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Bildungsvorschläge von Martin Schulz: Der Milliarden-Weltmeister-Plan
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30 Milliarden jährlich: So viel will Martin Schulz als Kanzler für Kitas, Schulen und Unis ausgeben, um Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Ob er damit wieder in den eigenen Wettbewerb mit Merkel zurückfindet?

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lupenreinerdemokrat 18.05.2017, 20:39
1.

"Wie Schulz sich als Kanzler von entsprechenden Nato-Verpflichtungen frei machen würde, verrät er allerdings nicht."

Tun wir's doch den Russen gleich und rüsten einfach mal ab, statt auf!
Die geforderte Verdoppelung des Militärhaushaltes dient doch lediglich dazu, die Steuermilliarden der Bürger für den Reibach der weltweiten Rüstungskonzerne zu stehlen. Umverteilung von Geld der
Mittelschicht nach oben, wie gehabt.
Mit dem nicht für die Rüstung veruntreuten Geld der Bürger könnte man problemlos Deutschland zum "Bildungsweltmeister" fördern und optimale Bildung für *alle* finanzieren.
Dies würde als Folge zu einer Verringerung der sozialen Spannungen führen, zu intelligenteren Wahlergebnissen bei BT-Wahlen, wie auch zu weniger Obrigkeitshörigkeit und Kriegshetze gegen Nachbarn der EU.
Auch dem erstarkenden Islamismus und Terror wäre sofort der Nährboden entzogen.
Die Frage ist nur, warum das unsere regierenden Politbonzen in Berlin nicht wollen?
Divide et impera?

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dragondeal 18.05.2017, 20:41
2. Toll

Schulz redet über Bildungspolitik, die Ländersache ist und bleiben soll. Er will dafür Geld des Bundes per Gieskanne - alles kostenlos für alle - zur Verfügung stellen, kritisiert aber Steuererleichterungen per Gieskanne. Er möchte dafür 30 Mrd zur Verfügung stellen, die schon irgendwo herkommen werden, während die Landkreise aus politischem Kalkül nichtmal die 3Mrd abrufen, die schon lange vom Bund zur Verfügung stehen. Anders ausgedrückt, anscheinend ist er noch nicht in der Gegenwart angekommen und kandidiert nochmal für das Bürgermeisteramt in Würselen. Wenn er vielleicht mal dahin geht, diesen unsinnigen Bildungföderalismus komplett abzuschaffen, dann reden wir vielleicht weiter. Solange Bildung Ländersache ist, wird es keine Bildungsgerechtigkeit quer durch Deutschland geben.

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Röntgen 18.05.2017, 20:43
3. Ziemlich durchsichtig

das neue "Bildungsprogramm extra large" von unserem Kandidaten - nachdem das mit der Gerechtigkeit nicht so angekommen ist. Wenn Martin Schulz wirklich so viel Wert auf Bildung legt, warum hat er selbst dann nicht wenigstens von dem bestehenden Angebot Gebrauch gemacht? Manchem drängt sich der Eindruck auf, hier werde krampfhaft nach einem breitenwirksamen Thema für den Kanzlerkandidaten gesucht. Mehr als fraglich ist zudem, ob so viel zusätzliches Geld tatsächlich "die Bildung" in Deutschland in wünschenswerter Weise verbessert.

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wolleh 18.05.2017, 20:45
4. Es ist befremdlich

wie ein wahrscheinlicher ehrenwerter Kanzlerkandidat von Ihren Journalisten vorgestellt wird. Ehemaliger Trinker, Schulabbrecher etc. Wer gibt diesen Schmutzfinken die Legitimation, so zu urteilen? Das ist Journalismus vom Feinsten. Welcher Hass und welche Absicht steckt hinter diesem Gossenjournalismus. Die unfähige Kanzlerin, der unchristliche bayrische Ministerpresident und Mauterheber und Bubi Lindner sollen die steigende Ungleichheit weiter gestalten.

Meine größte Verachtung für diese Schmutzfinken. Ein weiterer Tiefpunkt der freien Rede. Ich hoffe, die seriösen Schreiber entledigen sich dieser Kolleginnen und Kollegen schnellstens

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opinio... 18.05.2017, 20:51
5. Bildung

Ist mehr wert als Rüstung, aber kaputtmachen und totschießen ist weniger anstrengend. Das ist nser Problem mit dem Menschen.
Unterm Strich ist Bildung billiger, aber um das zu erkennen muss man kritisch denken können!

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brotherandrew 18.05.2017, 20:53
6. Bildungspolitik ...

... ist Ländersache. Ein Blick ins Grundgesetz würde Herrn Schulz schon helfen. Dazu kommt, dass die Bundesländer diesen einzigen Bereich, in dem sie wirklich etwas gestalten können, nicht einfach so aufgeben werden.

Die Bundeswehr wurde die letzen Jahrzehnte bereits kaputt gespart und benötigt dringend Investitionen. Da können die 30 Mill. Euro nicht herkommen.

Und die von einer hohen Steuerlast geplagte Mittelschicht wird zurecht fürchten, noch mehr geschröpft zu werden.

Nein, so wird das nichts, Martin.

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think-twice! 18.05.2017, 20:54
7. Der Lehrer am Ende des Artikels würde enttäuscht werden

den Sankt Martin würde als gewählter BK sicherlich nicht mehr marode Schulen besichtigen, sondern die Welt retten. Genauso wenig wie Merkel ihren Elfenbeinturm verlässt. Dort würde sie nämlich die Probleme antreffen , die sie selbst geschaffen hat, Stichwort Infrastruktur, Schulen, arabische Parallelgesellschaften in Berlin und aggressive Flüchtlinge in den Städten. Es regiert sich eben leichter aus dem BK Amt, weitab von der Misere und mit einer halben Million pro Jahr. Genauso elitär würde auch Schulz regieren, er hat es ja bereits in Brüssel vorgemacht.

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reflektiert_ist_besser 18.05.2017, 20:57
8. danke

Zitat von wolleh
wie ein wahrscheinlicher ehrenwerter Kanzlerkandidat von Ihren Journalisten vorgestellt wird. Ehemaliger Trinker, Schulabbrecher etc. Wer gibt diesen Schmutzfinken die Legitimation, so zu urteilen? Das ist Journalismus vom Feinsten. Welcher Hass und welche Absicht steckt hinter diesem Gossenjournalismus. Die unfähige Kanzlerin, der unchristliche bayrische Ministerpresident und Mauterheber und Bubi Lindner sollen die steigende Ungleichheit weiter gestalten. Meine größte Verachtung für diese Schmutzfinken. Ein weiterer Tiefpunkt der freien Rede. Ich hoffe, die seriösen Schreiber entledigen sich dieser Kolleginnen und Kollegen schnellstens
langsam wird es nur noch nervend, wie sich Spiegel Online zum Merkel-Wahlverein entwickelt. Das SPD-Bashing nervt nur noch. Zur Erinnerung: die Partei, die die Regierung führt ist die CDU. Es wurde wohl noch nie in den Medien so wohlwollend über eine Regierungspartei berichtet. Da will wohl jeder helfen, dass Merkel wiedergewählt wird.

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kleinsteminderheit 18.05.2017, 21:02
9. Recht hat er

Er wird den föderalen Bildungswahnsinn nicht beenden können, aber vielleicht kann der Bund wenigstens helfen. Sozialarbeiter, Schulküche und Gebäudeunterhaltung wären Bereiche, über welche die Bundesländer verhandeln sollten. Auch die Berufsvorbereitung und die Förderung von Ausbildung könnte wohl ohne Probleme vom Bund übernommen werden. Das ist gut investiertes Geld.

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