Forum: Panorama
Nordrhein-Westfalen: Polizisten klagen über Schimmel und Mäuse in Büros
GdP NRW

Feuchte Wände, Gestank, Ungeziefer - laut einer Umfrage der Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen prangern Beamte den Zustand ihrer Gebäude an. Das Innenministerium gelobt Besserung.

strixaluco 14.11.2017, 16:12
1. das zieht sich durch den ganzen öffentlichen Sektor

Unter anderem sind auch Schulen und Universitäten oft in einem erbärmlichen bis gefährlichen baulichen Zustand. Da passiert noch nicht einmal etwas Substanzielles, wenn schon Betonbrocken von der Decke gefallen sind.

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Olli68 14.11.2017, 16:32
2. Verfall des öffentlichen Raums

Überall die gleichen Bedingungen: Ob Schulen oder Verwaltungen: keine größere Firma könnte so mit ihren Mitarbeitern umspringen, ohne wegen Verstoßes gegen Raumluft-, Hygiene- oder Lärmschutzbestimmungen mit Klagen überhäuft zu werden. Oder die Mitarbeiter suchen sich gleich was Besseres.
Brücken, Schwimmbäder, Bahnhöfe - alles genauso marode. Und das in einem der erfolgreichsten Länder der Welt.
Übrigens war am WE ein Freund aus Erfurt zu Besuch hier im Westen: "Igitt, wie sieht das hier denn aus, alles noch aus den Siebzigern, oder was?" Der Soli, ich glaube 1200 Milliarden - ist halt nur in eine Richtung geflossen. Ungerecht.

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Havel Pavel 14.11.2017, 16:44
3. Mäuse im Büro?

Sollten die Polizisten dort so leckere Sachen haben, dass sogar sich schon Mäuse ins Büro wagen? Dachte bisher immer Mäuse kämen nur in windige Bretterbuden aber dass Büros derartig grosse Durchschlupföffnungen haben war mir bisher nicht geläufig. Also Katzen zulegen oder Mausefallen aufstellen, gibts in jedem Baumarkt! Und was den Schimmel anbetrifft würde ich es mal mit Lüftn versuchen, denn offensichtlich ist die relative Luftfeuchtigkeit in der Bude viel zu hoch. Kann man übrigens auch messen!

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Friend of freedom 14.11.2017, 16:50
4. Wenn also alles im Staatsbesitz wäre...

... dann würde es über all so aussehen. Vielleicht sollte man mal schauen, ob man nicht mehr Privatwirtschaft sogar in die Bereiche einbringen kann, die traditionell mit dem Staat in Verbindung gebracht werden. Also eben nicht nur Schulen, sondern zB. auch in Sicherheitsbelangen. Es werden ja auch jetzt schon viele Sicherheitsprodukte von der Privatwirtschaft bereit gestellt, wie zB. Schlösser, Türen, Fenster, Alarmanlagen, Türsteher in Diskotheken, und private Sicherheitskräfte in Kaufhäusern. Wenn die Straßen in einer Nachbarschaft den Anwohnern als gemeinsames Privateigentum gehören würden (so wie zB. das Treppenhaus eines mehrstöckigen Wohnhauses gemeinsam den Wohnungseigentümern gehört), dann könnten sie selber einen Sicherheitsdienst engagieren um in der Nachbarschaft für Sicherheit zu sorgen.

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zensurgegner2017 14.11.2017, 17:04
5.

Zitat von Friend of freedom
... dann würde es über all so aussehen. Vielleicht sollte man mal schauen, ob man nicht mehr Privatwirtschaft sogar in die Bereiche einbringen kann, die traditionell mit dem Staat in Verbindung gebracht werden. Also eben nicht nur Schulen, sondern zB. auch in Sicherheitsbelangen. Es werden ja auch jetzt schon viele Sicherheitsprodukte von der Privatwirtschaft bereit gestellt, wie zB. Schlösser, Türen, Fenster, Alarmanlagen, Türsteher in Diskotheken, und private Sicherheitskräfte in Kaufhäusern. Wenn die Straßen in einer Nachbarschaft den Anwohnern als gemeinsames Privateigentum gehören würden (so wie zB. das Treppenhaus eines mehrstöckigen Wohnhauses gemeinsam den Wohnungseigentümern gehört), dann könnten sie selber einen Sicherheitsdienst engagieren um in der Nachbarschaft für Sicherheit zu sorgen.
Au ja, private Polizei
Die nur ermittelt, wenn die Rendite stimmt....
Haben Sie mal darüber nachgedacht, dass Privat unter 17% Rendite nicht investiert?
Sie haben sicherlich recht, dass DANN investiert und saniert wird, aber eben zu Lasten des Steuerzahlers, PLUS Rendite

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hexenbesen.65 15.11.2017, 06:35
6.

Zitat von Olli68
Überall die gleichen Bedingungen: Ob Schulen oder Verwaltungen: keine größere Firma könnte so mit ihren Mitarbeitern umspringen, ohne wegen Verstoßes gegen Raumluft-, Hygiene- oder Lärmschutzbestimmungen mit Klagen überhäuft zu werden. Oder die Mitarbeiter suchen sich gleich was Besseres. Brücken, Schwimmbäder, Bahnhöfe - alles genauso marode. Und das in einem der erfolgreichsten Länder der Welt. Übrigens war am WE ein Freund aus Erfurt zu Besuch hier im Westen: "Igitt, wie sieht das hier denn aus, alles noch aus den Siebzigern, oder was?" Der Soli, ich glaube 1200 Milliarden - ist halt nur in eine Richtung geflossen. Ungerecht.
Sagen Sie das nicht zu laut, das mit ihrem Bekannten aus dem Osten...sonst kommt sofort wieder ein "Mimimi" von denen. Mir ist auch schon aufgefallen, dass es "dort" besser aussieht als bei uns... Bei uns verrottet alles, und die bekommen die neuesten Autobahnen hingestellt, die neuesten Fabrikanlagen....aber immer wieder kommt "Mimimi".

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