Forum: Politik
Behörde für Stasi-Unterlagen: Früherer Staatssicherheit-IM enttarnt

Die Behörde des Stasiakten-Beauftragten Roland Jahn hat sich von einem Mitarbeiter getrennt, der zu DDR-Zeiten als IM*für die Stasi gearbeitet hat. Die Tätigkeit*wurde bei einer Routineüberprüfung aller*Angestellten der Bundesbehörde festgestellt.

weltbetrachter 20.04.2011, 22:11
1. ganz schön lange gebraucht

Da müssen sich einige - insbesondere auch die ehemaligen Beauftragten - die Frage gefallen lasse, warum das nicht früher aufgefallen ist. Warum werden dort überhaupt Leute mit Stasi-Vergangenheit beschäftigt. Es gibt in diesem Land doch genug Menschen OHNE derartige Vergangenheiten.

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zauberer1 20.04.2011, 22:31
2. Schlechtleistung

Zitat von sysop
Die Behörde des Stasiakten-Beauftragten Roland Jahn hat sich von einem Mitarbeiter getrennt, der zu DDR-Zeiten als IM*für die Stasi gearbeitet hat. Die Tätigkeit*wurde bei einer Routineüberprüfung aller*Angestellten der Bundesbehörde festgestellt.
Wann werden endlich die Regierungsmitglieder/in enttarnt.
Bitte auch um Überprüfung von IM Erika^^.

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albert schulz 20.04.2011, 22:48
3. was soll und dieser Satz sagen ?

"Die Unterlagenbehörde beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter, von denen bekannt ist, dass sie früher für die Staatssicherheit gearbeitet haben."

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Demokrator2007 21.04.2011, 23:22
4. Kein Pardon für Verdränger aber Gnade für Reumütige

Zitat von sysop
Die Behörde des Stasiakten-Beauftragten Roland Jahn hat sich von einem Mitarbeiter getrennt, der zu DDR-Zeiten als IM*für die Stasi gearbeitet hat. Die Tätigkeit*wurde bei einer Routineüberprüfung aller*Angestellten der Bundesbehörde festgestellt.
Es wird immer Menschen geben, die lieber verdrängen statt aufzuarbeiten. Da muß man dann mit Konsequenzen rechnen, ist wie bei einem verpaßten Arztbesuch.

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wilam 10.05.2011, 13:13
5. das wird noch kritisiert

auch in Ihrem blöden Spiegel-Interview.
Merkwürdig, bei “Versöhnung” ist nie gemeint, daß die Stasis sich entschuldigen, nie daß die Opfer Entschädigung bekommen und überhaupt nie und nimmer, daß die Täter von ihrer beamtenrechtlich abgesicherten Üppigkeit irgendetwas zugunsten der Opfer einbüßen sollten. Wer so eiskalt mit ansieht, wie die kaputt Hinterlassenen der SED-Herrschaft abgespeist werden (allen voran die unsägliche Bischöfin Junkermann), der sollte weder das Wort Versöhnung noch sonstwelche versorgungsrechtlich irrelevanten christlichen Vokabeln in den Mund nehmen. Hier wird von allen Etablierten - den Gerichten und der Politik - das HelmutKohl’sche Erbe der feinen Machtwitterung zelebriert: die Kaputten tun Dir nichts mehr, aber die Täter beißen, denen gib! Und wahrhaftig, sind sie nicht schon wieder so mächtig wie zuvor, gehören sie nicht inzwischen zu uns, zu den Honoratioren?!

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