Forum: Panorama
Kritik an 400-PS-Sportwagen: Maserati-Mann empört Obdachlosenhelfer

Seine Klientel hat oft nur das, was sie am Leib trägt. Harald Ehlert, Chef der gemeinnützigen Organisation "Treberhilfe Berlin", sitzt im Maserati. Er sollte ein Fahrtenbuch führen, nachdem der Dienstwagen geblitzt wurde. Der 47-Jährige klagt dagegen - und muss sich nun harsche Kritik gefallen lassen.

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wwa2010 19.02.2010, 22:48
280. Dann erklären Sie doch mal..

Zitat von Margrit2
Hier zeigt es sich wieder, dass offenbar viele nicht mehr wissen, was wirklich soziales Verhalten ist. Auch hier ist Gier.
Dann erklären Sie doch mal schlüssig, wie Sie qualifizierte Leute in die Führungspositionen im sozialen Bereich bekommen wollen, wenn diese nicht zumindest im Ansatz ähnlich wie in der freien Wirtschaft behandelt werden.

Es ist ja toll das es Leute gibt, die völlig selbstlos handeln, aber unter denen sind nur extrem wenige die in der Lage wären einen Betrieb mit einem jährlichen Erlös im zweistelligen Millionenbereich zu führen.

Den anderen Gier zu unterstellen ist eine grandiose Unverschämtheit. Wenn der Herr aus dem Beispiel wirklich gierig wäre, dann würde er mit seinen Fähigkeiten in die Wirtschaft gehen, wo er besser bezahlt würde, selbstverständlich einen Dienstwagen hätte und wo er auch sonst Zucker in den Arsch geblasen bekäme. Dass er es nicht tut, sollte Sie eigentlich jubeln lassen, aber stattdessen schlagen Sie noch auf ihn ein. Finden Sie das nicht arm?

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autocrator 20.02.2010, 23:04
281. Wette

Zitat von wwa2010
Ich gehe jede Wette ein, dass Sie nicht einmal einen blassen Schimmer haben, welche angeblichen Privilegien eine gGmbh besitzt. [...]
und ich gehe jede wette ein, dass Sie nicht den blassesten schimmer von Wikipedia haben:

(Zitat aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/GGmbH
"Die gemeinnützige GmbH (gGmbH) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, der besondere Steuervergünstigungen gewährt werden.
Die gGmbH wird von bestimmten Steuern ganz oder teilweise befreit [...]")

bevor Sie andere beleidigen, machen Sie sich doch sachlich erstmal selber schlau - ist ne sache von 1 minute ... aber dazu reicht's bei Ihnen offenkundig schon nicht.

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zzipfel 20.02.2010, 23:41
282. Vergütung nach Marktlage

Zitat von Melankun
Recht haben sie! Es ist nicht einzusehen, dass Steuermittel (derart) zweckenfremdet werden, Punkt. Das der Herr vom Jugendamt mit ihnen einen individuellen Betreuungspreis ausgehandelt hat wie sie es von ihrem Klempner gewohnt sind ist jedoch beinah ebenso bemerkenswert. Weder in der Schulsozialarbeit, der Schuldnerberatung, der Behindertenarbeit, dem Pflegewesen, der Suchtkrankenhilfe oder beim Streetworking gibt es die Möglichkeit seine Vergütung auszuhandeln. Es gilt der entsprechende Tarifvertrag oder es wird sich an einem entsprechenden orientiert. Und über die Qualität der "Laber-Leistung" des Diplom-Sozialpädagogen können sie nach einem möglichen Schlaganfall und der entsprechenden Betreuung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, mit ihm persönlich, vortrefflich weiterdiskutieren.
Das Risiko an Schlaganfällen lässt sich durch jogging und Verzicht auf Rauchen, auf Übergewicht und Alkoholmissbrauch verringern.

Die gleichen Leute, die den Konsum und die Freigabe von illegalen Drogen propagieren sinds doch, die davon als Laber-Sozialpädagogen von Drogenabhängigen profitieren wollen.

Die Vergütung pendelt sich schon sinnvoll nach der Marktlage ein, wer mehr verdienen will sollte halt was vernünftiges studieren.

Ist allerdings ein Unding, dass dieser Masaratimann mit Steuersubventionen gestopft wird.

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tylerdurdenvolland 20.02.2010, 01:09
283. ..

Zitat von beobachter1960
Der Wagen kostet 100000 Euro? Das reicht wohl kaum für eine Mercedesnobelkarosse. Und der Mann ist Chef einer Firma von mehr als 100 Mitarbeitern. Da schlägt wohl eher wieder der Sozialneid von oben nach unten durch. Wer kein Turbokapitalist oder mindestens FDP-ler ist hat gefälligst Kleinwagen zu fahren?
Es ist zwar nicht verwunderlich, aber sie vergesen völlig, wo das Geld herstammt vom dem sein Gehalt und sein Wagen bezahlt werden...

