Forum: Panorama
Verführt Macht zu Missbrauch?

Mächtige tendieren dazu, ihren Einfluss auszudehnen, oft ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Liegt dieses Phänomen vom Austesten der Grenzen im Wesen der Macht? Ist diese Möglichkeit die eigentliche Attraktivität von Macht? Ist Macht sexy - oder verführt sie prinzipiell zum Missbrauch?

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kyon 21.05.2011, 12:21
1. wesensgemäß

Zitat von sysop
Mächtige tendieren dazu, ihren Einfluss auszudehnen, oft ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Liegt dieses Phänomen vom Austesten der Grenzen im Wesen der Macht? Ist diese Möglichkeit die eigentliche Attraktivität von Macht? Ist Macht sexy - oder verführt sie prinzipiell zum Missbrauch?
Das liegt nicht im Wesen der Macht, sondern im Wesen des Menschen.

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Thomas Müntzer 21.05.2011, 15:46
2.

Zitat von kyon
Das liegt nicht im Wesen der Macht, sondern im Wesen des Menschen.
Nicht unbedingt im Wesen des Menschen, aber im Wesen des Kranken/Süchtigen Menschen.
So ist es mit allen Stoffen und Nichtstoffen, dass nichts Süchtig macht, aber alles eine Droge sein kann, wenn sie auf eine Süchtige Persönlichkeit trifft.
Wobei mir ehrliche Morphinisten wirklich sympathischer sind, als diese Primaten wie der Bankerwaldschimpanse, der denkt dass er sich wie im Dschungel alles nehmen kann.

Gesunde verstehen Macht als Verantwortung, nicht als Freischein für persönliche Bedürfnisse, incl.Demütigung der Opfer. Wie man sieht, verbindet sich Macht auch in Personen mit Intelligenz sehr gern mit persönlicher oft sehr infantiler Dummheit. Auf Säuglingsniveau. Ohne jede psychische Reife.
Ein Grund auch, unsere Bandendemokratie auch Parteien genannt, abzuschaffen. Da tummeln sie sich nämlich im Massen!

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rabenkrähe 21.05.2011, 21:34
3.

Zitat von Thomas Müntzer
Nicht unbedingt im Wesen des Menschen, aber im Wesen des Kranken/Süchtigen Menschen. So ist es mit allen Stoffen und Nichtstoffen, dass nichts Süchtig macht, aber alles eine Droge sein kann, wenn sie auf eine Süchtige Persönlichkeit trifft. Wobei mir ehrliche Morphinisten wirklich sympathischer sind, als diese Primaten wie der Bankerwaldschimpanse, der denkt dass er sich wie im Dschungel alles nehmen kann. Gesunde verstehen Macht als Verantwortung, nicht als Freischein für persönliche Bedürfnisse, incl.Demütigung der Opfer. Wie man sieht, verbindet sich Macht auch in Personen mit Intelligenz sehr gern mit persönlicher oft sehr infantiler Dummheit. Auf Säuglingsniveau. Ohne jede psychische Reife. Ein Grund auch, unsere Bandendemokratie auch Parteien genannt, abzuschaffen. Da tummeln sie sich nämlich im Massen!
......

Macht, die aus Ohnmacht rührt, ist stets maß- und rücksichtslos. Und sie genügt diesen Mächtigen nie, so daß sie stets nach Mehr streben und nicht genügsam werden. Eine Vorgabe, die Verantwortungsbewußtsein, die aus Macht ja rühren könnte, ausschließt.
rabenkrähe

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GinaBe 22.05.2011, 23:06
4.

Zitat von rabenkrähe
...... Macht, die aus Ohnmacht rührt, ist stets maß- und rücksichtslos. Und sie genügt diesen Mächtigen nie, so daß sie stets nach Mehr streben und nicht genügsam werden. Eine Vorgabe, die Verantwortungsbewußtsein, die aus Macht ja rühren könnte, ausschließt. rabenkrähe
Die Macht, auf die Sie anspielen, ist Resultat einer Hilflosigkeit? Die ist aber wohl nicht gemeint.

Macht über jemanden oder etwas dehnt die handlungsspannbreite aus, fördert Allmachtgefühl und könnte Größenwahn auslösen.

Der Soziologe Niclas Luhmann: »Macht ist das Bewirken von Wirkungen gegen möglichen Widerstand, sozusagen Kausalität unter ungünstigen Umständen«

Ohne Zusammenhang ist das Wort Macht diffus ein Abstraktum.

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juerv1 22.05.2011, 07:24
5. .

Zitat von sysop
Mächtige tendieren dazu, ihren Einfluss auszudehnen, oft ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Liegt dieses Phänomen vom Austesten der Grenzen im Wesen der Macht?
Nach meiner Erfahrung sind diejenigen, die nach Macht streben, egal ob in einer Partei oder im Hasenzüchterverein, vor allem daran interessiert, ihr Ego aufzupolieren. Diese Motivation muss natürlich kaschiert werden, indem man so tut, als wäre man an irgendeinem Gemeinwohl interessiert.

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mkp 22.05.2011, 08:39
6.

