Forum: Politik
Bevölkerungsentwicklung: Die Angst vor dem großen Austausch
REUTERS

Was geschah in jenen Wochen, als die Bundesregierung die Kontrolle über die Grenze verlor? Der Bestseller "Die Getriebenen" liefert neue Antworten. Der Erfolg zeigt, wie virulent das Flüchtlingsthema noch immer ist.

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ackergold 20.03.2017, 17:10
1. Grundgesetzlich garantierte freie Meinungsäußerung zu diesem Artikel:

Wenn ein bekannter Gossenschreiberling die Politik der Regierung offen als "hanebüchen" bezeichnet und damit Wahlkampf für die Ultrarechte machen möchte, dann überschreitet das die Kompetenzen der unparteiischen Berichterstattung. Klar, auch Fleischhauer hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber dann muss man die auch als solche kennzeichnen, sonst befördert man den Spiegel ganz leicht in Richtung "Nationalzeitung". Oder will ernsthaft jemand behaupten, dieser Artikel sei eine neutrale politische Berichterstattung?

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spon_3239768 20.03.2017, 17:19
2. Angst

ist eine mächtige Triebfeder. Richtig. Es wird m. E. nicht deutlich genug, für wie berechtigt der Autor die Ängste hält.

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paulvernica 20.03.2017, 17:20
3. Das ist eine Kolumne

Zitat von ackergold
Wenn ein bekannter Gossenschreiberling die Politik der Regierung offen als "hanebüchen" bezeichnet und damit Wahlkampf für die Ultrarechte machen möchte, dann überschreitet das die Kompetenzen der unparteiischen Berichterstattung. Klar, auch Fleischhauer hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber dann muss man die auch als solche kennzeichnen, sonst befördert man den Spiegel ganz leicht in Richtung "Nationalzeitung". Oder will ernsthaft jemand behaupten, dieser Artikel sei eine neutrale politische Berichterstattung?
und keine neutrale Berichterstattung aber sollte jedem Foristen hier eigentlich völlig klar sein. Also hinund wieder muss man sich halt
über die Meinung der Kolumnisten ärgern. Und wenn ich Frau Stokowski lese stelle ich fest , dass sie SPON zu einem Kreuzberger Sceneblättchen macht.
Und ja die Rechte wird natürlich stärker werden da die Fehler der Bundesregierung durch Erdogan immer offensichtlicher werden.
Ein Scheitern der AFD wird nur dann stattfinden wenn sie sich selber zerlegt. Aber die CDU/CSU hat es ja auch nicht zerlegt und da ist das Zerwürfnis grösser als bei der AFD.
Bei Fleischhauer,Augstein und Stokowski ist nichts neutral. Muss es als bei Kolumne aber auch nicht.

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deepbrain 20.03.2017, 17:22
4.

Mir ist an vielen Stellen nicht klar, ob der Autor nur Inhalte des Buchs wiedergibt oder ob er versucht, sich in die "besorgten Bürger" hineinzuversetzen, samt Sprache. Oder ob der Autor selbst "Angst vor einer Umvolkung" hat.
Wegen dieser Undifferenziertheit ein schwacher Artikel. Und wenn schon über ein Buch berichten, dann hätte ich wenigstens eine Kritik erwartet, die diesen Namen verdient. Also kritische Betrachtung aus mehreren Blickwinkeln und nicht bloß eine Nacherzählung.
Oder wollte Fleischhauer das Buch nur benutzen, um seine eigenen "Sorgen und Ängste" unter einem Deckmantel zu berichten? So oder so, ein sehr schwacher Artikel.

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sterborg 20.03.2017, 17:22
5. Kennzeichnung Meinungsäußerung

@ackergold: Dieser Beitrag ist doch Teil einer Kolumne. Eine Kolumne ist ein Meinungsbeitrag. Also kein Bericht, bei dem die objektive Faktenlage im Vordergrund steht, sondern eine bewusste subjektive Meinungsäußerung. Kolumne steht auch groß oben drüber.

