Forum: Panorama
Tsunami 2004: Die Jahrtausend-Katastrophe
Getty Images/ U.S. Navy

Vor zehn Jahren riss der Tsunami rund 230.000 Menschen in den Tod. Wie kam es zu der Katastrophe? Wie haben Überlebende es geschafft? Wie erging es ihnen seither? Wir erzählen es in einer Serie.

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yurguen 21.12.2014, 20:19
30.

Die Jahrtausendkatastrophe gab es im Jahr 2004? Sehr reißerisch ... schon 2010 gab es in Haiti wieder ein vergleichbares Desaster, und da kommen leider wohl noch viele weitere Katastrophen in den verbleibenden 985 Jahren dieses Jahrtausends von 2015 bis 2999 auf uns und unsere Nachkommen zu.

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seriphos02 21.12.2014, 20:32
31. natürlich bedeutete der tsunami für ALLE betroffenen ...

Zitat von sanook
Jaja, der Tod sovieler Reisender ... im Tod sind aber alle gleich und ich würde nicht mehr zwischen Reisenden und Einheimischen unterscheiden!
unglaubliches leid, so viel ist doch wohl klar!!! die betroffenen reisenden haben uns diese katastrophe auf tragische weise sehr nahe ins blickfeld gerückt. und das verändert etwas in der anteilnahme an einer solchen katastrophe, selbst in diesen dimensionen. vor allem für diejenigen, die sonst keinen "persönlichen" bezug zu jenen ländern haben.

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stefan.albrecht@virgilio. 21.12.2014, 21:24
32. Wir sind kleiner als wir gerne wären.

Zitat von sandy123
Ich halte es für voreilig, diesen Tsunami als die Jahrtausend-Katastrophe schon zu bezeichnen. Angesichts der Tatsache, dass der Mensch die Sicherheit technischer Anlagen (z. B. Standorte und Schutz von Atomkraftwerken, Lagerstätten für Atommüll, etc.), den Klimaschutz und den CO2-Ausstoß nicht annähernd sorgfältig überwacht, ist in Zukunft mit noch viel schlimmeren Katastrophen zu rechnen. Kaum einen Politiker denkt langfristig, d. h. über die aktuelle Wahlperiode hinaus. Mit dieser Einstellung überlassen wir unseren Kindern eine Menge "tickender Zeitbomben". Und als Wähler haben wir das aber in der Hand, d. h. wer nur solche Parteien wählt, denen nur das bedinungslose Wachstum der Wirtschaft wichtig ist und die nicht daran denken, dass wir auch für die Sicherheit aller geschaffenen technischen Anlagen und für die Erhaltung der Erde für unsere Nachfahren denken müssen, der darf sich nicht beschweren, wenn es zu verheerenden Unglücken kommt. Unsere Steuergelder sollten für viel mehr Sicherheits- und Schutzmaßnahmen eingesetzt werden, auch um den Preis von eventuellen Steuererhöhungen.
Nun ja, ich bin weit davon entfernt zu behaupten, dass Politiker einen extrem guten Job machen. Aber so was, wie ein Tsunami kann man ihnen beim besten Willen nicht in die Schuhe schieben.
Vielmehr sollten wir uns ab und an vergegenwärtigen, wie klein und hilflos wir als Menschen sind und dass nur konstruktive und liebevolle Zusammenarbeit unter allen helfen kann, auch schlimmste Katastrophen zu überstehen.
Wenn sich so was wie dieser hier genannte Tsunami ereignet sind wir alle überfordert. Man kann dann zwar, wie in Deutschland so üblich, davon reden, was alles falsch gemacht wurde. Was daran aber immer extrem widerwärtig ist, ist die Tatsache, dass solches Geschwätz immer erst im Nachhinein von ganz vielen, die vorher überhaupt nichts gesagt haben, von der Latte gezogen wird.

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wago 21.12.2014, 22:49
33. Jahrtausend-Katastrophe

Nicht alles so hoch hängen. Es gab in Chiña Erdbeben, die mehr Opfer forderten. Hat halt kaum jemand mitbekommen. Das waren nur böse Kommunisten. Auch heute bekommen wir manches nicht mit. Auf der kapverdischen Insel Fogo hat ein Vulkanausbruch in den letzten Tagen die Existenzgrundlage von mehreren tausend Menschen zerstört und es könnte noch schlimmer kommen. Da es anscheinend keine Toten gab, ist das auch keine Nachricht mehr wert. Hilfe muss dann halt aus Angola kommen. Auch die EU war großzügig und hat 55 000 € gespendet.

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IntelliGenz 23.12.2014, 17:32
34. ein wenig stutzig

macht einen schon die Erkenntnis, dass an allen Straenden, an denen der Tsunami von 2004 Opfer gefordert hat, die Menschen wieder zurueck gekommen sind, dort wieder Haeuser gebaut haben und wieder genauso zahlreich wie davor dort leben und arbeiten. Bis zum naechsten Mal. Man sieht, die Lernkurve der Menschheit ist ziemlich flach

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hinnerk.albert 26.12.2014, 16:12
35.

Zitat von sandy123
Ich halte es für voreilig, diesen Tsunami als die Jahrtausend-Katastrophe schon zu bezeichnen. Angesichts der Tatsache, dass der Mensch die Sicherheit technischer Anlagen (z. B. Standorte und Schutz von Atomkraftwerken, Lagerstätten für Atommüll, etc.), den Klimaschutz und den CO2-Ausstoß nicht annähernd sorgfältig überwacht, ist in Zukunft mit noch viel schlimmeren Katastrophen zu rechnen. Kaum einen Politiker denkt langfristig, d. h. über die aktuelle Wahlperiode hinaus. Mit dieser Einstellung überlassen wir unseren Kindern eine Menge "tickender Zeitbomben". Und als Wähler haben wir das aber in der Hand, d. h. wer nur solche Parteien wählt, denen nur das bedinungslose Wachstum der Wirtschaft wichtig ist und die nicht daran denken, dass wir auch für die Sicherheit aller geschaffenen technischen Anlagen und für die Erhaltung der Erde für unsere Nachfahren denken müssen, der darf sich nicht beschweren, wenn es zu verheerenden Unglücken kommt. Unsere Steuergelder sollten für viel mehr Sicherheits- und Schutzmaßnahmen eingesetzt werden, auch um den Preis von eventuellen Steuererhöhungen.
angesichts solcher tragödie kommst du, mädchen, mit deinen kleinkarierten deutschen ökoängsten

kein wunder dass der rest der welt uns nur''seltsam'' findet!!

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celine00000001 06.06.2016, 23:58
36. Angehörige

Wir aussenstehende Menschen können gar nicht mitfühlen oder realisieren was die Menschen die, diese Katastrophe überlebt haben, ertragen mussten. Ihr Leben wurde für immer verändert...

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Hans58 07.06.2016, 14:20
37.

Zitat von Morrison
Erzählt doch bitte auch einmal wie die Grünen Weltuntergangsbeschwörer geschickt von dieser Katastrophe zu profitieren wussten und in den bundestag einzogen!
Bündnis 90/Die Grünen sind lange vor Dezember 2004 schon im Bundestag vertreten.

Offensichtlich haben sie nicht geschickt von der Katastrophe profiliert, ihr Stimmenanteil bei der Wahl 2005 ging um 0,5 Prozentpunkte zurück, wodurch sie 4 Sitze im Bundestag einbüßten.

Welche Geschichte soll jetzt erzählt werden?

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