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Unterstützung für Studenten: Das Beyoncé-Stipendium
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Wie wär das: Ein Superstar schießt Ihnen fürs Studium ein paar zehntausend Dollar zu. In den USA ist das nun an vier Universitäten möglich - die Wohltäterin Beyoncé nach nur einem Kriterium ausgewählt hat.

modman 16.04.2018, 22:35
1. Zu wenig...

...ja, es ist gut, dass sie spendet. Und: sorry, aber es hätte eine Null mehr sein müssen bei einem solchen Vermögen. Das ist sonst reine PR.

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susuki 16.04.2018, 22:50
2.

Sehr viel Geld?
Eher eine Tagesgage an einem guten Tag.

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nikaja 17.04.2018, 06:06
3. wenn es nicht anders geht, dann eben so

Bildung und der freie Zugang zu Bildung sollte Aufgabe des Staates sein und nicht vom Wohlwollen einiger Goenner abhaengig. Da das Staatsverstaendnis doch sehr viel anders in den USA ist, ist dieser Schritt Steuern zu sparen und Wohltaetigkeit zu foerdern zu begruessen. Bravo Beyoncé !

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5b- 17.04.2018, 07:25
4. Wie viel ist sehr viel?

25000 USD sind für den normalen VS Amerikaner bestimmt viel Geld. Wenn man sich ansieht wie stark der gewöhnliche Bürger der Vereinten Staaten verschuldet ist, muss man aber ernüchtert feststellen, dass 25k bestimmt nicht „sehr viel“ Geld ist. Selbst die kumulierten 100000 USD sind nicht viel, wenn man sich ausmalt, über wieviel Geld die Künstlerin wohl verfügt.
Am besten hätte man das „sehr“ weggelassen. Auch das „viel“ hätte man weglassen können, da der gewöhnliche Leser des Artikels keinen Bezug dazu hat wie viel oder wenig Geld 100000 USD für die Sängerin sind.

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sekundo 17.04.2018, 08:00
5. Angesichts der

Zitat von nikaja
Bildung und der freie Zugang zu Bildung sollte Aufgabe des Staates sein und nicht vom Wohlwollen einiger Goenner abhaengig. Da das Staatsverstaendnis doch sehr viel anders in den USA ist, ist dieser Schritt Steuern zu sparen und Wohltaetigkeit zu foerdern zu begruessen. Bravo Beyoncé !
deutschen Pisa-Ergebnisse sollten wir uns
bezüglich des Bildungsniveaus nicht zu weit
aus dem Fenster lehnen und mit dem
Finger auf andere Länder zeigen!!

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Gerdd 17.04.2018, 15:54
6. Viel? Sehr viel? Letzten Endes ...

... gehen wir mal davon aus, dass das Geld dem/der Betroffenen ermoeglicht ein paar Semester ohne Nebenjob als Kellner zu studieren. Das kann - richtig angewandt - ein bis zwei Noten Unterschied machen und so EInfluss auf das weitere Leben nehmen.

Ob ein Sponsor - wie Beyonce - nun ein, zwei, oder viele StudentINNen sponsort, ist des Sponsors eigene Entscheidung. Andere moegen eine Stiftung in sLeben rufen und Spenden von anderen sammeln und letztlich keinen Cent von eigenen Geld einsetzen. Wieder andere moegen fast ihr ganzes Vermoegen einbringen - nachdem sie erfahren haben, dass es auf ihre Lebensqualitaet keinen EInfluss mehr ausuebt, ob sie das ganze Geld behalten, auch wenn sie es nicht selbst durchbringen koennen - so Melinda und Bill Gates.

Viel wichtiger scheint mir, dass oeffentliche Personen sich unterstuetzend hinter das Konzept "Bildung" stellen, nachdem nun mehr und mehr traditionell demokratische Voelker bewusst beschlossen haben, ihre Bildungssysteme vor die Hunde gehen zu lassen, weil - wie man deutlich sehen kann - auf diese Weise ein immer mehr verdummendes Wahlvolk immer leichter dahin manipuliert werden kann, die Populisten zu waehlen, die sich dann ganz bequem in die eigene Tasche witschaften koennen.

Damit Demokratie wirklich funktioniert, braucht man eine informierte und kritische Waehlerschaft. Das haben viele schon fast vergessen und ihre Kinder koennen es womoeglich ueberhaupt nicht mehr nachvollziehen.

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