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Angebliche Deals mit den Demokraten: Trump verärgert Republikaner
AFP

Erst eine Verständigung im Haushaltsstreit - nun eine Einigung über den Schutz der "Dreamer"? Donald Trumps erneute Annäherung an die Demokraten sorgt für Ärger im eigenen Lager. Der Präsident rudert derweil zurück.

sanchopansa 14.09.2017, 13:38
1. Rudert wieder zurück ....

ha ha ha, das war ja nicht anders zu erwarten. Es gibt also keine Einigung mit den Demokraten, alles Fake News, wahrscheinlich gab es auch kein Gespräch mit ihnen und am Ende gibt es nicht mal die Demokraten selbst. Ich sachja, ist das Papier nicht wert, auf dem das steht. Donald weiß nicht mehr, was er tut.

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PaulchenGB 14.09.2017, 14:05
2. Donald Trump der Dealmaker

Seine Partei fällt ihm mehrfach in Rücken, er sucht sich Mehrheiten wie er sie braucht. Wenn dann alles nicht so klappt, sind entweder die Republikaner oder Demokraten schuld. Seinen Wählern kann er jedenfalls immer sagen, er hat es versucht. Insofern sehe ich für ihn gute Chancen, dass er auch noch eine 2. Amtsperiode hinlegt.

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flux71 14.09.2017, 14:20
3.

Demokraten und Republikaner: Aufgepasst!

Unterstellen wir Trump mal den gern herbei geredeten Plan, den er hat, um die Demokratie in den USA zu zerstören. Wir erinnern uns an diesbezügliche Äußerungen seines Kumpels Bannon.

Unterstellen wir Trump auch noch, dass er geistig auf der Höhe und nach wie vor willens ist, diesen Plan umzusetzen. Das ist aber nur eine Unterstellung, denn für ersteres gibt es ja kaum Belege.

Dann passiert da gerade folgendes: Trump spricht mit den Demokraten, kommt mit ihnen zu einem Ergebnis und lässt sie vor die Presse laufen. Das sogt nicht für Heiterkeit bei den Republikanern, ist ja klar.

Dann rudert der Präsi zurück. Machen Neublaue ja gern mal, kennen wir ja auch von hierzulande. Damit verprellt er dann die Demokraten.

Zack! Kongress gegeneinander aufgebracht.

Wozu das führt: Weitere Verhärtung der Fronten im Kongress. Wieder nix mit irgend welchen Gesetzen. Und Präsi lacht sich ins Fäustchen, weil er da steht, als sei das alles nicht seine Schuld.

Fernziel: Trump tritt nicht mehr als Republikaner an, sondern als Kopf seiner Bewegung. Als - Achtung! - Dritte Macht.

Ende: Show-down für die US-Demokratie am nächsten Präsidenten-Wahlabend. Setzt Trump sich da als Kopf seiner Bewegung durch und wird wiedergewählt, dann fällt das Sternenbanner endgültig.

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geotie 14.09.2017, 15:37
4.

Zitat von PaulchenGB
Seine Partei fällt ihm mehrfach in Rücken, er sucht sich Mehrheiten wie er sie braucht. Wenn dann alles nicht so klappt, sind entweder die Republikaner oder Demokraten schuld. Seinen Wählern kann er jedenfalls immer sagen, er hat es versucht. Insofern sehe ich für ihn gute Chancen, dass er auch noch eine 2. Amtsperiode hinlegt.
Ich dachte, Dreamer wären Kinder illegaler Einreisende gemeint. Als Dreamer kann man aber auch Leute bezeichnen, die an eine 2. Amtperiode für den Präsidenten schwadronieren.

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