Forum: Panorama
Minus 40 Grad im Mittleren Westen: Amerika friert ein
AFP

Erfrierungen binnen Minuten, Flüge gestrichen, Bahnverkehr eingestellt, Schulen dicht: Die Kältewelle in den USA fordert erste Todesopfer. In Chicago nimmt jedes Polizeirevier Menschen auf, die sich vor dem Extremfrost schützen wollen.

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rickd 31.01.2019, 08:08
1. Und Kanada?

Nachdem diese Kältewelle ja wohl aus dem Norden kommt, frage ich mich, wie die Situation in Kanada ist, das ja noch weiter nördlich liegt. Gibt es dort keine Probleme?

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pr8kerl 31.01.2019, 08:43
2. Bilder erinnern an "The Day after Tomorrow"

Im Film friert die Nordhalbkugel der Erde ein, weil der Golfstrom abreisst und die gigantische Wasser-Umwälzpumpe ausfällt. Klar - stark überzeichnet. Aber mir kommt es so vor als ob der Einfluss der Menschheit auf das Klima vielschichtig ist und irreversibel. Alles wird extremer. Sommer werden immer heisser, Winter immer kälter. Jetzt verliert eventuell auch der Jetstream an Kraft und kann die eisige Kälte nicht mehr am Nordpol halten. Die Angst vor Klimakatastrophen bringt den Grünen 20-Prozent-Umfragewerte. Aber niemand, wirklich niemand, verändert sein Verhalten.

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hemschbäscher 31.01.2019, 08:53
3. Unglaublich kalt

Mir haben die gemessenen -18° C letzte Woche in Detroit schon gereicht. Und das auch ohne Windchill. 15 Minuten Spaziergang im Wald bei Sonne, blauem Himmel und Windstille und ich war ziemlich tiefgefroren. Bin ich froh, dass ich wieder zurück im „warmen“ Deutschland bin.

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klausmilewski 31.01.2019, 09:01
4. Kanada Probleme

mit Kaelte? 2010, Hostel in Edmonton, vor der Tuer rauchen bei - 32 C. Das Maedel am Empfang sagte: Ist doch waermer geworden, gestern waren es am Flughafen - 52C.
1986 Erzurum, 6 tuerkische Jungs von 12 - 14 wechseln die Hinterachsnabe meines LKW, draussen bei - 44C. Keine Probleme.

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adieu2000 31.01.2019, 09:03
5. Warum ist die Kälte so ein Problem in den USA?

Weil es dort leider viel mehr Armut gibt als in anderen Industrienationen, daher gibt es immer gleich viele Kälte-tote. Die Infrastruktur ist darüber hinaus teilweise hoffnungslos veraltet und das überfordert schnell die örtlichen Kommunen. Hinzu kommt das die Gemein-vorsorge recht übersichtlich ist.

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dladiges 31.01.2019, 09:08
6. Natur pur

waren auch die Räumdienste vom Shutdown betroffen ?

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Alter Falter 31.01.2019, 09:10
7.

Zitat von pr8kerl
Die Angst vor Klimakatastrophen bringt den Grünen 20-Prozent-Umfragewerte. Aber niemand, wirklich niemand, verändert sein Verhalten.
Wie kommen Sie zu diesem Schluss?
Wir haben unser Verhalten schon seit vielen vielen Jahren radikal verändert. Ich verzichte jetzt auf eine detaillierte Aufzählung, aber es ist alles enthalten, was möglich ist, wie Fahrrad fahren bei jedem Wetter, Verzicht auf Flugreisen, Förderung nachhaltiger und regionaler Lebensmittel, konsequente Vermeidung von Plastik etc usw und so fort. Und damit sind wir nicht alleine. Jeder kann was tun. Übrigens ohne die Grünen zu wählen.

Dieses ständige Behaupten, dass niemand was tut, soll doch nur die eigene Bequemlichkeit kaschieren.

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Rookie 31.01.2019, 09:19
8. CO2 am Anschlag

und das verursacht bekanntlich eine Erderwärmung, keine Kälte. CO2 "verschwindet" ja nicht so einfach in Winter, ist es weiterhin da und trägt zu Erwärmung bei. Das hindert aber dem Winter offensichtlich nicht, ziemlich "kalt" zu sein. Und der Golfstrom ist ja noch da (selbst wenn einige Grüne Politiker da eine andere Meinung sind.

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unky 31.01.2019, 09:26
9. Sicher noch zu wenige, die ihr Verhalten ändern

Zitat von pr8kerl
Im Film friert die Nordhalbkugel der Erde ein, weil der Golfstrom abreisst und die gigantische Wasser-Umwälzpumpe ausfällt. Klar - stark überzeichnet. Aber mir kommt es so vor als ob der Einfluss der Menschheit auf das Klima vielschichtig ist und irreversibel. Alles wird extremer. Sommer werden immer heisser, Winter immer kälter. Jetzt verliert eventuell auch der Jetstream an Kraft und kann die eisige Kälte nicht mehr am Nordpol halten. Die Angst vor Klimakatastrophen bringt den Grünen 20-Prozent-Umfragewerte. Aber niemand, wirklich niemand, verändert sein Verhalten.
Aber dass es niemand tut, ist falsch. Wir haben schon vor Jahren unser Auto abgeschafft, konsumieren nur noch das, was wir wirklich zum Leben brauchen, versuchen, Plastikmüll zu vermeiden, verzichten auf Flugreisen, kaufen weitgehend regional produzierte Lebensmittel. Kurz, wir bemühen uns durchaus um einen nachhaltigen Lebensstil - und ich kenne auch andere Menschen, die das noch viel konsequenter betreiben.

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