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Mythos und Wahrheit: Sechs Fakten zu Einbrechern in Deutschland
DPA

Urlaubszeit ist Einbruchszeit? Diebe haben es nur auf Reiche abgesehen? Sechs Mythen über Einbrüche - und was an ihnen dran ist.

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MWiese 16.07.2015, 18:05
1. 4000€ bar erbeutet...

Mal ehrlich. Wer lässt Zuhause 4000€ in Bar rumliegen....? Das ist fahrlässig, oder?

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Mimimat 16.07.2015, 18:11
2. Mythos 7:

Täter brechen überwiegend Nachts ein.
Das mag bei Büro- und Firmeneinbrüchen stimmen, aber nicht bei Wohnungen.
Nachts sind die Mieter nämlich zu Hause und ein Einbrecher möchte ungern erwischt werden. Jeder Polizist wird bestätigen können: die meisten Wohnungseinbrüche sind vormittags, wenn die meisten Mieter arbeiten sind.

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Bondurant 16.07.2015, 18:11
3. Typisches Abwiegeln

Einbrecher machten sich 2014 an weniger als 0,4 Prozent der Wohnungen zu schaffen.

Das ist nicht wenig. Eine von 250 Wohnungen im Jahr! Das heißt auch, in den letzten 10 Jahren ist jede 25. Wohnung von einem Einbruch betroffen gewesen. Wirklich kein Grund zur Besorgnis, oder? Übrigens: dass es sich bei den Tätern vornehmlich um osteuropäische "Banden" handelt, ist in Berlin/Brandenburg jedenfalls außer Zweifel.

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7Meilenstiefel 16.07.2015, 18:11
4. Mathematik

weniger als 0,004% wäre richtig. 0,4% wäre auch schon bedrohlich, oder? Egal, Mathe war noch nie eure Stärke!

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karabas 16.07.2015, 18:12
5. Anmerkung

Es ist einfacher, einen Drogenabhängigen aus unmittelbarer Nachbarschaft zu ermitteln als professionell agierende Nomaden - Einbrecher. Die etwa gleiche Quote bei Verurteilungen lässt vermuten, dass der Mythos stimmt. Ein Polizeikommissar sagte uns gegenüber, dass die meisten Einbrüche sehr wohl durch osteuropäische Banden verübt werden. Schade, dass political correctness die Berichterstattung beeinflusst.

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mischamai 16.07.2015, 18:16
6. Polizei oftmals ohne Sachkenntnis

In unserer näheren Familie waren es nun drei Einbrüche mit der immer gleich,schlechten Polizeiarbeit.Unmotiviert,schlecht recherchiert,absolut falsche Ermittlung,vorgeschobene Ausreden etc.
Als wir gegen 6 Uhr am Morgen den Notruf alarmierten (Rumänen waren bis in unser Schlafzimmer eingedrungen wo wir Zuhause waren,Auto gestohlen,Schmuck,Geld,Kamera etc.)sagte die Dienststelle dass noch Niemanden da sei,aber ab 8 Uhr und dann würde man den Herren bescheid sagen.Um 11 Uhr waren die Beamten dann bei uns,völlig gelangweilt und ohne wirklichen Fragenkatalog.Nachdem ich 14 Tage später dann 100 Km weiter meinen Wagen gegen 500 Euro auslösen musste war dieser von der Spurensicherung angeblich durchsucht.Bei der Heimfahrt bremste ich ein wenig und unter dem Beifahrersitz rutschten jede Menge anderes Diebesgut von anderen Einbrüchen hervor dass man bei der Begutachtung meines Wagens übersehen hatte.Also genauso gingen die Pannen bei den anderen Einbrüchen weiter,verlasse dich auf die Polizei und du bist verlassen.Ermittelt wird nur da wo es sich finanziell lohnt,bei den kleinen Autofahrern die mal 10 km/h zu schnell fahren.

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tailspin 16.07.2015, 18:20
7. Vernichtende Effizienz

Zusammengefasst, 12 % Verbesserung in der Verhinderung von Einbruechen in Haueser/ Wohnungen durch Eigenmassnahmen stehen einer echten Aufklaerungsquote von 3% durch die Polizei gegenueber. Wobei die 3% Auflklaerung noch lange nicht bedeuten, dass man seine Schaeden ersetzt bekommt.

Damit ist klar, wo mein sein Geld investieren sollte. Jedenfalls nicht in mehr Polizei. Eigenvorsorge ist um ein vielfaches wirksamer.

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peermarten 16.07.2015, 18:21
8. Mythos 4: Banden aus Osteuropa sind die neuen Täter

Wie kommt denn der Autor bitte dazu, aus einem fehlenden Beweis einen "Mythos" zu machen? Ist es nicht vielleicht so, dass die Zahl der tatverdächtigen "Osteuropäer" deshalb so gering ist, weil sie arbeitsteilig vorgehen, keine Spuren hinterlassen und über die nahe Grenze verschwinden? Bitte kurz mal das Thema Grenzkriminalität im Osten beleuchten, KDD und Einsatzleiter Ermittlungsgruppe KFZ-Diebstahl befragen...
Es dürfte wohl historisch einmalig sein, dass ein Land mit Verweis auf ein Grenzabkommen (Schengen) duldet, dass seine Bürger -und seien es nur 4 von 1000 pro Jahr- von gut organisierten Banden aus Nachbarstaaten ausgeplündert werden. Pfui.

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denkdochmalmit 16.07.2015, 18:24
9. Sicherheit

Der beste Schutz ist das Haus besser zu sichern als der Nachbar....

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