Forum: Panorama
Schießerei an US-Schule: Mehrere Verletzte an High School in Florida
AP

Eine Schießerei an einer High School nördlich von Miami hat eine Kleinstadt in den Ausnahmezustand versetzt. Der Schütze sei noch auf freiem Fuß, warnte die Polizei.

best.lars 15.02.2018, 02:22
1. United States of Absurdity

Mittlerweile ist es eine traurige Standardmeldung aus den USA. Das Bedauern und das Phrasendreschen wird wieder groß sein.

Am Ende ist es wieder nur ein Beleg, wie gefährlich die Waffenlobby und wie korrupt die amerikanische Politik ist. Wenn beides nicht durchbrochen wird, wird es so weitergehen.

Beitrag melden
g.eliot 15.02.2018, 04:06
2. 19. Schießerei in sechs Wochen

Die 19. Schießerei in US Schulen in sechs Wochen dieses Jahr.
Das ist schaurig, das ist unendlich traurig. Es ist unerträglich, dass Politiker nur zusehen oder wie in Obamas Amtszeit, jeden Vorschlag blockieren.

Wenn ein ehemaliger psychisch auffälliger Schüler eine semiautomatische Waffe AR-15 besitzt und damit seine ehemaligen Klassenkameraden erschießen will: Was hat das mit dem 2nd Amendment zu tun? Was hat das mit zivilen Freiheiten der Amerikaner zu tun?

Viele Amerikaner fühlen sich inzwischen hilflos, frustriert und wütend.
Von den konservativen Politikern bzw. den Waffen-Fans kommt nach jeder Schießerei die unsinnige Bemerkung: Es sei pietätlos, jetzt, so kurz nach der Tat, über Waffenkontrollen zu reden, stattdessen sollten die Menschen beten. Welch eine unglaubliche Heuchelei.

Und jetzt haben die Amerikaner auch noch einen von der NRA mit zig Millionen gesponserten Waffenlobbyisten als Präsidenten.
Einen, der nach dem Orlando Nachtclub Mordanschlag vorschlug, dass das Tragen der Waffen in Bars und Clubs zugelassen werden sollte, damit die (betrunkenen) Gäste sich in solch einer Situation künftig verteidigen könnten. Dieser Vorschlag war sogar für die NRA zu abwegig, und sogar die haben Trumps Vorschlag abgelehnt.

Auch hatte Trump in seiner Wahlkampagne sich dafür eingesetzt, dass Schulen nicht mehr zu waffenfreien Zonen gehören sollten. Trumps heutiger Kondolenz-Tweet hat bei mir den Eindruck hinterlassen, als ob das auch jetzt sein Lösungsvorschlag wäre, gemäß seinen Worten im Tweet: "No child, teacher or anyone else should ever feel unsafe in an American school."

***
Trump hat unmittelbar nach seinem Amtseintritt die Background Checks psychisch Kranker, die einen gesetzlichen Vormund in Anspruch nehmen müssen, rückgängig gemacht.
Trump hat verdecktes Tragen von Waffen innerhalb der USA staatsübergreifend zugelassen. Dieses Gesetz wurde im Dezember 2017 verabschiedet.
Von ihm ist nicht zu erwarten.

Beitrag melden
hevopi 15.02.2018, 07:17
3. Unglaubwürdig,

dass die Amerikaner langsam begreifen: Es kann so mit der "freien" Waffenpolitik mit immer mehr Morden so weitergehen.

Beitrag melden
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!