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Neue G-20-Öffentlichkeitsfahndung: Déjà-vu im Polizeipräsidium
DPA

Erneut startet die Hamburger Polizei eine Großfahndung nach G-20-Randalierern, bittet die Öffentlichkeit um Hilfe. Man habe keine andere Wahl, heißt es. Kritik gibt es trotzdem.

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BoMbY 16.05.2018, 20:47
1. Und die wahren Kriminellen werden nie bestraft.

Eigentlich müssten Scholz und alle anderen Verantwortlichen lange hinter Gittern sitzen. Der Gipfel hätte so niemals stattfinden dürfen, und das Ergebnis war absehbar - vielleicht sogar erwünscht, von Leuten wie Scholz, um sich dann mit ihrer vollkommen unnötigen harten Linie zu profilieren. Jeder Schaden, und jeder Verletzte, waren zu 100% vermeidbar.

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sirius08/15 16.05.2018, 21:23
2. Lächerlich!

"Die erste Öffentlichkeitsfahndung betrachten die Ermittler als "großen Erfolg". Von 107 Unbekannten aus dem Dezember habe man 35 identifiziert, so Zill. In zwei Fällen gab es Anklagen, zudem erging ein Strafbefehl."
2 Anklagen und ein Strafbefehl, das hat sich ja gelohnt!
Und was ist mit den anderen?
Von 107 Personen wurden demnach 104 grundlos verdächtigt und öffentlich an den Pranger gestellt.
Was ist eigentlich mit den prügelnden Beamten geschehen?
Leben wir wirklich noch in einem Rechtsstaat?
Ich bezweifle das sehr!

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redwed11 16.05.2018, 21:30
3.

Zitat von BoMbY
Eigentlich müssten Scholz und alle anderen Verantwortlichen lange hinter Gittern sitzen. Der Gipfel hätte so niemals stattfinden dürfen, und das Ergebnis war absehbar - vielleicht sogar erwünscht, von Leuten wie Scholz, um sich dann mit ihrer vollkommen unnötigen harten Linie zu profilieren. Jeder Schaden, und jeder Verletzte, waren zu 100% vermeidbar.
Stimmt, jeder Schaden und jeder Verletzte wären zu 100% vermeidbar wenn die Chaoten nicht randaliert, geplündert und Brände gelegt hätten. Sollen die gewählten Vertreter der Einwohner sich von irgendwelchen militanten Chaoten vorschreiben lassen wer wo und wann und überhaupt tagen darf. Somit hatte der Hamburger Senat wie auch die Bundesregierung völlig korrekt gehandelt. Für die Hamburger Ausschreitungen sind einzig und allein die verantwortlich, die zu diesen Krawallen aufgerufen und die diese Randale veranstaltet haben und sonst Keiner.
Aber es ist immer wieder der selbe Unsinn wenn hinterher behauptet wird nicht die Randalierer seien verantwortlich sondern Politiker die lediglich ihr Recht wahrgenommen haben dort zu tagen wo sie es für richtig halten und sich nicht von irgendwelchen selbsternannten Weltenretter Vorschriften machen lassen.

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HolmWolln 16.05.2018, 21:37
4. Ja, völlig logisch

Heute im Bundestag eröffnet die Kanzlerin des Landes uns, dem Souverän, das die Interessen der Stakeholder der Deutschen Automobilindustrie für ihre Regierung gewichtiger seien, als die Gesundheit der Bürger und die Rechtssicherheit von Kaufverträgen.
Deshalb, so die Kanzlerin, werde kein politischer Druck auf die Verantwortlichen für einige zehntausend Tote durch zusätzliche Emissionen sowie den Verlust von unzähligen Kunden durch Betrug der Protagonisten ausgeübt. Angesichts der nicht existenten Ermittlungen gegen die Verantwortlichen in Pokitik und Industrie werden diese Schwerkriminellen in Deutschland weder zur Rechenrecht gezogen, noch werden Bürger geschützt oder enrschädigt. Aber G20 Randalierer, die sich übrigens gegen diese Machenschaften stellen, werden mit Europaweiter Öffentlichkeitsfahndung Terroristen gleichgesetzt verfolgt. Da wundert man sich in der Politik und bei den Medien über die massiv steigende Wut auf ebendiese Player?? Echt?!

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skeptiker97 16.05.2018, 21:48
5. Zu spät

Gegen diese marodierenden Horden hätte sofort und mit mit der nötigen Entschlossenheit vorgegangen werden. Wer mit solcher Gewalt randaliert, muß mit adäquater Gewalt bekämpft werden. Ein Staat, der seine Bürger gegen solche Gewalt nicht schützt, es über längere Zeit nicht einmsl versucht, hat versagt.

