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"affirmative action": US-Regierung sieht weiße Uni-Bewerber benachteiligt
REUTERS

Bewerber aus ethnischen Minderheiten dürfen von US-Unis bevorzugt werden. Laut "New York Times" und "Washington Post" untersucht die Trump-Administration diese Maßnahme nun - weil sie weiße Bewerber diskriminiert sieht.

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bronck 03.08.2017, 09:20
1. Jede Form der Diskriminierung ist falsch

Es ist falsch die Noten an die (vereinfacht ausgedrückt) Hautfarbe zu koppeln. Es ist genau so falsch die Bildungschancen an die Hautfarbe zu koppeln. Auch ist es falsch Sozialleistungen an die Hautfarbe zu koppeln.

ALLE solche Dinge müssen beseitigt werden. Egal welche Hautfarbe gerade profitiert oder nicht.

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Atheist_Crusader 03.08.2017, 09:21
2.

Positive Diskriminierung des Einen ist letztendlich eine negative Diskriminierung des Anderen. Wenn es falsch ist einen Bewerber abzulehnen weil er nicht zu Gruppe X gehört, ist es auch falsch ihn anzunehmen weil er zu Gruppe X gehört.

Zumindest für den ersten Durchgang im Bewerbungsverfahren könnte man schlicht mit anonymisierten Bewerbungen arbeiten. Da heutzutage sowieso immer mehr elektronisch läuft, dürfte das nicht das Problem sein. Danach... tja. Da müsste es doch auch Möglichkeiten geben. Zum Beispiel Vorstellungsgespräche nicht durch einzelne Mitarbeiter sondern entsprechend gemischte Gremien.

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Teilzeitalleinerzieherin 03.08.2017, 09:27
3. die Prüfung kann the Donald sich sparen

da sogar sein eigener männlicher weißer Nachwuchs einen Studienplatz bekommen hat, kann es mit der Diskriminierung nicht so weit her sein.

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isi-dor 03.08.2017, 09:31
4.

Intelligenz scheint ja beim Uni-Zugang dort keinerlei Rolle zu spielen. Es geht ja auch nicht darum, sondern ums Geld. Wer zahlen kann, der bekommt Bildung, auch wenn er strunzdumm ist. Das war schon vor Trump so.

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suane 03.08.2017, 09:42
5.

Jemanden zu bevorzugen, aufgrund von Hautfarbe, Religion, Geschlecht heißt einen anderen zu diskriminieren. Leider fahren manche so weit links, dass sie rechts überholen. So kommt es zu solche sexistischen Regelungen bzgl Universitätsfachschaften, die zu mindestens 50% weiblich sein müssen. Man stelle sich den #Aufschrei vor, wenn es eine >50% Männerquote gäbe...

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Epsola 03.08.2017, 09:52
6.

Zitat von bronck
Es ist falsch die Noten an die (vereinfacht ausgedrückt) Hautfarbe zu koppeln. Es ist genau so falsch die Bildungschancen an die Hautfarbe zu koppeln. Auch ist es falsch Sozialleistungen an die Hautfarbe zu koppeln. ALLE solche Dinge müssen beseitigt werden. Egal welche Hautfarbe gerade profitiert oder nicht.
So einfach ist das nicht. Wenn eine Gruppe systematisch benachteiligt wurde, dann ist es nur logisch den Folgen dessen aktiv entgegenzuwirken. Bei Schwarzen ist dies nun mal eindeutig der Fall.

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teddyhh 03.08.2017, 09:56
7. Letztlich ist es immer Diskriminierung...

denn auch eine Auswahl nach besten Noten diskriminiert die Schüler mit schlechteren Noten.. das oberste Gericht hat schon Recht gesprochen was die Bevorzugung nach Ethnie angeht... da werden es Sessions und Drumpf schwer haben..

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MaMu272 03.08.2017, 10:05
8. Auch die Trump-Administration kann also mal was richtig machen

Egal ob Links- oder Rechtsextrem, egal ob positive oder negative Diskriminierung, all dies ist abzulehnen. Extremismus und Diskriminierung können für eine Gesellschaft nie gut sein. Das ausgerechnet der inkompetente Chaoshaufen rund um Trump auch mal was richtig machen kann, ist ein ganz kleines Funkeln in der Dunkelheit.

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HaioForler 03.08.2017, 10:11
9.

Zitat von Epsola
So einfach ist das nicht. Wenn eine Gruppe systematisch benachteiligt wurde, dann ist es nur logisch den Folgen dessen aktiv entgegenzuwirken.
Diskriminierung in die andere Richtung ist jedoch kein "Entgegenwirken", sondern ein Fortführung einer falschen Methode.

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