Forum: Panorama
Weltkriegsbombe im Rhein: Halb Koblenz wird evakuiert

Es ist eine logistische Mammutaufgabe:*Koblenz bereitet sich auf die Entschärfung einer gigantischen Weltkriegsbombe vor. Fast die Hälfte der 100.000*Einwohner muss ihre Häuser verlassen. Häftlinge und Krankenhauspatienten wurden bereits in Sicherheit gebracht.

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newgunman 02.12.2011, 15:07
1. Kapiere wer will

War letztens in den Argonnen unterwegs. Dort liegt noch tonnenweise Muntion sichtbar in im Wald herum, wie auch bei Verdun an der Somme und bei Ypern. Einziger Unterschied die Franzosen machen es nicht weg. Kapiere wer will.

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spoonium 02.12.2011, 15:09
2. Evakuierung

Zitat von
Die im Vergleich zu konventionellen Sprengbomben um ein Vielfaches stärkere Druckwelle zerstörte im Umkreis von 100 Metern alle Gebäude gewöhnlicher Bauart, riss im freien Gelände bis zu 1000 Meter weit.....
http://de.wikipedia.org/wiki/Luftmine

Die Evakuierungsmaßnahmen scheinen da durchaus gerechtfertigt zu sein.

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gerd33 02.12.2011, 15:12
3. Schätze einmal....

... dass etlich hundert Anwohner nicht in Panik verfallen und in Ihren Häusern bleiben.
Man muss ja nicht aufmachen, wenn die Feuerwehr klingelt!

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Whoop84 02.12.2011, 15:33
4. Koblenz ist aber nicht Verdun

Zitat von newgunman
War letztens in den Argonnen unterwegs. Dort liegt noch tonnenweise Muntion sichtbar in im Wald herum, wie auch bei Verdun an der Somme und bei Ypern. Einziger Unterschied die Franzosen machen es nicht weg. Kapiere wer will.
Ein großes Problem ist wohl die Belastung des Grundwassers, unter anderem durch die im Sprengstoff enthaltenen Nitrate, die ohnehin viel zu hoch ist, wegen des ganzen Düngers. In Verdun sind pro Quadratmeter im Mittel 30-40 Tonnen Stahl und Sprengstoffe niedergegangen, da können Sie soviel aufräumen wie Sie wollen, das bringt nix mehr. Zusätzlich liegen dort noch bis zu 20.000 Tote unter der Erde, die ebenfalls die Böden ordentlich "angereichert" haben dürften.

Ich will nicht ausschließen, dass wir es ebenso handhaben würden, wären wir Franzosen. Ihr Vergleich skaliert trotzdem nur sehr bedingt.

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HundKatzeMaus 02.12.2011, 15:48
5. Der andere Gö

Zitat von murray_bozinsky
Insofern ist es vermutlich besser und intelligenter, einfach diese "Geschenke" (die der werte Herr Goebbels, pardon: Meier, ja auch noch quasi explizit angefordert hat) selbst zu demontieren und nicht noch große Worte darüber zu verlieren.
Sie meinten Göring: "Wenn auch nur ein feindliches Flugzeug unser Reichsgebiet überfliegt, will ich Meier heißen!"

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olleolaf 02.12.2011, 15:48
6. ---

Zitat von gerd33
Man muss ja nicht aufmachen, wenn die Feuerwehr klingelt!
Wenn vermutet wird, daß sich Personen in der Wohnung befinden, macht die Feuerwehr die Tür auf.

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Handschlag 02.12.2011, 16:15
7. 40 Tonnen por Quadratmeter? Klar das El Dorado der Schrottsammler ;)

Zitat von Whoop84
Ein großes Problem ist wohl die Belastung des Grundwassers, unter anderem durch die im Sprengstoff enthaltenen Nitrate, die ohnehin viel zu hoch ist, wegen des ganzen Düngers. In Verdun sind pro Quadratmeter im Mittel 30-40 Tonnen Stahl und Sprengstoffe niedergegangen, da .....
Wohl eher 30-40 Tonnen pro Quadratkilometer...

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Fackus 02.12.2011, 16:27
8. Respekt !

Wenn jemand in seinem Job höchsten Respekt verdient, dann die, die diese Dinger unter höchster Lebensgefahr entschärfen. Deren Mut und Einsatz für die Bevölkerung kann man nicht hoch genug einschätzen! Das sind echte Kerle, da können sich die ganzen Film- und Sport'helden' sowas von verstecken dahinter.
Hoffe inständig, dass alles klappt und denen nix passiert.

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aprilapril 02.12.2011, 16:27
9. Sie schreiben richtigerweise "scheinen"...

Zitat von spoonium
Die Evakuierungsmaßnahmen scheinen da durchaus gerechtfertigt zu sein.
gerechtfertigt zu sein. Ich kenne das Geschäft des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und weiß, dass die Akteure gerne schon mal übertreiben, um auf ihren Personalmangel möglichst medienwirksam aufmerksam zu machen.
Wieviele Tonnen des Impfstoffes gegen Vogelgrippe haben wir gerade entsorgt?

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