Forum: Panorama
Schiffsunglück: Geborgenes Crew-Mitglied der "Bounty" ist tot
REUTERS

Die dramatische Rettungsaktion mit zwei Helikoptern - für ein Crew-Mitglied des gesunkenen Segelschiffs "Bounty" kam die Hilfe zu spät: Eine Frau konnte noch ohnmächtig aus dem Wasser gezogen werden, starb aber an den Folgen der Havarie. Der Kapitän wird noch vermisst.

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atemlos9 30.10.2012, 06:37
1. Frage

Wieso schippern die denn mit der HMS Bounty vor der Küste, wenn "Sandy" im Anmarsch ist??
Schade um das schöne Schiff. Traurig für die unnötigen Menschenverluste.

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rabula_raser 30.10.2012, 06:41
2. Makaberes Drama oder der Tanz auf dem Vulkan

Zitat von sysop
Die dramatische Rettungsaktion mit zwei Helikoptern - für ein Crew-Mitglied des gesunkenen Segelschiffs "Bounty" kam die Hilfe zu spät: Eine Frau konnte noch ohnmächtig aus dem Wasser gezogen werden, starb aber an den Folgen der Havarie. Der Kapitän wird noch vermisst.
Eine der seltsamen Formen menschlicher Hybris besteht wohl darin, das Leben so wenig zu wertschätzen, dass die sich selbst als "Eliteangehörigen" bei ihren Selbstinszenierungen bei solchen Wetterlagen nicht nur als egomane "Sturmreiter" selbst in Lebensgefahr begeben, wie die Menschen, die als Besatzung und Mitfahrer auf "dieser Bounty" es dokumentierten.

Die seltsame Spezies der "Armstrongianer" entblödet sich ja nicht einmal, selbst bei angenommenen Vulkanausbrüchen auf den Gipfelgrat solcher Vulkane zu kraxeln oder andere "spektakuläre" Unternehmungen zu unternehmen, die ihre Gier nach Sensation und öffentlicher Beachtung befriedigt und ihr Leben elementar gefährdet.

Todessehnsucht einer untergehenden Kultur, wie die der post-demokratischen und post-industrieellen Besitzstandsfeudalstaaten Europas, Asiens und den USA, scheint Ausdrück für deren extreme Maniriertheit und ihren hybriden Größenwahn, für den in Deutschland ja auch solche Exzellenzelit'arier' wie Kohl, Genscher, Lambsdorf, Schröder, Fischer, Guttenberg, Merkel und v.a.m. stehen.

Eine seltsame Spezies, diese Menschen, denen die das Leben selbst offenbar so gar nicht als Wunder zu gelten im Stande ist, dass sie es selbst zu vernichten trachten.

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hhismanic 30.10.2012, 07:20
3. Wettprognosen ignoriert?

So tragisch der Ausgang dieses Segelabenteuers für die betroffenen Besatzungsmitglieder, so zwingend stellt sich die Frage, warum das Schiff überhaupt in diesem Sturmgebiet unterwegs war. Schon seit Tagen warnen US-Meteorologen vor dem „Jahrhundertsturm Sandy“.
Hat der Kapitän die Wetterprognosen ignoriert?

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hhismanic 30.10.2012, 08:08
4. Wettprognosen ignoriert?

So tragisch der Ausgang dieses Segelabenteuers für die betroffenen Besatzungsmitglieder, so zwingend stellt sich die Frage, warum das Schiff überhaupt in diesem Sturmgebiet unterwegs war. Schon seit Tagen warnen US-Meteorologen vor dem „Jahrhundertsturm Sandy“.

Hat der Kapitän die Wetterprognosen ignoriert?

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leastsquare 30.10.2012, 08:09
5. unverständlich

So tragisch das Ganze auch ist ,frage ich mich, wieso das Segelboot überhaupt noch dort war. Vor dem Sturm wurde doch inzwischen seit über einer Woche gewarnt.

