Forum: Panorama
Massenmord in Las Vegas: Die Amerikaner und ihre Waffen
AP

Der Massenmord in Las Vegas hat eine Diskussion über Waffenbesitz in den USA ausgelöst. Wieder einmal. Wie sich Privathaushalte rüsten - und wie viele Schusswaffenopfer es jährlich gibt: Die Übersicht in sechs Grafiken.

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abocado 04.10.2017, 18:17
1. Amerikaner schießwütiger als andere

Zumindest schießwütiger als zB die Schweizer. Obwohl dort ca. die Hälfte bewaffnet ist, sterben dort nur knapp 8% durch Kugeln. Muss wohl am Wilden Westen liegen. Erstaunen ruft eine Bewaffnung von fast 1/3 in Deutschland aus. Naja, solange sich die Amis nur gegenseitig abknallen, sehe ich das als deren Problem an. Momentan kann man in die USA ohnehin nicht reisen, so lange ein Präsident gewählt ist, der sogar mit der atomaren Auslöschung von einem ganzen Volk droht. Die spinnen, die Amis. Als Weltpolizisten und Vorzeigedemokraten haben sie schon lange ausgedient. Nein Danke Amerika.

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urlauber10 04.10.2017, 18:19
2. Angst

Es wäre auch mal interessant eine Statistik zur gefühlten Angst in den USA zu veröffentlichen. Wenn man 24/7 von den US Medien und besonders FOX news erzählt bekommt wie gefährlich das Leben hier ist dann versteht man vielleicht warum sich alle bewaffnen. Meine schwer bewaffneten US Nachbarn jedenfalls haben alle Angst vor Schwarzen, braunen Ausländern, Einbrechern und der inkompetenten Regierung in Washington. Ich nehme mal an dass Kanadier, Finnen und Schweizer keine Angst haben da es dort kein FOX news gibt, oder?

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3daniel 04.10.2017, 18:28
3. Schweiz

Beim ersten Diagramm war ich sehr erstaunt die Schweiz auf Platz zwei zu sehen, bei den Schusswaffen pro 100 Einwohner liegt sie auf Platz drei (55), damit ist ja schon fast bestätigt das eine hohe Schusswaffenquote in der Bevölkerung die Anzahl, von durch Schusswaffen getöteten, nach oben geht.

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_bernhard 04.10.2017, 18:31
4. So sind die Amis halt...

Die Amis schießen sich gerne gegenseitig tot und rechtfertigen das mit dem "Second Amendment". In D-schland darf man auf manchen Autobahnen ohne Beschränkung dahinbrettern - freie Fahrt für freie Büger. - Beides Irrsinn.
Wenn die Amis eben gerne ihre "guns" zu Hause haben wollen, dann sind ein paar hundert tote Bürger pro Jahr für sie auch nur ein kleiner Kollateralschaden. Andere Länder haben andere Konzepte (z.B. Max Weber, etc,) und fahren sehr, sehr gut damit. Europe first!! Always!

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IngoZawada 04.10.2017, 18:43
5. Wenn es die Amerikaner so wollen.

Wenn 80% der Amerikaner es so wollen dann ist es eben so. Hier wird wieder die Vernunft geraucht und gerast. Und immerhin gibt es in Deutschland ja wohl auch in jedem vierten Haushalt eine Waffe. Wie schaffen die Japaner diese unglaubliche Quote.

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rogermc 04.10.2017, 18:53
6. Schweizer ...

... haben meistens ihre Militärwaffe zu Hause, also ein Sturmgewehr.
Die Diskussion dort genauso verbrämt und irrational wie in den USA, Waffenbesitz ist Teil der Identität der Schweizer.
Ziemlich armselig natürlich, wenn ich mich nur mit einer Knarre als ganzer Mann fühle.
Rationalen Argumenten sind die meisten auch nicht zugänglich, mit Statistiken braucht man denen nicht zu kommen (vor allem nicht der SVP).

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tiger-li 04.10.2017, 18:54
7. Schweiz ist hier kein Vorbild

Ich wohne seit knapp 10 Jahren in der Schweiz. Tatsächlich haben dort die meisten Männer nach dem Militärdienst ein Gewehr zuhause. da sie mit diesem immer wieder auf den Schiessstand müssen (später dürfen). Wo sie Munition bekommen, deren Vergabe nur lax Kontrolliert wird kann jeder der Möchte auch die Munition mit nach Hause nehmen....
Leider führt das zu einigen unschönen (meist familiären) Szenen. Jedes Jahr kann man hier in der Presse solche Geschichten mehrfach lesen. deshalb steht die Schweiz auch zurecht nach den USA auf Platz 2 in der Wertung auf 1 Millionen Einwohner gerechnet!! Wird Zeit dass die sich auch mal besinnen....

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Acer99 04.10.2017, 18:57
8. Immer wieder der gleiche Quatsch

Wer waffenrechtlich "die USA" als Ganzes sieht, hat leider keine Ahnung. Je nach Bundesstaat ist es sehr liberal wie in der Schweiz oder es gibt quasi keinen legalen Waffenbesitz für Private wie in England. Fächert man die Zahlen auf, stellt man fest, dass es die meisten Morde mit Schusswaffen in Gegenden mit strengen Waffenrecht gibt, wie zB NYC oder Chicago. Auch wenn es beklagenswerte "Selbstmorde" gibt, ist das weniger ein Problem der Schusswaffen, denn wer sich umbringen will, tut es auch. Nimmt man diese Todesfälle raus, relativiert sich das Bild schon wieder.

USA hat kein Waffen-, sondern ein Gewaltproblem. Die meisten Morde mit zudem illegalen Waffen werden von Farbigen an Farbigen verübt.

Letztlich ist es auch völlig wurscht, ob eine Person nun über eine oder 100 Schusswaffen verfügt, gezielt schiessen kann man nämlich nur mit einer.

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kaigue 04.10.2017, 18:57
9.

Zitat von 3daniel
Beim ersten Diagramm war ich sehr erstaunt die Schweiz auf Platz zwei zu sehen, bei den Schusswaffen pro 100 Einwohner liegt sie auf Platz drei (55), damit ist ja schon fast bestätigt das eine hohe Schusswaffenquote in der Bevölkerung die Anzahl, von durch Schusswaffen getöteten, nach oben geht.
Das ist höchstens ein Indiz. Eine wahre Aussage + eine zweite wahre Aussage bedeutet nicht, dass da eine Korrelation bewiesen werden kann.
Anderes Beispiel:
Storchpolulation in S-H 2016 angestiegen (wahr) + Geburtenrate in S-H 2016 angestiegen = Der Storch bringt die Kinder (offensichtlich falsch).

Das ist ein Fehler, der gerne bei Statistiken gemacht wird. Müsste man näher untersuchen.

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