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Prostitution: Saarland verbietet käuflichen Sex ohne Kondom
DPA

Das Saarland hat ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Prostitution verabschiedet. Demnach soll es künftig eine Kondompflicht für käuflichen Sex geben. In Saarbrücken wurde zudem der Straßenstrich radikal eingeschränkt.

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mm71 25.02.2014, 20:22
1.

Zitat von sysop
"Es geht hier nicht um Repressalien, sondern auch darum, über das Thema zu reden, dass man auch mal fragen muss, welche Männer gehen überhaupt dorthin."
Mich würde in dem Zusammenhang mal interessieren, welche möglichen Antworten die Bürgermeisterin dazu so erwartet und welche Konsequenzen das jeweils haben soll. Ich meine, wenn sie schon fragt...

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mythix 25.02.2014, 20:24
2. Kondompflicht..

Wer überprüft sowas? Und vorallem wie?
Ich würde mich da glatt undercover zur Verfügung stellen..

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Zaunsfeld 25.02.2014, 20:25
3.

Ich war zwar noch nie bei einer Prostituierten und werde wahrscheinlich auch nie zu einer gehen, aber so langsam geht einem dieses Geheuchle unserer Pseudochristen echt auf den Geist, zumal es doch gerade die biederen und braven Konservativen sind, die am liebsten solche Dienste in Anspruch nehmen, um sich dort das zu holen, was sie zu Hause nicht bekommen.
Bald führen wir auch die Kopftuchpflicht deutschlandweit ein ... dauert nicht mehr lange.

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MartinK. 25.02.2014, 20:25
4. Aha

Zitat von sysop
Das Saarland hat ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Prostitution verabschiedet. Demnach soll es künftig eine Kondompflicht für käuflichen Sex geben. In Saarbrücken wurde zudem der Straßenstrich radikal eingeschränkt.
Und wer kontrolliert das? Müssen die gebrauchten Kondome gesammelt und ne Freier-Strichliste geführt werden? Und morgens nach der Schicht kommt das Ordnungsamt und zählt nach?
Mein liebes Heimatland. Das ist nix Halbes und nix Ganzes.

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GyrosPita 25.02.2014, 20:31
5.

Zitat von sysop
Das Saarland hat ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Prostitution verabschiedet. Demnach soll es künftig eine Kondompflicht für käuflichen Sex geben. In Saarbrücken wurde zudem der Straßenstrich radikal eingeschränkt.
Das ist aber interessant. Wie wird das denn überprüft? Kommt da zwischendurch ein Mitarbeiter vom Ordnungsamt vorbei und guckt mal nach? Oder muß Mann mit seiner Favoritin sich zwecks Vollzug in eine Amtsstube begeben???

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Christian Weiss 25.02.2014, 20:35
6. Intelligentes Gesetz

Wie man eine Kondompflicht kontrolliert, kann die Saarländer Legislative auch nicht erklären. Vielleicht könnte man einen Pflichtkonsum von zehn Kondomen pro Tag und eine Entsorgungsgebühr auf den Kondomen erheben, welche den Prostituierten wieder zurückerstattet wird, wenn sie die Sperma befüllten Lümmeltüten auf das zuständige Saarländer Landesamt zurückbringen.

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WernerS 25.02.2014, 20:37
7. Armut verbieten

Armutsprostitution wird verboten. Großbordelle werden genehmigt.
Statt Präservativen hätte man doch auch Mindestpreise vorschreiben können.

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killi 25.02.2014, 20:42
8.

Gute Idee, wird aber nichts bringen. Das Problem der Massenprostitution und Geschlechtskrankheiten muss man anders lösen. Zum Beispiel mit der Wiedereinführung der Arztbesuchspflichten (keine Ahnung wie die hiess). Weshalb Deutschland so erpicht darauf war, den Freiern Europas ein goldenes Schloss zu bauen, ist mir echt fragwürdig, hat ja nur den Freiern und Zuhälter was gebracht. Die Prostituierten selber leiden grösstenteils massiv darunter, dabei wollte man doch gerade diese Berufsbranche damit schützen...

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Urzweck 25.02.2014, 20:47
9. Das geht die Bürgermeisterin nichts an!

"Es geht hier nicht um Repressalien, sondern auch darum, über das Thema zu reden, dass man auch mal fragen muss, welche Männer gehen überhaupt dorthin."

Das muss man NICHT fragen! Das geht die Dame auch nichts an. Will sie wissen, wen sie an den Pranger stellen kann? Einvernehmlicher Sex soll m.E. nicht verboten werden, auch käuflicher nicht. Es scheint ihr doch um Repressalien zu gehen, sie will nämlich auch die ganze Stadt zur Sperrzone erklären!
Geht es hier nur um weibliche Prostituierte? Was ist mit männlichen? Ich bin auch dafür, dass Prostituierte wie Freier gesund bleiben, aber irgendwie ist die ganze Veranstaltung einfach nur altmodisch und unnütz!
20€ für 20 Minuten finde ich zudem angemessen! Die Prostituierten haben kaum Kosten, und brauchen auch nur wenig Ausbildung, vermutlich zahlen sie i.w. auch keine Steuern.

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