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thelivingbushjr. 16.05.2018, 21:51
6. Richtig so.

Erstaunlich aber, warum man rechte Demos oder Konzerte etc. (teilweise völlig legitim) verbietet, aber die Welcome-to-Hell-Demo wurde erlaubt, obwohl es klar war, dass sich darunter nicht wenige Antifa-Terroristen versteckt würden. die alleine schon mit ihren Masken das Gesetz brachen.
Linker Terror sollte so behandelt werden wie rechter Terror behandelt wird, wenn nicht sogar noch intensiver (https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/radikale-von-links-die-unterschaetzte-gefahr-102.html).
Sie bewarfen die Polizei mit Steinen, Flaschen, Pflastersteine und bei einer Aufnahme sogar mit einem Molotov und beschossen einen Polizeihelikopter mit Silvesterrakten, hatten nachweislich Spitzel in der Polizei und sogar Propaganda in den Medien gemacht (z.B. Sören Kohlhuber), haben die halbe Stadt in eine zweite Oktoberrevolution verwandelt, Journalisten und "Rechte" verprügelt und mundtot gemacht und haben sich bei leisester Gegenwehr sofort in harmlose Zivilisten verwandelt.
Und sowas ist bei den Antifanten und Linksextremen ein normaler Tag, aber wehe, ein zwei Nazis versammeln sich irgendwo in der DDR und brüllen rum wie Affen, weil die zwei Flüchtlinge in ihren Ort ihnen erfundene Probleme bereiten.
Jedoch sollte Scholz nicht ungeschoren davonkommen (immerhin setzte er nachweislich die Staatsmänner deutlich vor seiner Stadt und den Einwohnern), jedoch sollte man die Polizei nicht verurteilen (wenn überhaupt wegen der Planung). Die haben da wortwörtlich um ihr Leben gekämpft (an Nr.1), weshalb man nicht über ein paar verprügelte Terroristen heulen sollte.

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NvO 16.05.2018, 22:11
7. @redwed11: Nicht aufregen, bringt nichts....

Als Hamburger betrachte ich die komplette Situation noch immer fasslungslos. Natürlich war die Polizeistrategie in Hamburg überzogen und hirnrissig. Dies rechtfertigt aber keinerlei Gewalt. Im Gegenteil haben aber Hetzer aus der Roten-Flora-Szene, wie Herr Beuth, noch dazu animiert, die Gewalt in andere Stadtteile zu tragen. Die Antifa und linke Szene in Hamburg hat doch jede moralische Deutungshoheit verloren!

@ HolmWolln: Tolle Argumentation. Logische Schlussfolgerung wäre jetzt die komplette Strafverfolgung in Deutschland einzustellen? Was hat VW mit den Randalen in Hamburg zu tun?

Ein Betroffener :(

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Dr. Kilad 16.05.2018, 22:16
8. Was ist mit den prügelnden Polizisten?

Die Demokraten sollten hier aufpassen. Man hat bereits Menschen, die keine Gewalt ausgeübt haben, zur Gewalttätern gemacht. Hier versucht man Menschen als Straftäter öffentlich als Straftäter zu denunzieren. Schon bereits die Fotos zeigen in vielen Fällen nämlich keine Gewaltakte.

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Stäffelesrutscher 16.05.2018, 22:26
9.

Zitat von thelivingbushjr.
Erstaunlich aber, warum man rechte Demos oder Konzerte etc. (teilweise völlig legitim) verbietet, aber die Welcome-to-Hell-Demo wurde erlaubt, obwohl es klar war, dass sich darunter nicht wenige Antifa-Terroristen versteckt würden. die alleine schon mit ihren Masken das Gesetz brachen. Linker Terror sollte so behandelt werden wie rechter Terror behandelt wird, wenn nicht sogar noch intensiver (https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/radikale-von-links-die-unterschaetzte-gefahr-102.html).
Haben Sie nicht mitbekommen, dass man Faschistenaufmärsche in Thüringen und Sachsen immer wieder erlaubt und selbst bei Straftaten (Zeigen von Hakenkreuzen, SS-Runen usw.) nicht einschreitet, während in Hamburg ein Camp auf dem Rasen verboten wurde, der den Rolling Stones problemlos zur Verfügung gestellt werden konnte, und dann eine bis dahin völlig friedliche Demo zusammen- und zerschlagen wurde, weil der Polizei die Geschwindigkeit beim Ablegen der Bandanas nicht passte?

Anderer Vergleich: Die Zündler im Volksparkstadion durften völlig ungehindert und maskiert ihre Brandsätze werfen.

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