Forum: Panorama
"Sandy"-Folgen: Eine Million Liter Diesel fließen aus zerstörtem Tank
AP

Nach Hurrikan "Sandy" droht an der US-Ostküste ein großer Umweltschaden. In einer Raffinerie in New Jersey ist ein Tank leck geschlagen, große Mengen Diesel traten aus. Andernorts beginnen die Aufräumarbeiten. In New York können die Menschen die U-Bahn vorerst kostenlos nutzen.

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juergw. 01.11.2012, 12:04
1. Macht nix ...

Zitat von sysop
Nach Hurrikan "Sandy" droht an der US-Ostküste ein großer Umweltschaden. In einer Raffinerie in New Jersey ist ein Tank leck geschlagen, große Mengen Diesel traten aus. Andernorts beginnen die Aufräumarbeiten. In New York können die Menschen die U-Bahn vorerst kostenlos nutzen.
wieviel Liter Rohöl sind damals im Golf von Mexico aus dem Bohrloch ausgeströmmt ?Einhundert Million Liter ?

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piton 01.11.2012, 12:19
2. Kein Wunder ....

...dass die Schäden solch ein Ausmaß erreichen. Die US Infrastuktur ist einfach verrottet. Wenn mman den Staat durch permanente Steuersenkung und ausuferndes Militärbudget kurz hält, kann auch keine ordentliche Vorsorge erwartet werden. Uralte Deiche, marode Kraftwerke und ein Leitungsnetz, das unter Drittweltniveau liegt sind bei etwas stärkerem Wind und Regen schlicht unbrauchbar. Sandy war nur ein Kategorie 2 Hurricane derf sich dann auch noch beim Landfall abgeschwächt hat. Also keine wirkliche Katastrophe. Ich habe in der Karibik mehrere Kategorie 4 und 5 Hurricanes erlebt und muß sagen, dass man dort besser vorbereitet war und sich die Schäden in Grenzen hielten. Was immer zuerst wegfliegt sind die Leichtbauhäuser im US Stil. Und der Strom wird rechtzeitig vor dem Hurricane abgeschaltet um Unfälle und Brände zu vermeiden. Auch Gasleitungen kann man rechtzeitig abstellen.
Im übrigen wird das ganze Thema in unseren Medien viel zu hoch gespielt. Gibt es nichts Wichtigeres zu berichten?

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Tassilo 01.11.2012, 12:19
3. New Yorker Infrastruktur

Zitat von sysop
Nach Hurrikan "Sandy" droht an der US-Ostküste ein großer Umweltschaden. In einer Raffinerie in New Jersey ist ein Tank leck geschlagen, große Mengen Diesel traten aus. Andernorts beginnen die Aufräumarbeiten. In New York können die Menschen die U-Bahn vorerst kostenlos nutzen.
Man muss sagen, dass sich fuer viele New Yorker die Dinge ziemlich schnell normalisiert haben. Es hat mich besonders erstaunt, wie schnell Teile des U-Bahn Netzes ihren Dienst wieder aufgenommen haben. Es fahren zwar erst knapp die Haelfte der Linien, aber Queens ist jetzt wieder mit Manhattan verbunden. Ich habe heute morgen sicherheitshalber die Bahn um sechs Uhr genommen, um der rush hour aus dem Weg zu gehen. Die wird heute wohl noch moerderisch sein.

Ueberhaupt, Queens. 2005 gab es einen tagelangen Stromausfall in Astoria im Sommer, ganz ohne Sturm. Hier waren sich alle sicher, dass Strom das erste sein wuerde, das sich verabschiedet. Mit Ausnahme der verheerenden Feuer auf Rockaway hielt diesmal die Infrastruktur in Queens stand. Manhattan hat wohl suedlich der 34. Strasse immer noch keinen Strom. Queens (und auch weite Teile Brooklyns) hatten diesmal keine Stromausfaelle. Man wundert sich, ob ConEd seit 2005 heimlich das Stromnetz verbessert hat.

