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+++ Newsblog zum CDU-Parteitag +++: Laschet: "Es geht jetzt nicht um die Kanzlerschaf
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Zeitweise galt CDU-Vize Laschet als heißer Anwärter für die Merkel-Nachfolge. Er entschied sich gegen eine Kandidatur. Kurz vor dem Parteitag bringt er sich indirekt aber doch ins Spiel - für die Kanzlerschaft. Alle News.

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hohnspiegel 07.12.2018, 09:52
1. Pinocchio Laschet

selbstverständlich geht es um die Kanzlerschaft, um nichts anderes.
Der CDU Vorsitz ist die Anwärterschaft auf den Thron , wann waren diese Ämter denn in der Geschichte der CDU mal nicht in Personalunion besetzt ?

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mirage122 07.12.2018, 10:11
2. Es wird immer interessanter

Wenn so Leute wie Laschet in die vorderste Reihe der Bundes-CDU wollen, dann wundert mich gar nichts mehr. Vielleicht wird es heute ja doch noch spannend, und Ursula van der Leyen bringt sich noch ins Spiel. Schließlich hat sie nicht jahrzehntelang gebuckelt, und Papa Albrecht hat sie schließlich darauf getrimmt! Aber Herr Laschet überschätzt sich wirklich maßlos. Nur interessant, wer jetzt noch alles aus den Löchern heraus kommt.

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hausfeen 07.12.2018, 10:17
3. Laschet hat weniger an sich gedacht, als an eine mehrfach ...

... geäußerte Befürchtung, dass Merz für den Rext der Wahlperiode Merkel stürzt und Schäuble eine halbe Ehrenrunde als Kanzler erlaubt, bevor er dann selbst übernimmt. Nur ein kleiner Gefallen, das bißchen Loorbeer. Ohne Schäuble wäre sein Hut im Ring gar nicht möglich gewesen. Geben und nehmen eben. Bimbes ...

Komisch ist, dass man davon ausgeht, die SPD ließe das mit sich machen. Ist das so?

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reswer 07.12.2018, 10:18
4. Wer macht aus der CDU wieder eine politische Partei?

Seit der Schwarzgeldaffäre des Jahres 2000 war Merkel Parteichefin. Ab diesem Freitag, ab dem Hamburger Parteitag, wird sie es nicht mehr sein. Es ist eine Zäsur für die CDU. Es ist eine Zäsur für Deutschland.

Wer macht aus der CDU wieder eine politische Partei?

Frau Merkel hat die CDU zu einer beliebigen Deutschen Einheitspartei gemacht.

Das Gefühl der politischen Eigenständigkeit der CDU ist durch Frau Merkel verloren gegangen.

Es geht gerade nicht um den Vorsitzenden einer Deutschen Einheitspartei. Es geht um den oder die Vorsitzende/n der CDU. Sie oder er muss nicht alles können, aber der Partei wieder das Gefühl politischer Eigenständigkeit vermitteln. Sollte das gelingen, wäre dieser Parteitag zweifellos irgendwann historisch zu nennen.

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renker2001 07.12.2018, 10:22
5.

Was braucht die CDU:

ENDLICH einmal Personal, dass nicht alle Entscheidungen in 10 Studien, 20 Anaysen und 3 Jahre Abwarten voranbringt

Bei Laschet ist Stillstand genauso vorprogrammiert wie bei AKK

Und bei beiden wird die CDU verlieren
Bei Merz auch, vielleicht zuerst ein klein wenig weniger

Unter Laschet hat sich an der Budgetierung der Schulen nichts geändert
Schulen bekommen PRO Schüler eine Fixsumme, was die damit machen ist egal
Und ob es reicht: egal
Und ob ein Gebäude Neuer oder Älter ist: egal

Und dann ist Lachet einer der lautesten Ablehner des Digitalpaktes

Grund: Er will weiterhin der Gott schlechthin sein und über die Schulen bestimmen
Wenn der Bund mitbestimmt verliert er Macht!
Dann klappt das nicht mehr mit gottgleicher Zuwendung