Neid ist die Form der Beziehung zwischen einem erfolgreichen, und einem nicht-erfolgreichen Abzocker.

Auch wenn es in ihrem Universum nicht möglich ist das zu glauben, es gibt tatsächlich noch Menschen die nicht auf diesem Niveau leben und die diesen Herren ein wenig anders sehen.
Aber ich gebe gerne zu sie gehören zur grossen Mehrheit, nur, seien sie versichert, das heisst keineswegs, dass sie dshalb Recht haben.... in der Regel ist es umgekehrt.

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Tobermory 20.02.2010, 01:39
284. Markt? Es geht um Glaubwürdigkeit!

Zitat von Margrit2
ein Großteil der ach so sozialen Helfer ist zum absoluten Markt geworden wo Geld verdient wird. Das ist ei den Tafeln ebenso. Hier zeigt es sich wieder, dass offenbar viele nicht mehr wissen, was wirklich soziales Verhalten ist. Auch hier ist Gier.
Ich würde da die "Tafel" verteidigen. Ich kenne manche, die für die örtliche arbeiten. Darunter sind Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand. Absolut ehrenwerte Leute, die bestimmt nicht auf die Idee kämen, mit einem Maserati bei der Edeka vorzufahren, um Spenden zu erbitten.

Ich gehöre, das beweisen meine vergangenen Kommentare, bestimmt nicht zur Fraktion der Sozialneider. Aber in diesem Fall ist dem Herrn Ehlert wohl sämtliches Maß abhanden gekommen. Der Mann hat sich disqualifiziert. Jegliche Diskussionen über die Frage, ob es denn ein weniger auffälliger "Dienstwagen" in gleicher Preislage auch getan hätte, ist doch lächerlich.

Ich habe über viele Jahre einen gemeinnützigen Verein mit über 400 Mitgliedern erfolgreich geleitet. Ich wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, auch nur Kilometergeld zu fordern. In der Gründungsphase, als wir wirtschaftliche Risiken eingehen mussten, hatte einer der Kollegen im 3-köpfigen Vorstand sogar Angst, dass er nun sogar sein Boot verkaufen müsse, um für die Schulden des Vereins zu haften. Wir haben das Problem geschultert und hatten nach einigen Jahren Guthaben statt Verbindlichkeiten. Das ging aber nur, weil alle sich in Bescheidenheit übten.

Ein Verein, der glaubt, dass man leichter Spenden einsammelt, wenn man in einem Maserati vorfährt, ist indiskutabel. Es sei denn, man sammelt für verarmte Millionäre.

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Ylex 20.02.2010, 02:28
285. Gys, Laf und die Stilsicherheit

Zitat von Donnie the Dutch
Bestimmt. Aber nur weil Gys.und Laf.es fälscher machen, wird das falsch von Herrn Ehlert nicht richtiger, oder? Wobei es weniger falsch als einfach nur plump ist. Ich teile die im Beitrag angesprochene Verhältnismäßigkeit der Mittel. Repräsentativ wäre, mit einem Tacken mehr Taktgefühl ein Wagen mit ein wenig mehr Understatement gewesen. Ob der jetzt de facto weniger kostet ist völlig egal, aber bei nem Maserati fehlt mir der Bezug zur Branche durch seinen offenkundigen Mangel an Selbst und-Stilsicherheit.
Bringen Sie mich bitte nicht zum Weinen - Ihre Betrachtungen treiben mir die Tränen in die Augen.

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Ylex 20.02.2010, 04:44
286. Vom monströsen Sozialstaat profitieren...

Zitat von frankarouet
...mein Schluss aus dieser Vereinigung ist: Es ist im allgemeinen eine Sozialhilfe für Reiche (Maßnahmeträger), die sich durch Sanktion von Hartz-IV-Familien sichern und erhöhen lässt. Ein Raserati für den Maßnahmeträger sieht aus wie eine Bestätigung für dieses Bild. Mir kommen Ehlerts Einlassungen, wie sie im Artikel stehen, wie außergeschäftliche Ausflüchte vor.
Hier überwiegen die weniger interessanten Kommentare, doch es gibt Highlights, wie der hervorragende Beitrag von "frankarouet" - nur ist er etwas umfangreicher, und man muss ihn auch lesen. Danach wird man wahrscheinlich vorsichtiger mit Vorwürfen gegen Neider, die Herrn Ehlert seinen Erfolg nicht gönnen. Das Geschäftsmodell dieser Luden-Karikatur ist der monströse Sozialstaat - der immer komplizierter und ineffektiver wird, aber vom Steuerzahler üppig finanziert wird. Wer sich im Vorschriften-Dickicht auskennt, der profitiert - wer die Vorschriften legal missbrauchen kann und genug Chuzpe hat, der kann sogar reich werden: Das ist das ganze Geheimnis.