Zitat von sysop
Mächtige tendieren dazu, ihren Einfluss auszudehnen, oft ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Liegt dieses Phänomen vom Austesten der Grenzen im Wesen der Macht? Ist diese Möglichkeit die eigentliche Attraktivität von Macht? Ist Macht sexy - oder verführt sie prinzipiell zum Missbrauch?
Wenn Mann entsprechend drauf ist und eine Frau in sein Attraktivitätsschema passt, dann wird er versuchen die Frau anzubaggern, egal ob mächtig oder nicht.

Je mehr Einfluss er hat, desto selbstbewusster ist er und desto leichter wird er dabei Erfolg haben. Und vor allem, desto eher lassen sich Frauen darauf ein, da Selbstbewusstsein gepaart mit Macht sehr attraktiv ist. Und auch um etwas was vom Glanz der Macht abzubekommen. Von daher ist Macht sicher attraktiv. Mal von Übergriffen abgesehen, gehören dazu ja immer zwei Leute, die sich auf so ein Spiel einlassen. So wie ich das sehe, ist das sehr oft eher eine (temporäre) win-win-Situation als eine Ausbeutung.

(Ob das übrigens genauso umgekehrt gilt, dass mächtige Frauen attraktiv auf Männer wirken, dafür würde ich nicht meine Finger ins Feuer legen).

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Scheidungskind 22.05.2011, 08:59
7. ...

Solange Kinder autoritär mit Dehmütigungen oder gar Gewalt erzogen werden, sind sie es, die als Erwachsene nach der immer entbehrten Anerkennung streben.

Mit diesem Drang, sich zu profilieren sowie ihrer Missachtung eigener und fremder Gefühle kommen so häufig Menschen in Machtpositionen, die kein Mitleid kennen und damit auch kein Maß.

Die schöne Frau an ihrer Seite ist lediglich ein weiteres Statussymbol. Das einzige Gefühl, das da aufkommt, ist die Befriedigung über die bewundernden Blicke vermeintlicher Konkurrenten.

Es gibt übrigens auch weiblichen Narzissmus.

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Koltschak 22.05.2011, 09:40
8. JA!!! Sex & Macht eine gefährliche Beziehung

Sex & Macht sogar eine sehr gefährliche Beziehung.

Besonders in den USA! Die kennen keinen Sex, Pornos nur vom Hörensagen und jegliches Fehlverhalten wird schwerstens verfolgt!

Siehe Arnie, der nur noch in Sack und Asche geht.

Herr Strauss-Kahn, wenigstens in den USA sollte Mann die Finger von fremder Damen Wäsche lassen.

Was in Frankreich als heißer Hund bezeichnet wird, wird in Good Old USA zum räudigen Hund.

Dabei haben wir Männer doch seit 6 Millionen Jahren nur eins im Sinn! Und die ganze Zivilisationstünche hat es dagegen extrem schwer.

Für alle Amerikareisenden ein heißer Tipp: "Keep your hands together!"

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chirin 22.05.2011, 09:50
9. Verführt Macht zu Mißbrauch?

Zitat von Thomas Müntzer
Nicht unbedingt im Wesen des Menschen, aber im Wesen des Kranken/Süchtigen Menschen. So ist es mit allen Stoffen und Nichtstoffen, dass nichts Süchtig macht, aber alles eine Droge sein kann, wenn sie auf eine Süchtige Persönlichkeit trifft. Wobei mir ehrliche Morphinisten wirklich sympathischer sind, als diese Primaten wie der Bankerwaldschimpanse, der denkt dass er sich wie im Dschungel alles nehmen kann. Gesunde verstehen Macht als Verantwortung, nicht als Freischein für persönliche Bedürfnisse, incl.Demütigung der Opfer. Wie man sieht, verbindet sich Macht auch in Personen mit Intelligenz sehr gern mit persönlicher oft sehr infantiler Dummheit. Auf Säuglingsniveau. Ohne jede psychische Reife. Ein Grund auch, unsere Bandendemokratie auch Parteien genannt, abzuschaffen. Da tummeln sie sich nämlich im Massen!
Was Sie schreiben, stimmt genau.
Wenn Pöbel und Menschen ohne Herzensbildung - nur mit Gier und schleimen - an die Macht kommen (nach oben dienern nach unten treten) und dann irgendwann selbst die Macht übernehmen, dann haben wir die von Ihnen beschriebene Bandendemokratie sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft.
Wenn ich an die Verfehlungen dieser bildungsfernen Hartz und sonstigen VW-Leute der ersten Etage und auch an den BK Schröder denke, die abgesprochenen "Manager- und Betriebsratsmillionen" von Steuergeldern , dann kommt mir noch "der Kaffee" hoch. Und auch Scharlattane mit "getürkten" Doktorentiteln und sonstigen Diebstählen geistigen Gutes gehören dazu. Niveau und Anstand hat man - wie Albert Schweizer, Mutter Theresa, die Familie Deichmann und diverse - auch große Menschen , die Gutes tun, aber in unserer politischen Landschaft gibt es wenige dieser gebildeten Menschen.

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