Solche Menschen sind politische Fossile, die zu lebzeiten zwar noch gut am Futtertrog partizipieren, die aber später mit als Totengräber einer Partei in die Geschichtsbücher eingehen

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Havel Pavel 07.12.2018, 10:37
6. Die CDU wird der SPD folgen

Ich bin mir ganz sicher die CDU wird so nach und nach den Weg der SPD gehen und in die Bedeutungslosigkeit fallen. Freuen dürfte es ganz besonders die Grünen und der nächste Kanzler wird dann wohl den Namen Haback tragen. Nicht umsonst schweigen die Grünen weitgehend und schauen amüsant dem Treiben zu, mehr ist ja auch gar nicht nötig, die Wähler kommen in Scharen von ganz allein. Was sollen sie auch anders tun, die Wahl zwischen Grün und AfD fällt den allermeisten sehr leicht! Alle anderen verkommen zur Randerscheinung! Ein zwei Jahre und wir haben ein grünes Deutschland mit Kohls versprochenen blühenden Landschaften, nur halt eben unter eimer fähigeren Partei!

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Neapolitaner 07.12.2018, 10:42
7. Der Zug fährt ohne Laschet weiter

Laschet ist nur deshalb in seine Position gekommen, weil das Duo Kraft/Jäger abgewählt werden sollte - und das ging nur über die CDU. Der / Die Vorsitzende der CDU wird auch Kandidat für die nächste BT-Wahl sein. Dieses Fell schwimmt nun Laschet davon. Deshalb schnell nochmal Interesse "an der Kanzlerschaft" anmelden. Warum eigentlich nicht auch Günther? Die Beiden befinden sich in einer Blase.

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Meconopsis 07.12.2018, 10:43
8. am Ende knicken die ein

Meine Güte - wie kann man sich bloß derart überschätzen. Und das Timing bei diesen Aussagen ist so ziemlich das Dümmste überhaupt, was Laschet machen konnte.

Eins ist klar, da braucht man gar nicht um den heissen Brei herumreden: die Wahl von Merz würde garantiert das vorzeitige Ende von Merkels Kanzlerschaft mit sich bringen, früher oder später. Und genau deswegen glaube ich, dass die Delegierten am Ende den Schwanz einziehen und Kramp-Karrenbauer wählen werden. Es ist im Grunde auch ein Riesenskandal, dass bei einer so wichtigen Entscheidungen nicht die Gesamtheit der Parteimitglieder befragt wird. Unter den Delegierten gibt es viele, die ihre Position indirekt Merkel verdanken, die im Dunstkreis ihrer Politik groß geworden sind. Die haben Angst um ihre Posten und Pfründe. Das Ergebnis ist jetzt schon absehbar.

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friedrich_eckard 07.12.2018, 10:44
9.

Natürlich hat der/die künftige CDU-Vorsitzende den "ersten Zugriff" auf die nächste Kanzlerkandidatur.

Die Rest-SPD fällt als alleiniger Mehrheitsbeschaffer aus. Kramp-Karrenbauer wäre grundsätzlich zuzutrauen, auch ein "buntes" Regierungsbündnis - schwarzgrünrot, schwarzgrün, Schwampel - zustandezubringen. Mit Merz wäre schwarzgrün nur bei grösster Anstrengung der Phantasie, und schwarzgrünrot und Schwampel wären überhaupt nicht denkbar. Wer Merz wählt, setzt auf das "Bündnis der bürgerlichen Kräfte", auch "neue Harzburger Front" geheissen, mit den Krrrräften derrr nationalen Errrneuerrrung und der Partei der Steuervermeider, für deren parlamentarische Existenz Merz allerdings ironischerweise eine massive Bedrohung darstellte. Merz, dem man bei aller politischen Gegnerschaft Grips nicht absprechen kann, weiss das natürlich auch, und deshalb sind seine Sirenengesänge in Richtung GRÜNE ebensowenig glaubhaft wie seine demonstrative Abgrenzung gegen die rechten Sümpflinge.

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