Forum: Politik
Abkommen mit EU: Türkei verpflichtet sich zur Rücknahme illegaler Einwanderer
DPA

Der türkische Regierungschef Erdogan spricht von einem Meilenstein: Die EU und Ankara haben ein Abkommen zur Flüchtlingspolitik unterzeichnet. Die Türkei verpflichtet sich zur Rücknahme illegaler Einwanderer, im Gegenzug winken den Türken Visa-Erleichterungen in Europa.

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franklin1157 16.12.2013, 13:57
1. Es wäre schön

wenn sich dieses Abkommen auch auf sattsam bekannte (hauptsächlich in Berlin ansässige und massiv kriminell involvierte) Familienclans erstrecken würde, die zwar bisher ihre Herkunft verschleiern konnten, aber über die Türkei eingewandert sind.

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friedberta 16.12.2013, 14:01
2. Blick in die Zukunft

Wie wird es kommen ? Die Visa-Erleichterungen werden gerne genommen, aber mit der Rücknahme illegaler Einwanderer wird es hapern.
Aus meiner Sicht hält sich die türkische Regierung für oberschlau und meint, sie könne mit dem Kopf durch die Wand. Alles andere sei ein Zeichen von Schwäche.

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klfm01 16.12.2013, 14:02
3.

Was ist das denn für ein Kuhhandel? Sie nehmen "großzügig" Illegale wieder zurück, schicken dafür aber ihre eigenen Bereicherer hierher? Ich bin froh, daß sich in vielen Ländern langsam druckvoller Widerstand formiert, Le Pen oder Wilders, oder in Finnland, Ungarn und sogar Schweden, um mit diesen Mißständen bald mal gründlichst aufzuräumen.

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yxciuz 16.12.2013, 14:03
4.

Das Schengen-Visasystem ist und bleibt eine Katastrophe, besonders wenn man es beispielsweise mit den USA oder Kanada vergleicht.

Will man als visumspflichtiger Drittstaatler in die EU muss man hauptsächlich die "Rückkehrwilligkeit" nachweisen. Dies passiert z.B. über Guthaben auf Banken, Grundbesitz, Familienbindung im Herkunftsland etc... Soweit gar nicht dumm und in den USA/Kanada/Schengen gleich.

Unterschiedlich ist das ausgegebene Visum: Die USA und Kanada vergeben im Regelfall 6-monatige Visa (oder noch länger), der Schengenraum meist die genaue Anzahl an Tagen welche der Antragssteller beantragt hat.

Das letzte ist völlig idiotisch: Wenn derjenige nicht mehr nach Hause will, also illegal verbleiben möchte, kann er das auch mit dem kurzfristigen Visum tun. Immerhin ist er ja bereits eingereist.

Möchte man aber seine Reisepläne leicht ändern, oder einfach die Flugdaten um einen oder zwei Tage anpassen um einen günstigeren Flug zu bekommen, so geht das im Schengenraum nicht.

Unveschämt sind auch die Wartezeiten für Schengen-Visa. Der Spiegel berichtete mal über Wartezeiten bei der deutschen Botschaft in Schanghai - unter Medienbeobachtung wurde das ganze kurzfristig besser, jetzt ist die Wartezeit schon wieder regelmäßig 2 Monate, um überhaupt den Antrag auf ein Visum stellen zu können. In der Zeit kann man einen Trip nach Kanada, einen zweiten in die USA, und einen dritten in das Vereinigte Königreich (jeweils inkl Visabeantragung!), bereits abschliessen.

Es ist ein Drama, und Besserung ist nicht in Sicht.

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Omes 16.12.2013, 14:27
5. Alles potentielle Konsumenten!

Eben meinte ich noch in einem anderen Forum, es gäbe noch westliche Werte zu verteidigen. Bei dem Thema hier ertappe ich mich nun selbst beim Resignieren. Die Probleme der Grenzöffnung nach Osten sind noch nicht ansatzweise bewältigt, die Konsequenzen nicht absehbar, da werden schon die Tore zur Türkei weiter aufgemacht. Will man unser System an die Wand fahren? Merkt denn keiner von den Politkern, dass es in der Bevölkerung bereits brodelt? Nur weil viele noch brav wählen?

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kimba_2014 16.12.2013, 14:27
6.

Warum gibt es etwas "im Gegenzug" für etwas Selbstverständliches?

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Omes 16.12.2013, 14:59
7. Warum nicht Griechenland?

Anstatt Griechenland, ein EU-Mitglied aufzubauen und zu stärken, damit es die Grenzen schützen kann, wird die Grenze zur Türkei gelockert und ihm die Aufgabe des Grenzschutzes zugedacht. Wie erbärmlich ist diese Eu denn noch? Oder will man unbedingt die Türkei in die EU holen und Rumänien und Bulgarien sind nur die Vorhut? Am besten wollen wir gar keine Grenzen mehr haben und sind für alle offen - zumindest solange, bis unsere neuen Nachbarn und Freunde uns ihre Grenzen aufzeigen.

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enivid 16.12.2013, 15:09
8.

Ein nicht verkehrter Schritt. Herr Erdogan hat auch mit der Behauptung recht, dass viele wieder in die Türkei zurückkehren, leider sind das häufig die gebildeten Mitmenschen mit Migrationshintergrund.

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kb26919 16.12.2013, 15:12
9. Wie man sieht

Hält sich die Begeisterung über dieses Abkommen in Grenzen.Es ist zweifelhaft daß TR die Vereinbarung einhalten wird wenn bis jetzt die TR sich immer geweigert hat straffällige türkische Zuwanderer zurück zu nehmen. Wenn Erdogan davon redet daß die TR ein Land ist in das Auswanderer zurückkehren, vergisst er zu erwähnen daß Sozialfällen mit türkischem Hintergrund nicht zurück in die TR kehren sondern es vorziehen in D zu verbleiben.

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