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think-twice! 20.03.2017, 17:22
6. Verlust der Grenzkontrolle? Aber ja.

in der Tat war das so, aber das war ein wissentlichee und willentlicher Verlust, orchestriert von BK Merkel. Darauf hat Hr Seehofer mehrfach und mit Nachdruck hingewiesen. Ja, die Politik war hanebüchen und ein Armutszeugnis für Viele, allen voran Merkel. Die fatalen Folgen werden Deutschland und die EU noch Jahrzehnte tragen müssen.

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Stefan_Schmidt 20.03.2017, 17:25
7. @ackergold

Natürlich ist das eben keine neutrale Berichterstattung! Dies ist eine Kolumne, also ein persönlicher Kommentar des Autors. Herr, schmeiß' Medienkompetenz vom Himmel!

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charly2708 20.03.2017, 17:27
8. Ich wünsche mir einfach nur mehr Sachlichkeit !!!

Ob planlos oder wie auch immer: Zuwanderung ist prinzipiell von der Politik und der Wirtschaft gewünscht, weil sie sich davon die Lösung einiger Probleme versprechen. in einem anderen Spiegelartikel von vor ein paar Tagen wurde auch eine Szenario-Zahl genannt. 12 Millionen bis ins Jahr 2060 sind 340.000 pro Jahr, das heißt ca. 0,3% der Bevölkerung pro Jahr. Macht im Jahr 2060 dann 15%. Zusammen mit den bereits hier lebenden Mitbürgern mit Migrationshintergrund (ich sag jetzt mal ca. 10 bis 15% - ich kenn die genaue Zahl jetzt nicht), sind das 25 - 30%. Dem gegenüber stehen demnach 70 - 75 % andere, also wie nennt man die jetzt - ich sag mal den blöden Begriff "Biodeutsche", was immer das auch ist und wie das wohl definiert wird. Also mehr als ein satte Zwei-Drittel-Mehrheit. Wovor hat der Bio-Deutsche so Angst? Dass er so schlapp ist, dass er - nur weil andere Kulturen im Land leben - plötzlich sein Bio-Deutschtum aufgibt und anders wird? Und die 25 - 30% sind ja auch keine homogene Masse, gegen die er sich behaupten muss. Da sind ja verschiedenste Kulturen aus allen Herren Ländern drunter, also europäische, asiatische, süd- und nordamerikanische, afrikanische.... Und nicht alle Afrikaner sind gleich, alle Asiaten,... Die müssen sich auch erstmal alle einig werden, bis sie hier die "Herrschaft" gegen den Willen der Mehrheit übernehmen können. Und bis die sich einig sind, ist die Hälfte von denen schon so integriert, dass sie fast deutscher als die meisten Bio-Deutschen sind... Ich wünsche mir so sehr, dass wir wieder mehr Sachlichkeit und Differenziertheit in unsere Debatten einzieht (falls man die heutige Form der Auseinandersetzung/Kommunikation überhaupt noch Debatte nennen kann) und nicht einfach der die Oberhand behält, der am Lautesten die absurdesten Sachen in die Welt hinausposaunt. Auf Basis von Sachlichkeit können dann alle Probleme - die es an der einen oder anderen Stelle gibt - auch mittels Kompromissen gelöst werden. Anstatt die Probleme aufzubauschen und unlösbar erscheinen zu lassen und zwar so lange, bis jeder glaubt dass nur noch ein Rechter Messias uns alle erlösen kann. Und dann in den nächsten, wirklichen Untergang führt....

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Elfes 20.03.2017, 17:28
9. Ja, Ackergold

das ist ein neutraler Bericht, der dem Leser ermöglicht, sich selbst Gedanken zu machen. Also ohne einen zu zwingen, in eine bestimmte Richtung denken zu müssen. Er beschreibt ein Buch, welches anscheinend sehr beliebt ist. Geht es Ihnen um das Buch oder die Meinung des Herrn Fleischauer? Wenn Sie das Buch meinen, können Sie doch mitteilen, was darin nicht stimmt, anstatt jemanden anzugreifen, der nichts macht, was anstößig ist.

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