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Autobahngebühr: Österreich klagt gegen deutsche Maut
DPA

Österreich hält die Abgabe für diskriminierend: Die Regierung in Wien klagt deshalb vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die von Deutschland geplante Pkw-Maut.

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wolfi55 12.10.2017, 10:50
1. Das wird Dobrindt egal sein

Die Wahlperiode ist rum, da kann das Ding wieder sterben. Es wurde durchgebracht und damit hatte die CSU ihr Bierzeltthema. Alles andere ist unwichtig.

Dass die Maut Inländer benachteiligt, das weiß auch kaum einer. Denn für die Inländer gilt die Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen, für Ausländer nur auf Autobahnen. Denn wenn ein Inländer nachweisen kann, dass er nicht auf Autobahnen fährt, kriegt er das Geld zurück. Aber nur wenn er innerhalb des Jahres nicht auch auf Bundesstraßen fährt.

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squashplayer 12.10.2017, 10:52
2. Haben doch selber Maut

Österreich hat doch selber viele Maustrecken und dazu noch die Vignette. Wo ist hier also das Problem?

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ulc 12.10.2017, 10:53
3. Recht so....

Die Dobrindtsche Maut steht auf sehr tönernen Beinen und bringt außer Verdruss nur wenig Geld...

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kuac 12.10.2017, 10:55
4.

Die Niederlage der CSU in Bayern zeigt, dass auch die Menschen in Bayern die PKW-Maut ablehnen.

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badner. 12.10.2017, 10:58
5. Wie ist das möglich

Mir erschließt sich nicht, wie ein Land, das selber eine Maut - in Form einer Vignette - auf seinen Schnellstraßen und Autobahnen verlangt, eine solche Klage hervorbringen kann.
Übersehe ich etwas offensichtliches ?

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toledo 12.10.2017, 11:00
6. Bravo Österreich

irgendeiner muss diesen Irrsinn ja stoppen.
wenn Frau Merkel jetzt behauptet kein Autofahrer werde zusätzlich belastet ist das schon wieder eine dreiste Lüge wider besseren Wissens. An der Verbreitung von Lügen und Falschinformationen sollten sich unabhängige Medien nicht beteiligen.
schon die Ursprungslüge dieser Dame vergessen? Mit mir wird es keine Maut geben..!
Allein durch die Einstufung der Fahrzeuge in Schadstoffklassen werde ich mehr belastet.

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wolle0601 12.10.2017, 11:00
7. Wie kann eigentlich

eine Maut in Österreich legal sein und anderswo angeblich nicht? Hat sich da auch bisher einfach keiner getraut zu klagen? Dann wirds Zeit...oder zur Not das Österreich-Modell 1:1 kopieren, wäre interessant wer dann klagen möchte.

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freenetspacken 12.10.2017, 11:03
8. Was ist daran diskriminierend, liebe Österreicher?

Wie kann man es als diskriminierend empfinden oder betrachten, wenn nun nicht nur deutsche Autofahrer an den Kosten für Autobahnbau und - erhalt tragen, sondern alle Nutzer? Ist in Österreich doch nicht anders.
Im Gegenteil waren wir Deutschen bisher gegenüber Österreichern diskriminiert, denn während wir dort für das Pickerl zahlen müssen, fuhren die Österreicher kostenlos auf den Autobahnen in Deutschland.

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kajoter 12.10.2017, 11:03
9. Viel Erfolg

Man kann nur hoffen, dass die Maut über diesen Umweg verhindert wird. Aber nicht, weil der Grundgedanke falsch wäre, sondern weil wieder einmal ein Bürakratiemonster entstünde, das den Löwenanteil der Einnahmen verschlingen würde. Einige Experten sprechen sogar von Kosten, die dadurch verursacht würden.
Generell plädiere ich für ein EU-System, das vor allem den zentral gelegenen Transitländern wie Deutschland oder Österreich eine Infrastrukturbeihilfe einräumt. Dass man als Deutscher z.B. in Frankreich oder Österreich Gebühren für die Autobahnnutzung zahlen muss, ist nun mal Fakt. Und dabei spielt es für mich als zahlenden Kunden keine Rolle, ob das eine Land diese Regelung schon vor dem EU-Beitritt besaß oder ob man die Maut an eine Firma und nicht an den jeweiligen Staat entrichten muss. Das sind typische EU-Spitzfindigkeiten, die das eigentliche Problem nur verschleiern. Angesichts unserer maroden Infrastruktur sollte selbst den Grünen klar sein, dass man in dieser Frage vor allem die nationalen Interessen vertreten sollte, nur nicht auf die Weise, wie es der CSU vorschwebt.

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