei aus, als nach der oft herbeizitierten Ausschaltung der Presse. Das ist total übertrieben. Oder waren es etwa Super-Journalisten, ganz systemkritisch ?

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rocketsquirrel 22.12.2017, 09:02
3. Andersrum

Sie hatten eine Akkreditierung, die dann entzogen wurde. Und laut Steffen Seibert auf Grund von Sicherheitsbedenken.

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Referendumm 12.01.2018, 21:12
4.

Zitat von acitapple
Also bitte, 5000 andere Journalisten haben ihre Akkreditierung bekommen, 32 eben nicht. Das sieht mir eher nach Bürokratieschlamperei aus, als nach der oft herbeizitierten Ausschaltung der Presse. Das ist total übertrieben. Oder waren es etwa Super-Journalisten, ganz systemkritisch ?
Ihr Beitrag ist total übertrieben und kindisch!
Der Forist hatte nur angemerkt, dass "Ohne freie Berichterstattung das Wesentliche für eine Demokratie fehlt." - und es kommt nicht darauf an, ob man "nur" 23 oder 2.300 oder alle 5.000 Journalisten an Ihrem Recht auf freie Berichterstattung hindert. JEDER einzelne Journalist, dem man dieses Recht nimmt, ist ein Vergehen gegen das Grundgesetz - sogar in mehreren Fällen und ein Vergehen gegen zig Gesetze.

Eine reine "Bürokratieschlamperei" (was soll das denn bitteschön sein? Oder meinten Sie etwa Behördenschlamperei ?), also eine Behördenschlamperei wäre es lediglich gewesen, wenn man sich nach diesem Fehler hingestellt und einfach Entschuldigung gesagt hätte, es war leider ein Fehler und kommt nicht wieder vor.

Aber nein, dazu kann man sich nicht durchringen, sondern man fängt noch an von Kompetenzen und Kompetenzenwirrwarr zu faseln. Das ist unsäglich und schlicht erbärmlich !!!

Kurz und klein, ein Fehler, der mit einer großzügigen Geste und Entschuldigung leicht aus dem Weg geräumt worden wäre. Aber nein, man muss gleich wieder eine Staatsaffäre draus machen, nur weil keiner einen Fehler eingestehen will. Schäbig und erbärmlich, genau das ist es. Und genau in diesem Zusammenhang macht das Anmahnen von der Pressefreiheit durchaus Sinn. Heute 23 Morgen 2.300 und übermorgen dann alle Journalisten?

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