Forum: Panorama
Tom Hardy über Bond-Filme: Gestatten, interessiert. Sehr interessiert.
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Wer wird der nächste James Bond? Tom Hardy hat offenbar großes Interesse an der Rolle, geht damit aber ziemlich zurückhaltend um. Eine unmissverständliche Botschaft sendet er trotzdem.

kloppononstoppo 17.01.2017, 18:15
1. Jein

Klar, Tom Hardy ist ein richtig Guter, aber er verkörpert auch eher den Typ Rausschmeißer im Nachtclub - wie Daniel Craig auch. Das kann gut funktionieren, wenn man die Rolle (wie bei Craig auch hervorragend gemacht) anders anlegt, als in den Bonds der 70er, 80er und 90er. Ich persönlich hätte aber gerne wieder den sich selbst nicht so ernst nehmenden Bond der 80er zurück. Und da kann ich mir i.M. nur einen Darsteller vorstellen: Henry Cavill! Wer sich die 2015er Version von Codename U.N.C.L.E. anschaut, sieht darin ein eindeutiges Bewerbungsschreiben für die Bondrolle. Ein paar "Superman"-Muskeln sollten allerdings wieder runter, dann wär er perfekt. Und Brite ist Cavill auch noch...

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fiftysomething 17.01.2017, 19:31
2. Einspruch!

Es gibt nur eine würdigen Nachfolger und das ist Tom Hiddleston.
Er hat mit seiner Rolle in The Night Manager eine passende Bewerbung vorgelegt. Die Distinguiertheit und der unterschwellige Humor, gepaart mit körperlicher Präsenz macht mir Spaß.

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h.hass 17.01.2017, 19:38
3.

Zitat von kloppononstoppo
Ein paar "Superman"-Muskeln sollten allerdings wieder runter, dann wär er perfekt. Und Brite ist Cavill auch noch...
Heute sehen die meisten männlichen Stars total aufgepumpt aus... das finde ich etwas abstoßend. Früher waren Schauspieler wie Paul Newman, Charles Bronson, Robert Redford oder Sean Connery auch gut in Form, aber sie sahen nicht wie Michelin-Männchen aus. Auch Daniel Craig ist viel immer viel zu aufgepumpt als Bond.

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Blitzmesser 17.01.2017, 22:00
4. Einer wie viele andere auch.

Ich finde er hat keine besonderen Merkmale. Er sieht zu allgemein und langweilig aus.

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LaBiba 18.01.2017, 23:04
5. Daniel Radcliffe? Gillian Anderson?!

Seit Jahrzehnten schaue ich jeden Bond-Film. Erst mit der Mama, dann mit dem Mann. Ich liebe die Filme, so absurd manche von ihnen auch sein mögen. Ich war happy, als Pierce "Remington Steele" Brosnan endlich zum Bond wurde. Und auch Timothy Dalton fand ich gut.

Aber ich bin auch sehr konservativ, was Bond-Darsteller angeht. Daniel Craig ist ein hervorragender Schauspieler, sicherlich talentierter als Brosnan (finde ich). Aber als Bond fand ich ihn unpassend. Zu grob, zu blond. Richtig gut war er z.B. in Layer Cake.

Wenn ich mir vorstelle, dass ein Milchbubi wie Harry Potter oder gar eine Frau die Rolle spielen würde, dann bricht eine Welt für mich zusammen. (Naja, fast jedenfalls.)

Starke Frauenrollen wie z.B. in den Alien-Filmen sind richtig gut und viel zu selten. Aber James Bond ist keine Frau. Dann macht verdammt nochmal eine eigene Serie mit einer weiblichen Heldin. Und wenn Daniel Radcliffe eine Rolle sucht, wie wäre es mit einem Monk-Abzweiger?

Bitte. Es gibt so viele gute, geeignete Schauspieler, die gut zur Rolle passen. Warum will man sie so verbiegen? Experimente mit anderen Titelsongs sind schief gegangen, ebenso wie "moderne" hyperaktive Schnittfolgen. Der letzte Bond war wieder back to the roots, wenn auch von der Story nicht ganz überzeugend. Aber hey, wen interessiert bei einem Bond die Story?

Warum nehmt Ihr nicht einfach Cliwe Owen. Oder einen der vielen, guten Anderen, die elegant und dunkelhaarig... und männlich sind.

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h.hass 19.01.2017, 18:46
6.

Zitat von LaBiba
Warum nehmt Ihr nicht einfach Cliwe Owen. Oder einen der vielen, guten Anderen, die elegant und dunkelhaarig... und männlich sind.
Mit 52 ist Owen mittlerweile zu alt. Vor zehn Jahren wäre er genau die richtige Besetzung gewesen. Craig wirkt doch immer wie ein Cousin Wladimir Putins, der als Rausschmeißer in einem Moskauer Nachtclub arbeitet.

Wenn Craig abtritt, wird sich schon irgendwer für die Rolle finden. Dass unser Harry Potter ernsthaft im Gespräch sein soll, glaube ich aber nicht.

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vandenplas 25.07.2017, 11:06
7. Bond als Sozio-Experiment

Bond, der kaltblütige, brutale Killer hinter der Fassade eines englischen Gentlemans, verkörpert durch eine B(l)ondine? Mr. Moneypenny konsequenterweise als devoter Sekretär? Und M darf dann durch das dritte Geschlecht verkörpert werden während Q von einem domestizierten Auserirdischen gemimt wird?

Wie wäre's einfach mit einem Adrenalin- und Testosteron-triefenden, sexistischen - wie immer absurden - Bond Film der von der männlichen Hälfte der Weltbevölkerung so traditionell gemocht wird?
Frauen haben ja Lara Croft.

Ach, was soll's.

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