Forum: Panorama
#MeToo-Debatte: Sag's noch mal, Catherine Deneuve
AFP

Catherine Deneuve und 99 weitere Frauen sorgen sich in einem offenen Brief um das Flirten. Gut so! Denn nur, wenn wir immer weiter debattieren, wird sich etwas ändern.

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rkinfo 13.01.2018, 13:36
1. Millionen Fälle bei Trilliarden Kontakten

#MeToo deckt zu recht viele Mißstände auf, aber seit der 68er Ära gibt es ein Vielfaches an Kontakten, die völlig unproblemstisch verliefen.
Es fehlt der Empörung damit Grundlage einer signifikanten Substanz.

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buddha2709 13.01.2018, 13:51
2.

Habe mittlerweile das Alter und genug sexuelle Erfahrung in sagen zu können Sexueller Missbrauch hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Eine Frau die ihren Sohn als Partnerersatz nicht flügge werden lässt begeht Missbrauch. Dies geschieht in unserer Gesellschaft häufig. Diese Woche hat mich eine Kollegin an der Schulter berührt und eine hat mit 2 Mal auf den Hintern gehauen. Wenn ich das machen würde liefe ich in Gefahr meinen Job zu verlieren. Frauen dürfen sich in dieser Gesellschaft alles erlauben.

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kydianta 13.01.2018, 13:52
3. ausgewogen

Ein guter, ein ausgewogener Beitrag!

Schon die alten Griechen hinterließen uns das Maß für jede Debatte:
"μηδέν άγαν",
"Jede Übertreibung ist schlecht"!

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opinio... 13.01.2018, 13:58
4. Catherine, merci!

Auf einen derartigen Kommentar musste die Welt lange Warten. Großartig, dass er auch noch von so einer großartigen Frau kam, die ganz sicher einiges an Belästigungen zu ertragen hatte. Anbaggern gehört zum Leben der Primaten. Manche können es und manche lernen es nie, dazwischen ein breites Spektrum. Wenn es gegen den ausdrücklichen Willen fortgesetzt wird, dann sollte es bedenklich und ggf. rechtliche Konsequenzen haben. Dummheit und Ungeschicklichkeit sind schließlich auch nicht strafbar. Wehret den Anfängen eines Wiedererwachenden Puritanismus, seid tolerant!

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Horst-Güntherchen 13.01.2018, 14:09
5. Aus dem Ruder gelaufen

Genauso wie der Feminismus dieser Tage im Großen, so wurde die metoo-"Bewegung" im Kleinen von einer radikalen Minderheit gekapert. Was sinnvoll begann, wurde irgendwann absurd und heuchlerisch. Aus einem Hilfeschrei von "stummen" Opfern wurde eine Generalanklage von TrittbrettfahrerInnen, die sich Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Trauriger Höhepunkt: Die Inszenierung der hochdotierten Hollywoodsternchen in knappen, schwarzen Outfits bei den Golden Globes.

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kleinstaatengegner 13.01.2018, 14:20
6. Auf die Initiative von Mme Deneuve meldete sich

die Feministin Caroline de Haas in einem offenen Brief zu Wort und verkündete:" das jeden Tag Hunderttausende Frauen in Frankreich Opfer von Belästigungen wurden, Zehntausende von sexuellen Angriffen, Hunderte von Vergewaltigungen. Meine Familie und ich ( Vater, Mutter, Tochter) machen seit über 30 Jahren in unserem Lieblingsland; Frankreich, Urlaub. Ironischerweise sollten Mutter und Tochter das nun nicht mehr machen, da ja offensichtlich Horden von Vergewaltigern durch Frankreich ziehen. Wir werfen uns einen Tschador über und bereisen Saudi Arabien ( da ist alles schön getrennt und sicher ). Mein "böser" Mann kann dann allein nach Frankreich fahren und Frauen belästigen (obwohl ihm nichts ferner läge). Es ist erstaunlich, dass auf Grund von Behauptungen zum Teil hochdotierter Hollywoodschauspielerinnen solch eine Kampagne losgetreten wurde. Natürlich muss Vergewaltigung zeitnah angezeigt und bestraft werden oder noch besser gar nicht vorkommen. Der extreme Feminismus ist jedoch keine Hilfe. Er spaltet die Geschlechter und die Gesellschaft. Die hochgeschätzte Oriana Fallaci schrieb schon:" wo ist euer galliger Feminismus geblieben? Wie kommt es, dass ihr hinsichtlich eurer afghanischen Schwestern, der von den Macho-Schweinen in Rock und Turban hingerichteten, gefolterten, gedemütigten ......Frauen, das Schweigen.....nachahmt. Wie kommt es, dass ihr nicht mal ein kleines Potestgeschrei anstimmt...?" Gleichberechtigung brauchen alle, Feminismus keiner. NS: ich bin gespannt.

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jizzyb 13.01.2018, 14:22
7. Korrekte Übersetzung bitte!

Catherine Deneuve fordert nicht eine "Freiheit zu belästigen"!
Leider findet man diese bewusste Fehlübersetzung in vielen unserer feministischen Medien wieder, korrekt lautet ihre Aussage: "das Recht, auch mal lästig / aufdringlich zu sein"

Aber was erwartet man schon von feministischen Medien ... Und dann wundert Ihr euch, dass eure Auflage immer weiter in den Keller geht.

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sanfernando 13.01.2018, 14:22
8. Erfreuen...

...Komplimente eine Frau nicht mehr, weil man beim Charmeur Absichten im Hinterkopf vermuten muss? Stimmt es nicht mehr, dass Frauen gerne erobert werden möchten (wie sich das anhört!)?
Aber ich befürchte, ich schreibe mich hier um Kopf und Kragen, weil ich gerade sexueller Belästigung, Missbrauch und Vergewaltigung verharmlose...

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quark2@mailinator.com 13.01.2018, 14:27
9.

War hier nicht letztens ein Beitrag einer jungen Britin, die beklagte, die deutschen Männer würden nur gucken, aber nie was machen ? Ein junger (verheirateter) Mann in meiner Familie meinte letztens mal, man könne heutzutage kaum noch irgendwas machen, ohne Risiko, gleich mißverstanden zu werden, usw. ... Ich sage immer, das, was seit 25 Jahren hier mit den Männern gemacht wird, sorgt einfach nur dafür, daß es mangels Nachwuchs ausstirbt. Da kann Frau Sto... hier noch so oft schreiben, diese Einseitigkeit wäre schon OK. Ist sie nicht.

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