Herr Ehlert wird häufig mit Bankern verglichen. Tatsache ist, dass beide hauptsächlich vom Geld des Staates leben: Die Banker können nur existieren, weil ihnen die Zentralbank (Staat) über den Rediskont billiges Geld gibt, das sie mit einem großen Zinsaufschlag weiterverleihen. Der Aufschlag beläuft sich jährlich auf zig Milliarden Euro - ohne diese Rumpf-Zinsdifferenz und ohne die Zinsezins-Funktion würde das Bankwesen vollkommen anders aussehen. Auch Herr Ehlert ist existenziell vom Staat abhängig, er bedient sich auf Umwegen aus den riesigen öffentlichen Sozial-Etats, wobei er sehr raffiniert vorgeht. Banker sind von vornherein keine Betrüger, weil der Staat ihnen ein betrügerisches Finanzsystem vorinstalliert hat, in dem sie sich nur noch gewandt bewegen müssen - Herr Ehlert dagegen ist von vornherein ein System-Betrüger, nebenbei ein verachtenswerter, weil er sich zum persönlichen Vorteil viel Geld verschafft, das ausschließlich für soziale Zwecke vorgesehen ist.

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bertel23 20.02.2010, 09:05
287. Sie schreiben: System-Betrüger, nebenbei ein verachtenswerter

Zitat von Ylex
Hier überwiegen die weniger interessanten Kommentare, doch es gibt Highlights, wie der hervorragende Beitrag von "frankarouet" - nur ist er etwas umfangreicher, und man muss ihn auch lesen. Danach wird man wahrscheinlich vorsichtiger mit Vorwürfen gegen Neider, die Herrn Ehlert seinen Erfolg nicht gönnen. Das Geschäftsmodell dieser Luden-Karikatur ist der monströse Sozialstaat - der immer komplizierter und ineffektiver wird, aber vom Steuerzahler üppig finanziert wird. Wer sich im Vorschriften-Dickicht auskennt, der profitiert - wer die Vorschriften legal missbrauchen kann und genug Chuzpe hat, der kann sogar reich werden: Das ist das ganze Geheimnis. Herr Ehlert wird häufig mit Bankern verglichen. Tatsache ist, dass beide hauptsächlich vom Geld des Staates leben: Die Banker können nur existieren, weil ihnen die Zentralbank (Staat) über den Rediskont billiges Geld gibt, das sie mit einem großen Zinsaufschlag weiterverleihen. Der Aufschlag beläuft sich jährlich auf zig Milliarden Euro - ohne diese Rumpf-Zinsdifferenz und ohne die Zinsezins-Funktion würde das Bankwesen vollkommen anders aussehen. Auch Herr Ehlert ist existenziell vom Staat abhängig, er bedient sich auf Umwegen aus den riesigen öffentlichen Sozial-Etats, wobei er sehr raffiniert vorgeht. Banker sind von vornherein keine Betrüger, weil der Staat ihnen ein betrügerisches Finanzsystem vorinstalliert hat, in dem sie sich nur noch gewandt bewegen müssen - Herr Ehlert dagegen ist von vornherein ein System-Betrüger, nebenbei ein verachtenswerter, weil er sich zum persönlichen Vorteil viel Geld verschafft, das ausschließlich für soziale Zwecke vorgesehen ist.
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Sie schreiben: "Herr Ehlert dagegen ist von vornherein ein System-Betrüger, nebenbei ein verachtenswerter..."
Lehnen Sie sich da nicht ein bischen sehr weit aus dem Fenster, mein Bester?
Jemanden so einfach des Betrugs bezichtigen, das kann einem im Rechtsstaat Deutschland ganz schoen teuer kommen. Sie sollten Ihre Wortwahl noch mal in Ruhe ueberdenken.
Ein Leserbrief unter einem Pseudonym schuetzt nicht vor einer Anzeige Ihrer Person, da beim Sysop auch Ihre URL vorliegt.
Man sollte, egal, wie man in dieser Diskussion argumentiert, doch bitte sachlich bleiben!

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Ylex 20.02.2010, 11:18
289. Zu Befehl

Zitat von bertel23
Lehnen Sie sich da nicht ein bischen sehr weit aus dem Fenster, mein Bester?
Mein allerbester Bertel - ich kann Ihnen dazu exklusiv für Sie mitteilen, dass ich mich überhaupt nicht aus dem Fenster lehne, weil es draußen momentan zu kalt ist. Wenn Sie Ihre opahaften Vorstellungen von Delinquenz auf die Zeitungslektüre und das Internet anwenden, können Sie vor lauter Verbalinjurien bald nicht mehr aus den Augen gucken.

Zitat von bertel23
Sie sollten Ihre Wortwahl noch mal in Ruhe ueberdenken.
Wenn Sie mir ungefragt persönliche Ratschläge zu geben, empfinde ich das als Nötigung - aber ich will in Ihrem Fall großzügig sein und sehe von rechtlichen Konsequenzen ab.

Zitat von bertel23
Man sollte, egal, wie man in dieser Diskussion argumentiert, doch bitte sachlich bleiben!
Zu Befehl, Euer Merkwürden - in Zukunft sachlich bleiben, jawoll!

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