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k1ck4ss 30.10.2012, 08:28
6. bounty

der name stammt von dewr bounty, auf der es 1789 die beruehmte meuterei gab.
"benannt nach dem hollywood-klassiker" - oh man, das sagt alles. wieso nicht gleich, "das boot versuchte in die gleichen schwierigkeiten zu gelangen, wie sie im hollywoodfilm "der sturm" mit george clooney verfilmt wurden"?

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prego78 30.10.2012, 09:25
7. Tragisch

Aber ich frage mich wie hoch die Aroganz sein muss, wenn man ein Schiff, was früher von 200 ausgebildeten Seeleuten gesteuert wurde, nur mit 16 Besatzungsmitgliedern rausschickt. Wehe da fällt mal der Strom aus. Segel reffen praktisch unmöglich. Huch, da ist ja der Strom ausgefallen. Pech.

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chuckal 30.10.2012, 09:25
8. Mindestens so seltsam

Zitat von rabula_raser
Eine der seltsamen Formen menschlicher Hybris besteht wohl darin, das Leben so wenig zu wertschätzen, dass die sich selbst als "Eliteangehörigen" bei ihren Selbstinszenierungen bei solchen Wetterlagen nicht nur als egomane "Sturmreiter" selbst in Lebensgefahr begeben, wie die Menschen, die als Besatzung und Mitfahrer auf "dieser Bounty" es dokumentierten. Die seltsame Spezies der "Armstrongianer" entblödet sich ja nicht einmal, selbst bei angenommenen Vulkanausbrüchen auf den Gipfelgrat solcher Vulkane zu kraxeln oder andere "spektakuläre" Unternehmungen zu unternehmen, die ihre Gier nach Sensation und öffentlicher Beachtung befriedigt und ihr Leben elementar gefährdet. Todessehnsucht einer untergehenden Kultur, wie die der post-demokratischen und post-industrieellen Besitzstandsfeudalstaaten Europas, Asiens und den USA, scheint Ausdrück für deren extreme Maniriertheit und ihren hybriden Größenwahn, für den in Deutschland ja auch solche Exzellenzelit'arier' wie Kohl, Genscher, Lambsdorf, Schröder, Fischer, Guttenberg, Merkel und v.a.m. stehen. Eine seltsame Spezies, diese Menschen, denen die das Leben selbst offenbar so gar nicht als Wunder zu gelten im Stande ist, dass sie es selbst zu vernichten trachten.
wie die Spezies, die ihre kostbare Lebenszeit beim Schreiben post-post-intelektueller Forumsbeiträge vergeudet, als Ausdrück ihrer extremen Marinade und hybriden Größenwahns beim Reiten weißer Schimmel im schwurbeligen Ausdrucksprofilgelände, denen Sinn, Inhalt, Faktenkenntnis und Sachlichkeit gar nichts mehr gelten....oder so!

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ludenhugo 30.10.2012, 09:27
9. Theorie und Praxis...

Ja, warum fährt man da bloss rum, mit so einem tollen Schiff. Und mit Menschen drauf noch dazu. In einem Hurrikan! Unverantwortlich sowas!

Hat jemand von Ihnen schon mal einen Sturm auf See erlebt? So mit 5 Meter Welle und ein bißchen Wind? Glauben Sie mir, bei der Prognose "Hurrikan in 5 Tagen auf Ihrem Kurs" versuchen Sie alles um ausser Reichweite zu kommen. Die Bounty ist allerdings ein Dreimaster älteren Musters, kein Ocean Racer. Die beste Wahl mit so einem Schiff ist, sich soweit vom Zentrum zu entfernen, wie es geht, aber auch, möglichst weit auf See zu bleiben, wenn kein sicherer Hafen mehr erreicht werden kann. Abwettern nennt man das, es ist das kleinere Übel und weitaus sicherer, als sich in Landnähe aufzuhalten.

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