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Losverfahren beim NSU-Prozess: Journalist klagt gegen Platzvergabe
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Die Vergabe der Presseplätze im NSU-Prozess beschäftigt erneut das Bundesverfassungsgericht. Der Berliner Journalist Martin Lejeune hat eine Beschwere eingelegt. Auch große deutsche Zeitungen erwägen eine Klage.

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achso123 30.04.2013, 17:09
1. Kleverer Schachzug

Zitat von sysop
Die Vergabe der Presseplätze im NSU-Prozess beschäftigt erneut das Bundesverfassungsgericht. Der Berliner Journalist Martin Lejeune hat eine Beschwere eingelegt. Auch große deutsche Zeitungen erwägen eine Klage.
Die großen Verlage haben offensichtlich ihre Chancen dadurch verbessert, mehrere Magazine anzumelden, um danach intern zu verschieben, z.B. von Brigitte auf Stern. Man könnte unterstellen, dass nicht alle angemeldeten Magazine tatsächlich ein Interesse an der Berichterstattung haben, sondern von vorne-herein eine Weitegabe im Falle des Zuschlags eingeplant haben ...

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thanatos09 30.04.2013, 17:12
2.

es kann doch nicht sein dass hier die Straftat vollkommen in den Hintergrund gedrängt wird wogen so einer Sch*****. Respekt für die DPA dass sie so frewillig Plätze abgeben um den Prozess nicht zu blockieren

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gesell7890 30.04.2013, 17:23
3. das wort

pressefreiheit ist viel zu lang, als daß ein deutscher richter es überhaupt lesen könnte.

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ade 30.04.2013, 17:36
4. Nsu

Gestern habe ich geschrieben ! So kann man den Prozess auch verzögern immer nach Karlsruhe , wurde nicht gesendet ! Und jetzt geht es wieder wieder nach Karlsruhe

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gibbonnobbig 30.04.2013, 17:45
5.

Zitat von gesell7890
pressefreiheit ist viel zu lang, als daß ein deutscher richter es überhaupt lesen könnte.
Die Pressefreiheit wird nicht dadurch gewahrt, dass Journalisten und Zeitungen, die sich selbst zu wichtig nehmen, dem Prozess beiwohnen dürfen.

Das Los hat entschieden - Die neue Platzverteilung im NSU-Prozess | Kommentar | Deutschlandfunk

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advocatus diaboĺi 30.04.2013, 17:56
6. Die Allianzrena wäre ideal

für diesen Jahrhundertprozess. Die ganze Welt schaut auf Deutschland. Man stelle sich nur vor, dass das Gericht Mittäterschaft nicht beweisen kann. Nein das kann nicht sein. Juristen basteln schon an einer neuen juristischen Figur der Mittäterschaft im Lichte der neuen NS-Rechtsprechung: bloße Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Vereinigung begründet bereits Mittäterschaft, auch wenn eine konkrete Tat nicht bewiesen werden kann. Einer Verurteilung wird in jedem Fall erfolgen. Der gesamte Prozess ist bereits jetzt zu einem Justiztheater verkommen. Und wenn schon Theater, dann bitte im großen Stil.

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john_daniels 30.04.2013, 18:09
7. Normalerweise......

schreibt doch 90% der Journaille Ihre Nachrichten 1:1 von Reuters ab.
Hier mußte jetzt solange Druck aufs Gericht gemacht werden, bis es dieses neue Los-Verfahren gab, was prompt dazu führte, das jetzt offenbar jeder Verlag alles an Zeitschriften rauskramte was er hat. Von Brigitte über Frau mit Herz bis zur Bravo - um sich hierdurch beim verlosen einen Vorteil zu verschaffen. Getauscht werden darf jetzt auch, oder sagen wir besser, die Plätze werden jetzt wie Fußballkarten untereinander gehandelt !

Das ist unsere Presse, wir tun mal alle ganz schrecklich empört über die "ungerechte Vergabe" der Plätze - und wenn die Justiz entgegen kommt, wird das System hemungslos hintertrieben.

Vielen Dank auch - ich hoffe der Staat lernt hieraus etwas !!!!!!!!

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fam.weber11 30.04.2013, 18:12
8. Zur Sache bitte

Nun ist aber auch Mal gut. Was soll das neuerliche Theater einzelner Medien bzw. Journalisten? Zur Erinnerung: Das Grundgesetz schützt das Institut der Pressefreiheit, jedoch werden einzelne Akteure bzw. Repräsentanten der Presse dadurch nicht automatisch privilegiert. Ich bin sicher, dass die Medien umfassend und angemessen vom Verfahren des OLG München werden Bericht erstatten können. Und eine Verletzung der Chancengleichheit kann ich bei einem Losverfahren auch nicht erkennen. sofern alle Aspiraten die statistisch gleiche Chance hatten, gezogen zu werden. Das sollte der Notar sicher gestellt haben.

Also höchste Zeit, das eigentliche Verfahren zu beginnen.

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Björn Borg 30.04.2013, 18:14
9. Nehmt ..... weg!

Wieder gab es auch Pannen bei der Auslosung: ein falsches Los im falschen Topf, ein Los unberechtigt im Topf.

Die Herrschaften in München können so depprt doch gar nicht sein - also geschieht dies mit Absicht - und man fragt sich, mit welcher!?

Das OLG ist augenscheinlich nicht imstande ein ordnungsgemäßes Verfahren zu gewährleisten und will uns das bereits im Vorfeld zeigen. Zieht das Verfahren dort ab!

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