Forum: Panorama
Zyklon "Pam" in Vanuatu: Ein Monster von einem Sturm
REUTERS

Es ist eine der schlimmsten Wetterkatastrophen, die den Inselstaat jemals ereilt hat: Der Zyklon "Pam" hat große Teile von Vanuatu zerstört. Dutzende Menschen starben, dem Archipel drohen Hunger und Seuchen.

knapi 17.03.2015, 09:13
1. die folgen

des zyklon auf vanuatu sind doch vergleichsweise gering im verhältnis zu den folgen des erdbebens auf haiti. nachdem die welt dort umfangreich geholfen hat, müßten doch ausreichend finazielle mittel der finanzstarken staaten dieser welt zur hilfe bereitstehen. dazu muß doch der präsident von vanuatu nicht gleich wieder die klimakeule herausholen

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Tiananmen 17.03.2015, 09:43
2.

Ich finde es immer wieder erschreckend, dass Redakteuren anscheinend jedes Sprachgefühl abgeht. Es ist herabwürdigend im Zusammenhang mit Menschen von "Dutzenden" zu schreiben. Tote im Dutzend!!!

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cobaea 17.03.2015, 10:39
3.

Zitat von Tiananmen
Ich finde es immer wieder erschreckend, dass Redakteuren anscheinend jedes Sprachgefühl abgeht. Es ist herabwürdigend im Zusammenhang mit Menschen von "Dutzenden" zu schreiben. Tote im Dutzend!!!
Es gab "Dutzende von Toten" besagt einfach, dass es mindestens 24 waren und würdigt weder die Toten noch die Lebenden herab. "Hunderte" oder "Tausende" wären ja auch keine Herabwürdigung sondern nur eine Mengenangabe - auch Menschen bzw. Opfer sind manchmal eine "Menge", auch wenn jedeR für sich ein Individuum ist. Wie soll man sonst beispielsweise berichten, wenn im viele Bürgerkriegsopfer geht? "Viele" allein ist kaum aussagekräftig - zwischen "einige" und "Hunderttausende" liegt der Schrecken eines Krieges, der sich eben auch in Opferzahlen ausdrückt.

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eskimo47 17.03.2015, 10:40
4. Hilfe?

Wo bleibt die Angabe eines Spendenkontos, auf das man überweisen kann?

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sir_chrisko 17.03.2015, 11:13
5. Diskussion

Meiner Meinung nach sollten wir aber den klimatechnischen Teil der Katastrophe nicht vergessen, da viele Ozeanische Inseln bis 2025 überflutet werden sollen und, dass es solche Naturkatastrophen immer wieder auf Erde geben wird auch wenn der Mensch von der Erde verschwunden ist.
Wir sollten uns mehr darauf konzentrieren den Menschen dort zu helfen und die Städte wieder aufbauen und Hilfsgüter sowie Ärzte zu schicken und nicht darüber Nachzudenken wie es dazu kam und wie man Griechenland vor dem Bankrott rettet, welcher sowieso nicht zu verhindern ist.

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wdiwdi 17.03.2015, 11:18
6. Bitte nicht

Zitat von eskimo47
Wo bleibt die Angabe eines Spendenkontos, auf das man überweisen kann?
Vanuatu gehört zu den Top 5 der anrüchigsten Offshore-Finanzlokationen weltweit, komplett ohne Eigentümertransparenz, Kapitalertragssteuern, Einkommenssteuern, Körperschaftssteuern, Geldwäschevorschriften und mit ohne Vorbedingungen käuflicher Staatsbürgerschaft. Die offiziellen Staatsfinanzen und Entwicklungsberichte haben nichts mit den theoretisch verfügbaren Finanzmitteln bei vernünftiger Besteuerung, auch der zahlreichen im Ausland lebenden Steuerflüchtigen mit gekaufter Staatsbürgerschaft, zu tun. Wenn Vanuatu bzw. deren gut geschmierte Eliten es wollten, könnte es sich selber helfen.

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Tiananmen 17.03.2015, 14:39
7.

Zitat von cobaea
Es gab "Dutzende von Toten" besagt einfach, dass es mindestens 24 waren und würdigt weder die Toten noch die Lebenden herab. "Hunderte" oder "Tausende" wären ja auch keine Herabwürdigung sondern nur eine Mengenangabe - auch Menschen bzw. Opfer sind manchmal eine "Menge", auch wenn jedeR für sich ein Individuum ist. Wie soll man sonst beispielsweise berichten, wenn im viele Bürgerkriegsopfer geht? "Viele" allein ist kaum aussagekräftig - zwischen "einige" und "Hunderttausende" liegt der Schrecken eines Krieges, der sich eben auch in Opferzahlen ausdrückt.
Ich bin sicher, dass Sie den Unterschied erkennen, das das unbestimmte Zahlwort Dutzend von Hundert unterscheidet. Im Gegensatz zu Zahlwörtern hat Dutzend eine abwertende Nebenbedeutung, die z.B. im Ausdruck "Dutzendware" deutlich wird. Bei menschlichen Opfern sollte man (m.E.) genauer recherchieren, dann käme z.B. "über zwanzig" in Frage oder ganz unbestimmt bleiben, dann ist "viele" die richtige Wahl.

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