Forum: Panorama
Privat-U-Boot geborgen: Schwedische Journalistin bleibt verschwunden
Larsen/ EPA/ REX/ Shutterstock

Die dänische Polizei hat das gesunkene U-Boot des Tüftlers Peter Madsen gehoben - und niemanden an Bord gefunden. Der 46-Jährige steht unter Verdacht, eine mitreisende Journalistin getötet zu haben.

Seite 1 von 2
DerLaunige 13.08.2017, 14:01
1. Ist die Insel

auf der er sie abgesetzt haben will eigentlich bewohnt oder irgendwie mit dem Festland verbunden?

Beitrag melden
Chrishan Schaf 13.08.2017, 14:40
2. Alles Vermutung und daraufhin einen Haftbefehl?

"Die dänische Polizei teilte in Kopenhagen mit, sie habe bei einer Durchsuchung des Boots keine Leiche gefunden."

Bisher dachte ich, nur die schwedische Justiz tickt in Zusammenhang mit Weibern voll aus (s. Assange).

Beitrag melden
Newspeak 13.08.2017, 14:52
3. ...

Gibt es denn irgendeinen anderen Anhaltspunkt, fuer den Verdacht, dass der Mann die Frau ermordet hat, ausser dem Verschwinden? Vermutlich will die Polizei das nicht oeffentlich machen. Aber dann stellt sich die Frage, welchen Informationswert die Nachricht eigentlich hat. Selbst wenn der Mann sein U-Boot selbst versenkt haben sollte, was hat das mit dem Verschwinden der Journalistin zu tun? Entweder man kann harte Fakten berichten, oder man sollte solche Spekulationen sein lassen.

Beitrag melden
Motorpsycho 13.08.2017, 15:39
4.

Na ja, wenn es Anhaltspunkte gibt, dass er das Boot absichtlich versenkt hat, kann man da schon mal einen Anfangsverdacht formulieren, denke ich.

Beitrag melden
kritischergeist 13.08.2017, 15:43
5. Ohne den geringsten Anhaltspunkt und Beweis....

....stellt SPON Peter Madson unter Verdacht. Die Schlagzeile ist wohl höherwertig als die Reputation dieses Mannes. Medien können Karrieren zerstören und Menschen vernichten. Kann man nicht warten bis Polizei und Justiz mehr Klarheit haben? Nicht umsonst ist unter allen Berufsgruppen das Ansehen von Journalisten ganz unten auf der Liste.

Beitrag melden
demwz 13.08.2017, 16:25
6.

Zitat von Newspeak
Gibt es denn irgendeinen anderen Anhaltspunkt, fuer den Verdacht, dass der Mann die Frau ermordet hat, ausser dem Verschwinden?
Als ich den Bericht gelesen habe stand da es gäbe Anhaltspunkte dass er das U-Boot absichtlich absaufen lies.
Sowas macht man ja auch nicht alle Tage ...
Kann sein, dass Sie einen anderen Artikel gelesen haben ?

Beitrag melden
Hafturlaub 13.08.2017, 17:42
7.

Zitat von kritischergeist
Ohne den geringsten Anhaltspunkt und Beweis........stellt SPON Peter Madson unter Verdacht. Die Schlagzeile ist wohl höherwertig als die Reputation dieses Mannes. Medien können Karrieren zerstören und Menschen vernichten. Kann man nicht warten bis Polizei und Justiz mehr Klarheit haben? Nicht umsonst ist unter allen Berufsgruppen das Ansehen von Journalisten ganz unten auf der Liste.
Ich weiß nicht ob sie den Artikel gelesen haben, denn dort steht "Peter Madsen, sitzt seit Samstag wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts in Untersuchungshaft."

Was soll SPON denn ihrer Meinung nach schreiben? Das er zu Unrecht in U-Haft sitzt und keinerlei Verdacht besteht?

Beitrag melden
Zaunsfeld 13.08.2017, 18:24
8.

Zitat von Newspeak
Gibt es denn irgendeinen anderen Anhaltspunkt, fuer den Verdacht, dass der Mann die Frau ermordet hat, ausser dem Verschwinden? Vermutlich will die Polizei das nicht oeffentlich machen. Aber dann stellt sich die Frage, welchen Informationswert die Nachricht eigentlich hat. Selbst wenn der Mann sein U-Boot selbst versenkt haben sollte, was hat das mit dem Verschwinden der Journalistin zu tun? Entweder man kann harte Fakten berichten, oder man sollte solche Spekulationen sein lassen.
Ich sehe das normalerweise ebenso wie Sie. Aber wenn jemand versehentlich (oder absichtlich) sein U-Boot versenkt, kurz nachdem eine Journalistin spurlos verschwunden ist, die er kurz zuvor von eben jenem U-Boot ohne Zeugen auf irgendeiner Insel im Kopenhagener Hafen abgesetzt hat und die seitdem dem Anbordgehen niemand mehr gesehen hat, dann fände ich das auch schon einen seltsamen Zufall.

Kann natürlich wirklich Zufall sein, aber das wäre in jedem Land der Welt glasklar ein sehr starker Anfangsverdacht, der Ermittlungen rechtfertigt.

Beitrag melden
IvicaMarkovic 13.08.2017, 18:36
9.

Leute, euch ist schon klar, dass die Polizei aus sogenannten ermittlungstaktischen Gründen nicht alle Indizien und Beweise, die sie besitzt, in die Welt hinausposaunt?
Dänemark ist ein vorbildlicher Rechtsstaat, da werden keine Haftbefehle ohne hinreichenden Verdacht ausgestellt.

Beitrag melden
Seite 1 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!