Hier ist uebrigens der flickr Stream der MTA, der einige der Schaeden am U-Bahn Netz dokumentiert: Flickr: MTAPhotos' Photostream Im Sueden Manhattan sind wohl einige der Stationen bis hoch zur Strasse vollgelaufen. So sehr einem mitunter die MTA hier auf die Nerven gehen kann, wenn's brenzlich wird, ist auf sie Verlass.

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germanvirgin 01.11.2012, 12:33
4. Sie

Zitat von piton
...dass die Schäden solch ein Ausmaß erreichen. Die US Infrastuktur ist einfach verrottet. Wenn mman den Staat durch permanente Steuersenkung und ausuferndes Militärbudget kurz hält, kann auch keine ordentliche Vorsorge erwartet werden. Uralte Deiche, marode Kraftwerke und ein......
moegen wohl in der Karibik bei Hurricanes dabei gewesen sein, aber bei Sandy nicht oder doch ? Also dannn einfach mal die.... Und die alte Leier von der Infrastruktur und Stromkabel .... schmieren sie sich am Besten in die Haare

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germanvirgin 01.11.2012, 12:35
5. in

Zitat von sysop
Nach Hurrikan "Sandy" droht an der US-Ostküste ein großer Umweltschaden. In einer Raffinerie in New Jersey ist ein Tank leck geschlagen, große Mengen Diesel traten aus. Andernorts beginnen die Aufräumarbeiten. In New York können die Menschen die U-Bahn vorerst kostenlos nutzen.
New York koennen die Leute vorerst kostenlos U-Bahn fahren, in Deutschland waere erst mal eine Preiserhoehung notwendig gewesen.

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Tuennemann 01.11.2012, 12:39
6. Shell Köln Godorf

Zitat von sysop
Nach Hurrikan "Sandy" droht an der US-Ostküste ein großer Umweltschaden. In einer Raffinerie in New Jersey ist ein Tank leck geschlagen, große Mengen Diesel traten aus. Andernorts beginnen die Aufräumarbeiten. In New York können die Menschen die U-Bahn vorerst kostenlos nutzen.
Dort sind eine Millionen Liter Kerosin ins Erdreich gesickert und bisher ist fast nichts dagegen unternommen worden.

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spon-facebook-1425926487 01.11.2012, 12:52
7.

11 Millionen? Na toll. Ich frage mich, wie man so geizig sein kann..?? Das ist ungefähr die Hälfte (!) von dem, was unser kleiner Nachbar Österreich (!) für das Tsunami Hochwasser in Asien gespendet hat. Deutsche Privatleute haben damals übrigens (nur mal so zum Vergleich) allein 550 Millionen ca. gespendet). Auch hier zeigte unser schönes Land eben wieder mal, dass es auch anders geht, denn Menschlichkeit kennt keine Grenzen.

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whitewolfe 01.11.2012, 12:54
8. Es hätte in Deutschland keine Baugenehmigungen gegeben um die Häuser so eng aneinander zu bauen.

So wird es Feuer einfach gemacht von Haus zu Haus überzuspringen.Ausserdem hätte es auch keine Baugenehmigungen für die Häuser direkt am Strand gegeben,man muss aml daran denken das der Atlantik,andres als die Ostsee,Ebbe und Flut hat.Das das irgendwann mal in die HOSE geht konnte man sich vorstellen.Der Alptraum der Amerikaner dürfte ein Hurrican direkt auf die Küste Miamis sein.Da stehen Hochhäuser direkt am Strand.

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guenter47 01.11.2012, 13:11
9. Selbst Schuld?

Klimawandel - gibt es nicht. Umweltschutz - ist was für linke Spinner. Maßloser Konsum - sparen sollen die Anderen. Ja, liebe US-Bürger ihr macht nicht nur euer schönes Land kaputt, sondern den ganzen Planeten. Wählt nur weiter Umwelt-Rambos wie Ronald Reagen, George W. Bush oder Mitt Romney, dann braucht ihr euch keine Sorgen wegen der Zukunft zu machen. Die habt ihr - und leider auch wir - nämlich nicht. guenter_haarmann@yahoo.de

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